Diese Werbung wird für Lancia-Forum.de Mitglieder nicht angezeigt, wenn Sie angemeldet sind!

Italo-Welt

arni

Fortgeschrittener

Beiträge: 357

Registrierungsdatum: 29. September 2017

  • Nachricht senden

1

Donnerstag, 12. November 2020, 20:04

Was denkt ihr über E-Autos ?

Wird nicht angezeigt, wenn Sie angemeldet sind!

Hi

Wundert mich eigentlich das es noch keinen tread dazu gibt....

nunja , ich gehöre zu den knapp 40ern , muss nicht jeden euro umdrehen , und hab mir die letzten monate immer mal wider gedanken ums thema e mobilität gemacht.....
das thema herstellung und co2 bilanz lass ich mal ganz auißer acht....

Ein Arbeitskollege hat sich vor kurzem nen Seat Citygo gekauft , 80PS , 200km reichweite.......heute hatte ich mal die gelegenheit die wundertüte selber zu fahren.....
Ich war echt beeindruckt von der kleinen kiste , vernünftig verarbeitet , sehr leise , fährt sich eigentlich wie ein normales auto....und für 80PS ging das ding ordentlich voran....

für nen kurzen Augenblick dachte ich sogar an nen gebrauchten tesla model s ........387PS , 480km reichweite.....würde mir reichen....
nun , die 480km reichweite gibts bei 80 km/h........bei doppelter geschwindigkeit , erhöht sich der energieverbrauch im Quadrat.....
d.h bei 160 km/h schrumpft die reichweite auf 120 km zusammen...... :cursing:


und wenn ich mir mein fahrverhalten so anschaue......160 sind so meine minimal reisegeschwindigkeit auf der autobahn....eher so 160-200....
also , ein absolutes k.o kriterium für nen gebrauchten tesla....


auf der anderen seite , als pendlerschüssel so nen citogo......da machst nix falsch....


aber mir fehlt aktuell der platz und die resourcen für ein zweites auto....


im endeffekt muss sich da noch sehr viel tun.....die richtige richtung wäre z.b gumpert nathalie.......
methanol tanken , brennstoffzelle........noch die infrastruktur , dann wäre ich dabei...


MFG
Arni

Hans Joachim Regul

Fortgeschrittener

Beiträge: 583

Registrierungsdatum: 14. April 2013

  • Nachricht senden

2

Freitag, 13. November 2020, 01:33

Hi Arnie
Kurzstrecken und im Stadtverkehr sicher eine schöne Sache. Im Überlandverkehr aber, damit meine ich auch in Europa , habe ich persönlich schwere bedenken. Selbst bei LPG sucht man schon. Meines Erachtens ist es die Brennstoffzelle die sich durchsetzen wird. Wasserstofftankstellen gibt es schon . Habe sie hier am Flughafen gesehen. Die Reichweite wäre bei entsprechender auch Infrastruktur kein Hindernis . Jede moderne Tankstelle könnte mit einer Zapfsäule ausgestattet werden. Das letztlich weltweit. Verfahren und Orte für die entsprechende Elektrolyse zur Herstellung von H, auch mit umweltfreundlichem Energieeinsatz sind ja möglich. Transport von H ist auch kein Problem mehr. Sicher würde es etwas teuer für uns. Aber dafür hätte man mit der Reichweite kein Problem. Und es wäre recourcenschonender.
Man braucht auch für die Herstellung der kleineren Batterien weniger seltene Erden. Meines Wissens hat z.B ein PKW in der Golfgröße ein Batterieblock von 500 Kg. drunter. Einmal auswechseln c a. 15.000 € . Angeblich würde man auch bei älteren Batterien noch ca. 80% speichern können.Ich bezweifele das sehr . Deshalb wurde ich mir keinen E-Gebrauchtwagen kaufen.

Über die Gewinnung der notwendigen Erden ( Lithium etc.) für die derzeitigen" Batteriekolosse " und der Abhängigkeit von diesen Elementen sollte man sich auch Gedanken machen. Also m.E wird Wasserstoff der ja überall bei entsprechenden Elektroenergie aus ( Sonne / Wind etc.) auf Dauer sinnvoller sein. Zur Zeit haben die Elektroautos auch noch ein Problem mit dem Brandschutz. Das Löschen von Bränden an diesen Kfz ist, aufgrund der Batterien und der dort reagierenden Elektrolyte , augenscheinlich für die Feuerwehr noch schwierig. Auch ist bei hohem Energieverbrauch z.B. im Winterhalbjahr fraglich sein ob die angegebene Km Leistung überhaupt erreicht werden kann. Heizung/ Licht etc. Wie hoch wird der Energieverbrauch im Zugbetrieb mit Anhänger oder bei bergigen Straßenverhältnissen sein.

