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Komoloko

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Montag, 1. März 2021, 14:58

Gasdruck Verdampfer

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Die Gasventile sind nicht vertauscht. Allerdings läuft das Motorsteuergerät im Standgas und auf Autogas im Longtrim auf 3,5%, was scheinbar die maximale Grenze ist (mit Appcardiag geloggt). Bei Benzinbetrieb gehts wieder auf 0,2% zurück.

Kann mir jemand sagen wie hoch der Gasdruck hinter Verdampfer sein sollte? Und ob und wo ich den einstellen könnte? Laut BRC Software habe ich 600 mbar, ist dieser Wert in Ordnung? Wenn ich im Internet stöbere, finde ich Werte von 600 bis 1200 mbar.
Die Drosselklappe anzulernen funktioniert anscheinend nicht so einfach, bin noch dran. Im Benzinbetrieb läuft der Motor aber nach wie vor hervorragend.
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DodgePentastar

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Montag, 1. März 2021, 15:36

Komoloko, es gibt eine simple Prüfung, ob dein Luft/Kraftstoffgemisch-Verhältnis stimmt oder nicht. Das Appcar anschliessen und fahren, dabei die Lambdasonden-Werte im Auge behalten. Der Spannungsverlauf verrät dir,wann und wo, in Abhängigkeit vom Lastzustand, deine Gasanlage nicht richtig funktioniert, mager oder zu fett.

Komoloko

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Montag, 1. März 2021, 19:41

Hallo Dodge, ich habe die APPCAR offen und die Software von BRC dran. Dann bin ich gefahren und habe mir die Werte über alle Lastzustände angeschaut. Das Steuergerät vom Motor bewegt sich im reinen Benzinbetrieb nahe der 0% Abweichung (Longtrim).

Wenn ich im Gasbetrieb unterwegs bin, ist das Gemisch in den unteren Drehzahlen zu mager und das Steuergerät vom Motor fettet an. Das habe ich dann mal in der Gasanlage so korrigiert, das ich auch hier nahe der 0% Abweichung unterwegs bin. Das Motorsteuergerät unterscheidet übrigens auch die verschiedenen Drehzahlen, das heißt der Longtrim ist Drehzahlabhängig gespeichert.
Da ich im Benzinbetrieb nahe der 0% fahre, denke ich, mit dem Motor ist erstmal alles ok, keine Falschluft etc. Nach dem Abstimmen der Gasanlage fährt er auch im Gasbetrieb einwandfrei, aber er geht immer noch aus wenn ich im Stand bei P einmal kurz Gas gebe. Es scheint, das das Gasgeben das Problem ist, der Motor beschleunigt auch anders, klingt fast so als würde er absaufen oder zuwenig Kraftstoff bekommen. Wie beim Vergasermotor, der nicht richtig eingestellt ist. Wenn die Drehzahl dann fällt, geht er aus, auch wenn ich dann kurz auf Benzin umschalte. Es scheint fast so, das das Gas zeitverzögert einströmt beim kurzen Gasstoß. Da die Drosselklappe im Anschluss dann sofort komplett schließt wenn ich den Fuß vom Gas nehme, verbleibt das Gas im Ansaugtrakt und der Motor säuft dann ab wenn die Drosselklappe wieder leicht öffnet um die Drehzahl zu halten. Deshalb bringt es auch nichts in diesem Fall Benzin einzuspritzen. Die alte Drosselklappe wird nicht so gut geschlossen haben bzw. habe ich Falschluft angesaugt, die das überschüssige Gas aus dem Ansaugtrakt vertrieben hat.

Die Frage ist, wie löse ich das Problem?
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DodgePentastar

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Montag, 1. März 2021, 20:01

Wo hast du die neue Drosselklappe her? Mit der alten Drosselklappe lief der Motor im Gasbetrieb gut. Ist das richtig?

Komoloko

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Montag, 1. März 2021, 20:09

Die Drosselklappe ist aus einem 3.6 Jeep von 2018, hat 2500 km gelaufen und wurde gegen eine größere Tuningklappe getauscht. Teilenummer passt für mein Auto, ist eine originale von Mopar / Chrysler.

Mein Auto lief weder auf Gas noch im Benzinbetrieb richtig mit der alten Klappe, da waren ja die Schwankungen im unteren Drehzahlbereich. Aber er ist nicht ausgegangen, wenn ich auf Gas in P kurz Gas gegeben habe.

