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Augustin-Group

mesli1

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1

Donnerstag, 17. März 2016, 15:19

Bremsen, nach wie vielen km habt Ihr gewechselt ?

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Hi zusammen

Mein Dicker hat bald 80'000 km auf der Uhr und an der Bremsanlage wurden bisher weder Klötze noch Scheiben gewechselt ... halten die Dinger wirklich soooo lange ?

Merci für die Teilung Eurer Erfahrungen/Kosten mit den Bremsen.

Gruss aus der Schweiz

Mesli1

steffen.m

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2

Donnerstag, 17. März 2016, 19:34

Die Laufleistung hängt stark vom Fahrstil und dem Streckenprofil ab. Wenn die Bremsen verschließen sind, dann wirst du das im Kombiinstrument nicht sehen, aber du hörst du es dann irgendwann, da der Verschleißanzeiger akustisch funktioniert - durch lautes Quietschen.
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MadMax63

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3

Freitag, 18. März 2016, 08:10

Bei meinem Grand Cherokee WH waren bis zum Verkauf bei 87tkm auch noch die ersten Scheiben und Beläge drauf und immer noch kein Grund diese zu wechseln vorhanden, Trotz Automatik und 2,3t Leergewicht.
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mesli1

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4

Montag, 21. März 2016, 10:42

Besten Dank für Eure Rückmeldungen, dann werde ich mal das "Geräusch" abwarten :thumbup: .

Grüsse

Mesli1

steffen.m

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5

Montag, 21. März 2016, 10:53

Ein etwas früheres Anzeichen für einen fälligen Wechsel:

Wenn man gefahren ist und beim Aussteigen einen verbrannten Geruch feststellt, dann sollte man die Reifen anfassen. Ist einer richtig heißer, dann blockiert dort die Bremse. Das kann passieren, wenn der Bremsbelag schon stark oder ungleichmäßig verschlissen ist. Er kann sich dann in der Führung verkanten. Bei mir war das ungefähr 6 Wochen bevor die akustische Geräuschmeldung einsetzte.

Steffen
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Parzifal

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6

Montag, 21. März 2016, 21:43

danke für den Tip ( wir haben erst 50000 km, und laut Werkstatt erst 50% der Beläge erreicht )
Aber das mit dem Heißen Reifen hatte ich auch, die Rückzugsfeder für die Feststellbremse hat sich verabschiedet so dass diese immer angezogen war! Dann stinkst auch ! Das kann man aber zum glück gut per Hand zurckziehen wenn man unters Auto kricht und ( solange man die Feststellbremse nicht mehr bedient ) Problemlos ertsmal weiterfahren!

pyro_the_man

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7

Dienstag, 22. März 2016, 08:00

Bei mir ist rechts hinten der Kolben vom Bremsattel draussen geblieben ... und das kurz nach einem kompletten austausch von scheiben und belägen ... hab einen neuen Sattel gebraucht und hat zum Glück (was eigentlich selbstverständlich sein sollte) komplett die Werkstatt übernommen!

zunke

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8

Freitag, 21. Oktober 2016, 12:46

Hallo,
mich hat es dann mit den Bremsen auch eiskalt erwischt. Elender Gestank auf der linken Seite. H/l war völlig runter. Dem Anschein nach waren hier noch die Originale drauf, die sich schon durch Rost mehr oder weniger selbst zerlegt hatten. Der Wechsel der Scheiben ging hinten recht gut, aber vorn war es
die reinste Odyssee, trotz aller Mittelchen, die der Markt so anbietet. Rechts haben es enorme Hammerschläge irgendwann gebracht, aber das war schon grenzwertig. Links war nicht zu wollen. Hier waren mehrere Bohrungen und ein Schnitt mit der Flex nötig um die Spannung heraus zu bekommen. Trotzdem
hatte der 2,5 kg Hammer noch sein Tun. Hier hätte wahrscheinlich ein zweiter Schnitt gegenüber geholfen. Das eigentliche Problem bei Selbermachen ist,
das man auf Gedeih und Verderb durch muss. Weil wenn erstmal angefangen wurde, nix mehr geht. Aufgefallen ist mir, das die alten Bremssteine enorm fest in den Führungen saßen und sich nur mit Mühe entfernen ließen. Teilweise ging das nur mit einem Hämmerchen. Wie das ordentlich arbeiten soll ist mir schleierhaft. Auch die neuen Steine gingen nicht so frei, wie man es eigentlich in so einem Dreck und Rostanfälligen Bereich erwarten würde. Hier ist zumindest etwas Liqui Moly Keramikpaste angebracht. Mir persönlich hat das nicht gereicht und ich habe die betreffenden Stellen zusätzlich etwas nachgearbeitet.
Gruß Gerhard
»zunke« hat folgende Bilder angehängt:
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  • b2.jpg
  • b3.jpg
  • b4.jpg

tomanak

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9

Sonntag, 23. Oktober 2016, 10:28

Hallo zusammen,

bei meinem waren bis ca. 63 TKM auch noch die originalen Scheiben und Beläge vorn drauf. Die Scheiben waren aber verzogen oder ungleich abgefahren, sodass das Schiff beim Bremsen richtig eklig vibrierte/schüttelte (ab ca. 120km/h). Ein Führungsbolzen war fest und hat dann auch die Buchse in der Sattelhalterung kaputt gemacht. Die Scheiben hatte ich erst beim zweiten Versuch mit einem richtig großen Zweiarmabzieher abbekommen - das hat ordentlich geknallt beim Lösen.

Hinten sehen die Scheiben auch schlecht aus - ungleichmäßig abgeschliffen - hier ist vermutlich auch was festgelaufen, ein Bremssattel sieht auch schon durch Hitze geschädigt aus. Das muss ich mir vor dem Räderwechsel mal genauer ansehen.


Also unbedingt immer mal die Scheiben ansehen, ob die gleichmäßig abgeschliffen sind und die Farbe der Bremssattel prüfen.



Grüße,
Thomas

zunke

Fortgeschrittener

  • »zunke« ist männlich

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10

Sonntag, 23. Oktober 2016, 11:51

Meiner Meinung nach braucht das Ganze mindestens ein mal im Jahr richtig gute Pflege. Minimum: Die Bereiche wo die Bremssteine geführt werden kräftig mit Bremsenreiniger ausblasen. Besser noch, was ja nur das Lösen von 2 Schrauben bedeutet, die Zange herunternehmen. Dann kann man Führungen und Steine vernünftig reinigen und dezent abschmieren. Bei der Gelegenheit dann auch die Führungsstifte behandeln. Diese Schrauben sind nicht einmal sonderlich fest, da sie nur mit 36 Nm angezogen werden.
Während meiner Aktion habe ich mich mit diversen Leuten markenübergreifend über das Thema unterhalten. So ziemlich alle Probleme liefen am Ende auf eine mangelhafte Bewegungsfreiheit der Bremssteine hinaus. Egal ob Originalteile oder nicht. Ja es ging sogar soweit, das bei einem Opeltransporter die komplette Anlage getauscht wurde, ohne Erfolg. Gebracht hat es am Ende ein guter Schleifstein und 5 Min. Arbeit. Das unterscheidet den Fahrzeugschlosser vom Ersatzteilwechsler.
Gerhard

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