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Augustin-Group

arni

Fortgeschrittener

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1

Donnerstag, 12. November 2020, 20:04

Was denkt ihr über E-Autos ?

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Hi

Wundert mich eigentlich das es noch keinen tread dazu gibt....

nunja , ich gehöre zu den knapp 40ern , muss nicht jeden euro umdrehen , und hab mir die letzten monate immer mal wider gedanken ums thema e mobilität gemacht.....
das thema herstellung und co2 bilanz lass ich mal ganz auißer acht....

Ein Arbeitskollege hat sich vor kurzem nen Seat Citygo gekauft , 80PS , 200km reichweite.......heute hatte ich mal die gelegenheit die wundertüte selber zu fahren.....
Ich war echt beeindruckt von der kleinen kiste , vernünftig verarbeitet , sehr leise , fährt sich eigentlich wie ein normales auto....und für 80PS ging das ding ordentlich voran....

für nen kurzen Augenblick dachte ich sogar an nen gebrauchten tesla model s ........387PS , 480km reichweite.....würde mir reichen....
nun , die 480km reichweite gibts bei 80 km/h........bei doppelter geschwindigkeit , erhöht sich der energieverbrauch im Quadrat.....
d.h bei 160 km/h schrumpft die reichweite auf 120 km zusammen...... :cursing:


und wenn ich mir mein fahrverhalten so anschaue......160 sind so meine minimal reisegeschwindigkeit auf der autobahn....eher so 160-200....
also , ein absolutes k.o kriterium für nen gebrauchten tesla....


auf der anderen seite , als pendlerschüssel so nen citogo......da machst nix falsch....


aber mir fehlt aktuell der platz und die resourcen für ein zweites auto....


im endeffekt muss sich da noch sehr viel tun.....die richtige richtung wäre z.b gumpert nathalie.......
methanol tanken , brennstoffzelle........noch die infrastruktur , dann wäre ich dabei...


MFG
Arni

Hans Joachim Regul

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2

Freitag, 13. November 2020, 01:33

Hi Arnie
Kurzstrecken und im Stadtverkehr sicher eine schöne Sache. Im Überlandverkehr aber, damit meine ich auch in Europa , habe ich persönlich schwere bedenken. Selbst bei LPG sucht man schon. Meines Erachtens ist es die Brennstoffzelle die sich durchsetzen wird. Wasserstofftankstellen gibt es schon . Habe sie hier am Flughafen gesehen. Die Reichweite wäre bei entsprechender auch Infrastruktur kein Hindernis . Jede moderne Tankstelle könnte mit einer Zapfsäule ausgestattet werden. Das letztlich weltweit. Verfahren und Orte für die entsprechende Elektrolyse zur Herstellung von H, auch mit umweltfreundlichem Energieeinsatz sind ja möglich. Transport von H ist auch kein Problem mehr. Sicher würde es etwas teuer für uns. Aber dafür hätte man mit der Reichweite kein Problem. Und es wäre recourcenschonender.
Man braucht auch für die Herstellung der kleineren Batterien weniger seltene Erden. Meines Wissens hat z.B ein PKW in der Golfgröße ein Batterieblock von 500 Kg. drunter. Einmal auswechseln c a. 15.000 € . Angeblich würde man auch bei älteren Batterien noch ca. 80% speichern können.Ich bezweifele das sehr . Deshalb wurde ich mir keinen E-Gebrauchtwagen kaufen.

Über die Gewinnung der notwendigen Erden ( Lithium etc.) für die derzeitigen" Batteriekolosse " und der Abhängigkeit von diesen Elementen sollte man sich auch Gedanken machen. Also m.E wird Wasserstoff der ja überall bei entsprechenden Elektroenergie aus ( Sonne / Wind etc.) auf Dauer sinnvoller sein. Zur Zeit haben die Elektroautos auch noch ein Problem mit dem Brandschutz. Das Löschen von Bränden an diesen Kfz ist, aufgrund der Batterien und der dort reagierenden Elektrolyte , augenscheinlich für die Feuerwehr noch schwierig. Auch ist bei hohem Energieverbrauch z.B. im Winterhalbjahr fraglich sein ob die angegebene Km Leistung überhaupt erreicht werden kann. Heizung/ Licht etc. Wie hoch wird der Energieverbrauch im Zugbetrieb mit Anhänger oder bei bergigen Straßenverhältnissen sein.

Auch die Hybridfahrzeuge werden meiner Ansicht nach nur eine Übergangslösung sein. Für 100 Km Reichweite ziemlich viel Aufwand. Über das Leistungsgewicht spricht auch keiner.
Und ob der gute alte Verbrennungsmotor wirklich tot sein wird, ist noch die Frage . Wird doch schon an umweltverträglichem Kraftstoffen geforscht.
Wir werden sehen was uns die Zukunft beschert.
Wenn ich die Entwicklung der Kfz Technik aus den 60 Jahren bis heute betrachte so muss ich feststellen , es gab auch ohne die selbsternannten Umweltverbesserer eine enorme technische Entwicklung. Ein DKW 1000 ccm Zweitakter min. 12 ltr. ein Opel Record 1200 ccm min.12.00 ltr Alles was größer war 18 ltr. Die Amischlitten , selber gefahren , waren meistens V8, lagen bei min. 25 ltr. Und heute bei unseren Kfz ?