Was ist wenn die Gasschläuche oben am Verteiler nicht mehr richtig abdichten? Dann würde das Gas aus den Schläuchen doch in den Ansaugtrakt gespült werden wenn die Drosselklappe komplett geschlossen ist und die Gasventile beim runterdrehen vom Motor geschlossen bleiben, der Motor könnte dann wie oben beschrieben erst absaufen und dann müssen auch noch die Schläuche erst wieder mit Gas gefüllt werden bevor es am Motor ankommt wenn die Leerlaufdrehzahl angefahren wird.
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DodgePentastar

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Montag, 1. März 2021, 20:24

Die Gasschläuche würde ich ausschließen. Du solltest einfach zum Gasspezialist.

NK.1992

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Montag, 1. März 2021, 20:51

Und wenn du schon dabei bist zum Spezi zu fahren kannst du auch die Injektoren tauschen.
Und nein DodgePentastar auch bei zu kleinen Düsen die dauergeöffneten sind fällt der Druck ab. Die Orangenen Düsen sind einfach zu klein für den Motor und laufen in den Duty Cycle. Dadurch entsteht zwangsweise ein Druckabfall der die Anlage Abschalten lässt. Guck doch einfach mal selber mit der Software wie der Druck runter geht wenn du Gas gibts ; ) ich habe es überprüft, ich habe die Software hier samt Diagnose Stecker sowas kostet nicht die Welt. Der Verdampfer ist bis zu 300 PS ausgelegt der wird nicht zu klein sein.
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Komoloko

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Dienstag, 2. März 2021, 14:23

Werde mir überlegen was ich noch alles prüfen kann und dann hier berichten. Wenn ich einen guten Gasspezi in der Umgebung hätte, würde ich hinfahren.
@NK.1992: Die Injektoren zu tauschen mag technisch sinnvoll zu sein, allerdings aus betriebswirtschaftlicher Sicht viel zu teuer. Die Kosten würde ich niemals wieder reinfahren, ganz abgesehen davon das die Karre dann Tüv-technisch nochmal abgenommen werden müsste.
Eventuell kannst Du mir aber sagen, wie der Verdampfer eingestellt sein muss?
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NK.1992

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Dienstag, 2. März 2021, 16:24

Beim BRC Verdampfer muss man eigentlich nichts einstellen Vorgabe sind 1500mbar. Der Verdampfer ist wie gesagt nicht das Problem unsere Motoren haben gerade mal 200KW! Was du machen kannst ist mal mit der BRC Software gucken wie weit der Druckabfällt wenn du das Provozierst. Ich weiß ehrlich nicht an was es liegen könnte, stell die Frage doch mal im LPG-Forum, da sind Umrüster angemeldet.
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Komoloko

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Dienstag, 6. April 2021, 07:42

Nockenwellensensor

Nachdem mein Auto immer noch nicht ordentlich läuft, habe ich mir mal den Kabelbaum und sämtliche Stecker angeschaut. Dabei ist mir aufgefallen, das am Stecker vom Nockenwellensensor ein Stecker neu verlötet(!) ist. Eventuell wurden hier die Kabel vertauscht?
Kann mal bitte Jemand schauen, welche Kabelfarben da wo angeschlossen sind? Es geht um den Nockenwellensensor direkt vorne links wenn man vor dem Motor steht. Wahrscheinlich sind die Kabel beim Unfall abgerissen, denn da war bei meinem der Unfallschaden vor meinem Kauf.
Oben ist bei mir blau und unten schwarz.
Danke!
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aginara

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Dienstag, 6. April 2021, 12:18

Bei mir auch oben Blau, unten Schwarz!
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Mittwoch, 7. April 2021, 07:21

Super danke!
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Donnerstag, 8. April 2021, 18:22