Auch die Hybridfahrzeuge werden meiner Ansicht nach nur eine Übergangslösung sein. Für 100 Km Reichweite ziemlich viel Aufwand. Über das Leistungsgewicht spricht auch keiner.
Und ob der gute alte Verbrennungsmotor wirklich tot sein wird, ist noch die Frage . Wird doch schon an umweltverträglichem Kraftstoffen geforscht.
Wir werden sehen was uns die Zukunft beschert.
Wenn ich die Entwicklung der Kfz Technik aus den 60 Jahren bis heute betrachte so muss ich feststellen , es gab auch ohne die selbsternannten Umweltverbesserer eine enorme technische Entwicklung. Ein DKW 1000 ccm Zweitakter min. 12 ltr. ein Opel Record 1200 ccm min.12.00 ltr Alles was größer war 18 ltr. Die Amischlitten , selber gefahren , waren meistens V8, lagen bei min. 25 ltr. Und heute bei unseren Kfz ?

Gruß HJ :thumbup:

arni

Fortgeschrittener

Beiträge: 357

Registrierungsdatum: 29. September 2017

  • Nachricht senden

3

Freitag, 13. November 2020, 16:06

Hi
@HJ....ne grundsatzdiskusion zu pro und kontra wollte ich eigentlich nicht anstoßen....mir gings rein ums konzept...
Ich denk schon das sich E-Autos irgendwann durchsetzen werden , nur nicht in der jetzigen form...die vorteile liegen klar auf der Hand ,

Die Technik ist extremst simpel , da gibts wenig was großartig kaputtgehen kann , weil wesentlich weniger mechanische bauteile...
Es ist ein sehr gediegenes Geräuschloses fahren , mann hört nur die Abrollgeräusche , und die leistung ist immer da....
Die zukunft sehe ich eher in konzepten wie sie z.b Roland Gumpert mit seiner Nathalie Realisiert hat...
Nathalie Tankt Methanol , Das Methanol wird in Wasserstoff umgewandelt , durch ne Brennstoffzelle Strom erzeugt , und dadurch der E-Antrieb
angetrieben....Nathalie Realisiert über 500 PS und hat ne reichweite von 800km , und ist in paar minuten Nachgetankt....
Jede Beliebige Tankstelle , könnte ohne Aufwand auf Methanol umgestellt werden....
Ein Auto wie der Citygo , hat in meinen Augen eine daseinsberechtigung , als Stadtpendler gibts nix besseres...
Aber ein Auto wie ein Tesla Model S , hat in meinen Augen keine daseinsberechtigung....denn in der Stadt brauch ich
keine 400+ PS , und Außerhalb kannst die Leistung nicht nutzen , weil innerhalb kürzester zeit der Akku leer ist...
MFG
Arni

Hans Joachim Regul

Fortgeschrittener

Beiträge: 583

Registrierungsdatum: 14. April 2013

  • Nachricht senden

4

Freitag, 13. November 2020, 16:59

D

Zitat

ie zukunft sehe ich eher in konzepten wie sie z.b Roland Gumpert mit seiner Nathalie Realisiert hat...
Nathalie Tankt Methanol , Das Methanol wird in Wasserstoff umgewandelt , durch ne Brennstoffzelle Strom erzeugt , und dadurch der E-Antrieb
angetrieben....Nathalie Realisiert über 500 PS und hat ne reichweite von 800km , und ist in paar minuten Nachgetankt....
Jede Beliebige Tankstelle , könnte ohne Aufwand auf Methanol umgestellt werden....r


So würde ich das auch sehen. :thumbsup: Lassen wir uns überraschen!
Gruß HJ

arni

Fortgeschrittener

Beiträge: 357

Registrierungsdatum: 29. September 2017

  • Nachricht senden

5

Freitag, 13. November 2020, 19:12

Hi

ja.....lassen wir uns überaschen....
wie gesagt , vom konzept des Elektromotors zum Antrieb eines KFZ bin ich überzeugt.....nur vom rest nicht...

Ich verstehe es auch ehrlich gesagt nicht warum große hersteller wie Mercedes , VW , FCA nicht den umweg über methanol gehen....
Wasserstoff lässt sich durch Strom erzeugen.....durch die Reaktion mit Kohlendioxid ( was eh schon in massen vorhanden ist ) lässt sich Methanol herstellen....
das ist sogar sehr simpel und günstig....

aber vieleicht ist da meine denkweise zu einfach gestrickt.......

wobei ich sogar in dunkler errinnerung hab das es viele Ford Modelle gibt die mit 100% Methanol klar kommen....das waren die Flex-fuel modelle....
so könnte mann sogar , benziner umweltgerecht betreiben...

