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Italiatec

BlackLP

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Donnerstag, 2. September 2021, 12:08

Kaufberatung Lancia Voyager

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Hi Leute!


Ich heiße Timo und wohne bei Pforzheim ;)

Wie ihr schon der Überschrift entnehmen könnt, suche ich ein neues Auto und bin auf den Lancia Voyager gestoßen. Vielleicht könnt ihr mir ja ein bisschen helfen, auch wenn ich schon ein bisschen im Forum gestöbert habe.



Es soll der Diesel werden und gerne die Platinum Ausstattung.

Auf was muss ich beim Kauf unbedingt achten? Was sind absolute No-Go´s? Welche Fragen muss ich stellen? (Damit meine ich natürlich speziell auf den Voyager bezogen, die typischen Dinge wie bei jedem Gebrauchtwagenkauf sind nicht gemeint)

Gibt es typische Probleme die bei XXX Km auftreten?


Was haltet Ihr von diesem hier?
https://suchen.mobile.de/fahrzeuge/detai…em&id=328256905


Ist er zu teuer oder ist der Preis fair?

Über ein paar Ratschläge würde ich mich freuen =)

babachop

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  • »babachop« ist männlich

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Donnerstag, 2. September 2021, 18:15

Moin, allererste Frage - warum verkauft Jemand ein relativ unverbrauchtes Auto für fast 19000 Euro, ohne eine neue HU zu machen? Ist da vllt. ein Wurm drin? Im Anzeigentext steht jedenfalls nichts von einer neuen HU beim Verkauf. Zweitens, der Preis erscheint mir hier relativ hoch.

Gruß,
Chrysler Grand Voyager 3.8 RT Limited 2009

Basti2801

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Donnerstag, 2. September 2021, 19:19

Hallo BlackLP. Bin kein Experte aber wir fahren genau dieses Model mit diesem Baujahr. Wir sind nach derzeit 110.000 km noch immer sehr zufrieden mit dem Fahrzeug. Wir lieben den „dicken“. Die teuerste Reparatur war dieses Jahr für den Zahnriemen ansonsten hielten sich die Kosten für Durchsichten m.E. In Grenzen. Große Probleme hatten wir nie. Jährliche Steuer ist immer ein kleines Ärgernis ;).

Das Blue Ray System ist iO. Etwas stört mich dass er BlueRays bei einem neuen Motorstart nicht da weiter laufen lässt, wo man aufgehört hat. Man muss sich dann immer wieder neu durchs Menü arbeiten bis man wieder da ist wo man aufgehört hat (Kann schnell in Stress ausarten auf Urlaubsreise mit Kindern). Bei DVDs ist dieses Problem übrigens nicht.

Ich diskutiere jedoch derzeit in einem anderen Thread übers „rubbeln“ der Bremsen was mich aktuell etwas bei den originalen Bremsen stört. Es soll dafür aber Möglichkeiten geben dies zu verbessern.

Zum Preis: Da staune ich grad auch ein bisschen aber da der Anbieter „Privat“ ist, würde ich womöglich auch so ran gehen. Es steht ja „VB“ dahinter. Realistisch schätze ich 13-15 k?

Warum er das Auto verkaufen will? Tja das weiß man nicht aber vielleicht steht er auf den neuen Chrysler Pacifica und hat das nötige Kleingeld :). Auch ein kleines Träumchen von mir in der pinnacle Version.

Falls es wirklich zu ernsten Absichten kommt würde ich wissen wollen warum das kleine „i“ im Display leuchtet. Vielleicht nur die Schlüsselbatterie aber könnte auch was größeres sein ;).

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Basti2801« (2. September 2021, 19:33)


acgallex

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Samstag, 4. September 2021, 08:06

Besichtigungstermin vereinbaren und damit zu einem umliegenden TÜV/Dekra etc. Stützpunkt fahren.
Alles was bemängelt werden sollte bewerten und bei der Preisverhandlung mit einfließen lassen.
So hast du dann auch Klarheit, wenn ihr euch einig werdet..und die die HU neu machst.
Hier die VIN nach dem '=' einhäcken...dann kommt das Factory Buildsheet raus...
https://www.chrysler.com/webselfservice/…eetServlet?vin=

Besorg die einen Scanner für diesen Fahrzeugtypen... wiTECH / AlfaOBD etc...direkt auslesen was ggf. für Fehler vorliegen. Und nicht nur im Motorsteuergerät...sondern in allen bis zu über 30 Steuergeräten an Bord.

Ist das Totwinkel-System ausser Betrieb - kommt häufig vor, die Sensoren gehen baden, kann das schnell 1000EUR für neue Module kosten.
Von den Bildern würde ich schätzen, der Dicke war 'Baustellenfahrzeug' für das schmucke neue Häuschen da in der Neubausiedlung da im Hintergrund.
Die eine oder andere Blessur im Innenraum sind da zu sehen...
Wir haben beides in der Familie...2014er als Benziner und 2014er als CRD. Der CRD hatte bislang nur Verschleissteile 'gefressen', Bremsen, Reifen, Öl, Filter...
Wichtig noch, das 62TE Getriebe hat nicht den besten Ruf was Haltbarkeit angeht - gerade bei dem höheren Drehmoment des CRDs fefährdet. Oftmals fehlt es aber an der nötigen Wartung, denn es freut sich sehr, wenn es alle 60TKM neues Öl und neuen Filter bekommt.