Nockenwellenverstellung

Nachdem mein Problem sich nur gebessert hat, aber nicht ganz verschwunden ist, habe ich nochmal diverse Foren und Youtubevideos durchsucht und mich mit dem AlfaOBD ans Auto gehängt und alle möglichen Daten mitgeloggt.
Motor schwankt bei Minderlast zwischen 1000 und 1500 U/min bei lauwarmen Motor immer noch. Dann habe ich den gelöteten Stecker an der Nockenwellenverstellung der Auslassnockenwelle Zylinderbank 2 gefunden und auch diese Daten mitgeloggt. Zu sehen war nix, ausser das die Verstellung auch schon im unteren Drehzahlband (also meinem Problemdrehzahlband) arbeitet.
In diversen Foren ist zu lesen, das bei einem Defekt der Verstellung kein Fehlerspeichereintrag vorhanden ist und man den Fehler nur sehr schwer findet, da die Symptome unterschiedlich sind.
Wenn ich alles richtig verstanden habe, dann ist auf der Nockenwelle am Zahnrad die Verstelleinheit, die mit einer Feder in "Normalstellung" gehalten wird und mit Öldruck werden die Zeiten verändert. Das Öl wird über eine Art Lochschraube gesteuert in diese Verstelleinheit gelassen, die je nach Durchfluss / Druck die Nocken zum Zahnrad verdreht. Die Ansteuerung dieser Lochschraube übernimmt der Aktuator, der sitzt von aussen zugänglich an der Nockenwelle und hat einen zweipoligen Stecker (bei mir nachgelötet). Dieser schiebt mit einer Nadel in die Lochschraube und verstellt diese damit. Es gibt keine echte Rückmeldung von der Stellgröße der Verstelleinheit, das wird anscheinend über die Ansteuerung des Aktuator zurückgerechnet. Solange dieser also vorhanden ist und Strom zieht, ist für das Steuergerät erst mal alles in Ordnung. Fehlermeldung gibt es, wenn der Aktuator einen Kurzschluss oder einen Drahtbruch hat.
Ich habe an der Auslassnockenwelle 2 jetzt mal den Stecker abgezogen. Ergebnis: Auto läuft wieder normal, und auch der Drehzahleinbruch beim Starten ist verschwunden. Habe die Daten mitgeloggt, alle anderen 3 Nockenwellen arbeiten noch und verstellen sich wie gewünscht. Würde also behaupten, hier liegt mein Fehler.
Man kann alle Teile tauschen, Aktuator, Lochschraube, Verstelleinheit, ohne die Steuerkette zu demontieren. Auf Youtube findet man diverse Videos. Werde mal mit dem Aktuator anfangen, wenn das nicht hilft die Lochschraube und die Verstelleinheit.
Hat noch jemand mal mit diesen Teilen Probleme gehabt? Schon mal getauscht etc? Wie ist Eure Meinung? Kann es das sein? Oder eher Zufall das mit abziehen des Steckers das Auto ruhig läuft? Soll ich nochmal die Gegenprobe machen und den Stecker auf der anderen Auslassnockenwelle abziehen und den anderen anstecken?
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Donnerstag, 8. April 2021, 19:36

Hat der Motor noch die volle Leistung? Wenn ja, dann lass die Nockenwellenverstellung in Ruhe. Was du machen kannst, die Steuerzeiten kontrollieren!?

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Donnerstag, 8. April 2021, 19:49

Die Steuerzeiten kontrolliert das Motorsteuergerät doch auch selber, oder? Ob die Winkel zueinander passen?
Oder meinst Du die Ventildeckel ab und die mechanischen Stellungen prüfen?

Ob der Motor die volle Leistung hat kann ich schlecht prüfen, mit der abgeklemmten Auslassnocke wollte ich den Motor auch nicht hoch drehen.
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Donnerstag, 8. April 2021, 20:03

Steuerzeiten--> die Lage der Kurbelwelle zu den Nockenwellen. Und zwar nicht wegen dem Leerlauf, sondern metallischen Geräusch, Kettenspanner und so weiter.

Zu den Nockenwellenversteller: du kannst alle Aktuatoren abziehen und Vollstoff geben, passiert nichts, bis auf die Leistung.

DodgePentastar

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Donnerstag, 8. April 2021, 20:19

https://m.youtube.com/watch?v=DL-W7hhafH4&feature=youtu.be

Das ist dein Video nach dem Kaltstart. Hast du das immer noch?
Wenn ja, lass den Motor abkühlen und mit dem jetzt abgezogen Aktuator vom Versteller starten. Läuft der Motor anders als in deinem Video, dann ist dein Versteller im Eimer. Am besten die Motorverkleidung runter und im Bereich der Nockenwellenversteller anhören. Am besten zur zweit, einer hört zu, der andere startet den Motor.

Komoloko

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Donnerstag, 8. April 2021, 20:23

Danke für Deine Antworten. Morgen früh ist der Motor kalt, dann sehe ich was beim Starten passiert. Ja, bisher macht er immer diesen Startvorgang wenn er kalt ist.
Dann mal schauen ob das Zicken bei lauwarmen Motor auch nicht mehr auftaucht!
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Freitag, 9. April 2021, 16:51

Motor startet normal, ohne die Geräusche oder den Drehzahleinbruch.
Auch die Schwankungen bei lauwarmen Motor sind verschwunden.
Motorleistung ist mit abgeklemmter Verstellung etwas geringer, auf meiner Hausstrecke reichte am Berg wie sonst üblich der 5. Gang nicht aus, musste in den 4. Gang schalten...
Habe jetzt den betroffenen Versteller bei Ebay bestellt.
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DodgePentastar

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Freitag, 9. April 2021, 18:12

Machst du selbst rein? Oder Werkstatt? Das ist nicht so einfach.

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