MFG
Arni


Hans Joachim Regul

Fortgeschrittener

Beiträge: 583

Registrierungsdatum: 14. April 2013

  • Nachricht senden

6

Freitag, 13. November 2020, 21:10

Hi Arnie :thumbup: Wer weiß welche internationalen politische Interessen und Marktstartegien dahinter stecken. Man könnte durch manche Marktbeobachtungen in den letzten Jahrzehnten zu einem " Verschwörungstheoretiker " werden. Wieviel hochwertiges technisches know how der verschiedenen Industriezweige ist in den letzten Jahrzehnten nach Asien abgewandert. Man kann da nur den Kopf schütteln. So geht es auch aktuell mit der Autoindustrie . Wer ist inzwischen als erste am Markt mit entsprechenden Entwicklungen : Japan und China. Teils aufbauend auf unserer Grundlagenforschung. Es gibt unzählige Beispiele dafür. Du hast recht , schon 1981 fuhren schon die ersten Ethanol Fahrzeuge als Test im Ruhrgebiet rum. VEBA/ RAG. LPG Gas konnte man dort auch an jeder Tankstelle bekommen. Heute? Letztere durften damals sogar bei Smogalarm im Ruhrpott fahren. Sogar auch Diesel, damals noch eine wirkliche Rußschleuder .Weil eben kein CO sich entwickelt. Die internationale Oelindustrie hatte das sagen, daher waren erkennbare Umweltaspekte nicht diskutabel .Übrigens
die Brennstoffzellentechnologie ist in den deutschen U-Booten schon seit den 90 er verbaut. Sie gehören zu den modernsten konventionellen Booten. Man konnte sicher bei gutem Willen, diese nachdrücklich für den Induvidualverkehr fördern. Es ist unverständlich dass man nur den Verbrennungsmotoren bei der Entwicklung bis heute den Vorzug gab. Schau mal in you tube rein. Ein Franzose hat bereits schon vor Jahren ein Mini- Brennstoffzelle für ein E-Fahrrad entwickelt. Dazu auch ein geeignetes H Versorgungssystem ?(

Gruß HJ

ThorstenHF

Anfänger

  • »ThorstenHF« ist männlich

Beiträge: 16

Registrierungsdatum: 19. Januar 2021

Wohnort: Herford

  • Nachricht senden

7

Sonntag, 21. Februar 2021, 21:37

Ich fahre seit drei Jahren einen Hyundai Ioniq Electric und bin mit dem Wagen sehr zufrieden. Unglaublich effizientes Auto, gut ausgestattet, mit 136 PS ausreichend motorisiert, da das Drehmoment sofort da ist. Tolle Ausstattung mit Abstandstempomat, beheizten und belüfteten Sitzen, Spurhalteassistent.
Mein nächstes Elektroauto wird bald geliefert. Ein Citroën e-C4 in Vollausstattung. Einsatzgebiet in der Stadt, aber auch bis an Nord- und Ostsee (350-400 km).
Man muss weder Motoröl noch das Getriebe warmfahren oder wechseln, beim Bremsen wird Energie zurückgewonnen. Keine regionalen Abgase. Kaum Inspektionskosten.

Für längere Strecken habe ich den Luxus, auf einen Verbrenner zurückgreifen zu können. Einmal Zwischenladen ist ok, aber mehr wird dann schon etwas anstrengender und ist für mich nicht so bequem wie mit Verbrenner zu fahren.
Daher auch meine Suche nach einem schönen Langstreckenfahrzeug in dem Kaufberatungsthread. Derzeit nutze ich dafür einen sehr komfortablen Citroën XM, allerdings wäre mir mehr Sicherheitsausstattung lieber. Da wäre der Thema das richtige Auto für mich.

Grüße
Thorsten

yamrappy

Schüler

  • »yamrappy« ist männlich

Beiträge: 147

Registrierungsdatum: 12. Oktober 2013

Wohnort: Leipzig

  • Nachricht senden

8

Dienstag, 23. Februar 2021, 15:19

Das ist alles sehr schön, reizt mich auch irgendwo....aber:
- wo und wie werden denn die verbrauchten Accus entsorgt, recycelt etc. ??
- oder so etwas: https://www.nordbayern.de/region/brandge…rage-1.10859509
-wo soll der Strom für Laternenparker herkommen......
das sind alles noch ungelöste Probleme....
ich bleibe erstmal

noch bei meinem Schwarzen :thumbsup: :thumbsup: :thumbsup: :thumbsup:

Dr4goon238

Fortgeschrittener

  • »Dr4goon238« ist männlich

Beiträge: 170

Registrierungsdatum: 27. Februar 2018

  • Nachricht senden

9

Mittwoch, 24. Februar 2021, 21:11

Elektroautos, bzw. diese zum Himmel gelobten Hybridfahrzeuge, sind m.M.n. einfach nicht ausgereift. Als Mechatroniker im KFZ Gewerbe hört und repariert man nun immer mehr an den Hochvoltsystemen, da sie einfach schlampig oder nicht für die Zukunft gebaut sind.