Gruß HJ :thumbup:

arni

Fortgeschrittener

Beiträge: 319

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3

Freitag, 13. November 2020, 16:06

Hi
@HJ....ne grundsatzdiskusion zu pro und kontra wollte ich eigentlich nicht anstoßen....mir gings rein ums konzept...
Ich denk schon das sich E-Autos irgendwann durchsetzen werden , nur nicht in der jetzigen form...die vorteile liegen klar auf der Hand ,

Die Technik ist extremst simpel , da gibts wenig was großartig kaputtgehen kann , weil wesentlich weniger mechanische bauteile...
Es ist ein sehr gediegenes Geräuschloses fahren , mann hört nur die Abrollgeräusche , und die leistung ist immer da....
Die zukunft sehe ich eher in konzepten wie sie z.b Roland Gumpert mit seiner Nathalie Realisiert hat...
Nathalie Tankt Methanol , Das Methanol wird in Wasserstoff umgewandelt , durch ne Brennstoffzelle Strom erzeugt , und dadurch der E-Antrieb
angetrieben....Nathalie Realisiert über 500 PS und hat ne reichweite von 800km , und ist in paar minuten Nachgetankt....
Jede Beliebige Tankstelle , könnte ohne Aufwand auf Methanol umgestellt werden....
Ein Auto wie der Citygo , hat in meinen Augen eine daseinsberechtigung , als Stadtpendler gibts nix besseres...
Aber ein Auto wie ein Tesla Model S , hat in meinen Augen keine daseinsberechtigung....denn in der Stadt brauch ich
keine 400+ PS , und Außerhalb kannst die Leistung nicht nutzen , weil innerhalb kürzester zeit der Akku leer ist...
MFG
Arni

Hans Joachim Regul

Fortgeschrittener

Beiträge: 545

Registrierungsdatum: 14. April 2013

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4

Freitag, 13. November 2020, 16:59

D

Zitat

ie zukunft sehe ich eher in konzepten wie sie z.b Roland Gumpert mit seiner Nathalie Realisiert hat...
Nathalie Tankt Methanol , Das Methanol wird in Wasserstoff umgewandelt , durch ne Brennstoffzelle Strom erzeugt , und dadurch der E-Antrieb
angetrieben....Nathalie Realisiert über 500 PS und hat ne reichweite von 800km , und ist in paar minuten Nachgetankt....
Jede Beliebige Tankstelle , könnte ohne Aufwand auf Methanol umgestellt werden....r


So würde ich das auch sehen. :thumbsup: Lassen wir uns überraschen!
Gruß HJ

arni

Fortgeschrittener

Beiträge: 319

Registrierungsdatum: 29. September 2017

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5

Freitag, 13. November 2020, 19:12

Hi

ja.....lassen wir uns überaschen....
wie gesagt , vom konzept des Elektromotors zum Antrieb eines KFZ bin ich überzeugt.....nur vom rest nicht...

Ich verstehe es auch ehrlich gesagt nicht warum große hersteller wie Mercedes , VW , FCA nicht den umweg über methanol gehen....
Wasserstoff lässt sich durch Strom erzeugen.....durch die Reaktion mit Kohlendioxid ( was eh schon in massen vorhanden ist ) lässt sich Methanol herstellen....
das ist sogar sehr simpel und günstig....

aber vieleicht ist da meine denkweise zu einfach gestrickt.......

wobei ich sogar in dunkler errinnerung hab das es viele Ford Modelle gibt die mit 100% Methanol klar kommen....das waren die Flex-fuel modelle....
so könnte mann sogar , benziner umweltgerecht betreiben...

MFG
Arni


Hans Joachim Regul

Fortgeschrittener

Beiträge: 545

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6

Freitag, 13. November 2020, 21:10

Hi Arnie :thumbup: Wer weiß welche internationalen politische Interessen und Marktstartegien dahinter stecken. Man könnte durch manche Marktbeobachtungen in den letzten Jahrzehnten zu einem " Verschwörungstheoretiker " werden. Wieviel hochwertiges technisches know how der verschiedenen Industriezweige ist in den letzten Jahrzehnten nach Asien abgewandert. Man kann da nur den Kopf schütteln. So geht es auch aktuell mit der Autoindustrie . Wer ist inzwischen als erste am Markt mit entsprechenden Entwicklungen : Japan und China. Teils aufbauend auf unserer Grundlagenforschung. Es gibt unzählige Beispiele dafür. Du hast recht , schon 1981 fuhren schon die ersten Ethanol Fahrzeuge als Test im Ruhrgebiet rum. VEBA/ RAG. LPG Gas konnte man dort auch an jeder Tankstelle bekommen. Heute? Letztere durften damals sogar bei Smogalarm im Ruhrpott fahren. Sogar auch Diesel, damals noch eine wirkliche Rußschleuder .Weil eben kein CO sich entwickelt. Die internationale Oelindustrie hatte das sagen, daher waren erkennbare Umweltaspekte nicht diskutabel .Übrigens
die Brennstoffzellentechnologie ist in den deutschen U-Booten schon seit den 90 er verbaut. Sie gehören zu den modernsten konventionellen Booten. Man konnte sicher bei gutem Willen, diese nachdrücklich für den Induvidualverkehr fördern. Es ist unverständlich dass man nur den Verbrennungsmotoren bei der Entwicklung bis heute den Vorzug gab. Schau mal in you tube rein. Ein Franzose hat bereits schon vor Jahren ein Mini- Brennstoffzelle für ein E-Fahrrad entwickelt. Dazu auch ein geeignetes H Versorgungssystem ?(

Gruß HJ

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