Letztens ein Zeitungsartikel: VW Hybrid, 3 Tage alt, 200km gelaufen, fängt während der Fahrt auf der Autobahn Feuer.... Somit hat es auch nichts mit dem Hersteller an sich zu tun....
BMW ruft fast die komplette Hochvoltgeschichte zurück, Ford die Akkus beim Kuga ebenfalls.... Was soll man dazu noch sagen?

Und wie jeder weiß: Hybrid brennt doppelt gut :) Erst das Hochvolt-, dann das Verbrennungssystem (Oder andersherum).


Allerdings ist das Fahrgefühl natürlich schön leise und meist ruhig elegant. Die Idee ist nicht schlecht, braucht aber noch ein paar Jahre, bis man sich darauf "verlassen" kann.

Tipp von mir: Wenn dann entweder Elektro oder Benzin/Diesel/Herkömmlich. Meist sind reine Elektroautos auch besser verarbeitet (Im Hochvoltbereich)

MFG
Chrysler Town and Country 4.0L RT, MJ2008, Schwarz, Limited, USA-IMPORT

ThorstenHF

Anfänger

  • »ThorstenHF« ist männlich

Beiträge: 16

Registrierungsdatum: 19. Januar 2021

Wohnort: Herford

  • Nachricht senden

10

Mittwoch, 24. Februar 2021, 21:55

Hybridautos sollten keine E Auto Förderung bekommen. Sie sind eine Mogelpackung, damit die Hersteller nicht zu viel CO2 Strafen zahlen müssen. Meist lächerliche reine Elektroreichweite. Dafür erhöhter Inspektionsaufwand.
Bei meinem Ioniq gab es in den drei Jahren keinerlei Probleme. Dreijahresinspektionskosten: 150 €.
Elektroautos sind für kurze und mittlere Strecken schon jetzt absolut alltagstauglich. Es gibt keine mir bekannte Statistik, die eine erhöhte Brandgefahr von Elektroautos belegen würde.

Beiträge: 35

Registrierungsdatum: 18. Dezember 2019

  • Nachricht senden

11

Samstag, 6. März 2021, 19:38

Servus,
war mit ein Grund für meine Kaufentscheidung.
Noch gibt es ordentliche Verbrenner am Markt.
Was ich habe....habe ich.
Ordentlicher Saugersound ;-)
LG

Hans Joachim Regul

Fortgeschrittener

Beiträge: 583

Registrierungsdatum: 14. April 2013

  • Nachricht senden

12

Montag, 8. März 2021, 01:36

Hi :thumbsup:
Für Kurzstrecken und Stadtfahrten ist ein kleines " Elektrogefährt" ganz brauchbar und bei den begrenzten Parkraum in den Städten bestimmt sinnvoll. Ist aber dafür noch zu teuer. Laternenparker u. Autobesitzer ohne eigene Garage / Grundstück haben dabei die " Arschkarte " gezogen . Wo habe ich eine Wallbox oder Ladestation? Für Überlandfahrten und im Zugbetrieb mit Caravans ist es absolut ein " nonsens". :S So auch im Winterbetrieb wo ich Licht und Wärme brauche. Möchte mir dann nicht ausmalen wenn mit ich knapper Energie im Stau stecke und die Heizung abstellen muss.
Außerdem wird uns der Elektroantrieb als das neue "non plus Ultra "verkauft. Solange das Batterieproblem und damit auch die Reichweite , nicht gänzlich gelöst ist, werde ich erst mal die Finger davon lassen. Zur Zeit ist das alles noch Ideologie gesteuert.
Neben inzwischen umweltfreundlicherem Dieselkraftstoff wird sich die Brennstoffzellenantrieb weiterentwickeln. Bei Shell in Godorf ist bereits beabsichtigt in absehbarer Zeit ein Wasserstoffwerk zu entwickeln in dem Wasserstoff mit regenerativer Elektroenergie produziert werden soll.( Umweltfreundlich) Dann wäre ein lückenloses Verteilersystem mit Wasserstoff. Analag wie heute mit LPG/Flüssigkraftstoffen nicht ausgeschlossen und wir müssten mit unsrem kleinen E-Gefährt keine 500 Kg schwere Batterie mit rumschleppen die derzeit aus verschiedenen Gründen ohne hin ein Fake für die Umwelt darstellt. Nach einigen Jahren teuer gewechselt werden muss. Batterieblock. derzeit 12.000 -15.000€ ?(

Legende:

Forum enthält keine neuen Beiträge
Forum enthält neue Beiträge
Forum ist geschlossen
Forum ist ein externer Link

Anzeigen

Diese Werbung wird für Lancia-Forum.de Mitglieder nicht angezeigt, wenn Sie angemeldet sind!