Wenn du hier einsteigst wirst du schnell feststellen, hier im Forum sind echte Profis am Werk. Beispiel, es wurde ein CAN-Gateway entwickelt, mit dem man Baugruppen aus anderen Chrysler-Familien in einem RT/RM betreiben kann... z.B. gab es im RT ab Werk nie Parksensoren (PTS) vorne - 3 bis 4 Stück fahren damit aber mittlerweile herum.
Beim CRD kann man ganz einfach den Fernstart aktivieren...und für die engen Europäischen Parkräume bekamen beide das Chrysler Front-PTS-System vom Grand Cherokee :).
Viel Erfolg.
Gruß Alex
VW Routan SEL Premium (RT-Plattform), MJ 2014, Pentastar 3.6 V6 VVT, 62TE autom. transmission, nocturne black metallic, aero gray leather, all the options, routan.de

DodgePentastar

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Samstag, 4. September 2021, 17:04

An deiner Stelle würde ich den Diesel aus dem Programm streichen. Im Vergleich zum Benziner mit Autogas hat er einfach NULL Vorteile.


ThomasR.

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Samstag, 4. September 2021, 17:22

Eines hast du auf jeden Fall schon mal richtig gemacht.
Dich hier im Forum angemeldet.
Ich schließe mich dann aber auch DodgePentastar an, überlege ob du dir nicht doch einen Benziner mit Gasanlage kaufst.
Merkst es deutlich bei den Steuern und einmal Volltanken für ca.40 - 50 € macht immer wieder Spaß.
Und bei der Summe von Privat kaufen heißt keine Gewährleistung.
Kann gut gehen, oder wie bei mir auch ins Auge gehen. Bin daher froh beim Händler gekauft zu haben.
Ansonsten kann ich dich absolut verstehen, das du ein Auge auf dieses Auto geworfen hast, ist schon ein klasse Auto und der Fahrspaß kaum zu übertreffen.
Gruß ThomasR.
Chrysler Town & Country Touring 3,6 ,BJ 2016, LPG Autogas

Basti2801

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Samstag, 4. September 2021, 20:32

An deiner Stelle würde ich den Diesel aus dem Programm streichen. Im Vergleich zum Benziner mit Autogas hat er einfach NULL Vorteile.


Kann ich nicht so ganz teilen deine Meinung Dodge… Soweit ich weiß werden die Tanks meist in den Stow N Go Fächern der mittleren Sitze verbaut. Ergo, Verlust der Variabilität. Weiterhin würde mich einmal interessieren wie viele km ihr schon auf Gas unterwegs seid? Ich frage daher, da ich vor unserem Diesel auch ein Gasfahrzeug hatte. Leider hat da nie etwas richtig funktioniert. Ventile wurden zu heiß etc. Die damaligen Reparaturkosten haben alles aufgefressen was ich mir an Einsparpotential erhofft habe usw. Daher bin ich mit dem Thema Autogas durch ;)

DodgePentastar

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8

Samstag, 4. September 2021, 20:49

Zum einen du hast keinen Pentastar mit Autogas gehabt, zum anderen du hast keine gute Autogas-Werkstatt kennengelernt. Ich kann genau so sagen:" VW ist schlecht, aber die ganze Welt fährt VW" :)

Zu deiner Frage bezüglich Laufleistung mit Autogas: mit dem Dodge in einem Jahr 30000km. Mit dem Audi A4 ca. 150000km.

Es gibt keine schlechte Autogasanlage, es gibt unfähige Mechaniker.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »DodgePentastar« (4. September 2021, 20:57)


Komoloko

Fortgeschrittener

  • »Komoloko« ist männlich

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9

Sonntag, 5. September 2021, 09:40

Es ist natürlich auch eine Glaubensfrage, ob man Diesel mag oder eher auf Benzinmotoren steht und kein Problem mit Autogas hat. Ich habe 2x einen Diesel gehabt und beide Male richtig ins Klo gegriffen. Einmal einen Neuwagen, Seat Leon, 1.9 TDI mit 150 PS. Immer warm gefahren, nur Langstrecke, pfleglich behandelt. Bei 145.000 Km ist dann bei 120 km/h auf der Autobahn ein Kolben in der Mitte gebrochen. Ein Injektor war defekt und hat nur noch an die Zylinderwand gespritzt. Kolben wurde einseitig heiß und ist dann gebrochen. Auto wirtschaftlicher Totalschaden.
Dann hatte meine Frau einen Mercedes Benz B Klasse, auch 2 Liter und 150 PS. Mit 130.000 km und 6 Jahren (zum Glück beim Mercedes-Händler) gekauft. In den ersten 12 Monaten 12.000 Euro Reparaturkosten. Steuergerät, Turbo, Injektoren, Glühkerzen, Lenkung, usw. Auto stand jede Woche in der Werkstatt, immer was neues. War wahrscheinlich auch echt Pech.

Meine Autos mit LPG, insgesamt rund 400.000 km, nur mal kleine Reparaturen, Verschleiß, Inspektion, fertig. 2x BMW, 1x VW, 1x Chrysler. Der Chrysler jetzt bei mir schon über 100.000 km.

Mein Fazit: Wenn man mit dem Diesel-nageln klarkommt, Probleme mit Partikelfilter, Hochdruckeinspritzung, dem Dieselgestank beim Tanken, den höheren Kraftstoffkosten und dem fehlenden Hubraumfeeling klarkommt, kann ich den Diesel nur empfehlen.. 8)


PS: Wir sind grad auf der Suche nach einem Motorhome in der 7,5 t Klasse. Und ja, es wird ein Benziner. V8 oder V10 mit Autogas. :thumbsup:
Chrysler Town&Country MJ. 2011 (mit der grünen Tasterbeleuchtung) 3,6l Autogas

zunke

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10

Sonntag, 5. September 2021, 11:59

Ich habe 2x einen Diesel gehabt und beide Male richtig ins Klo gegriffen.

Ja, so verschieden kann das sein! Mein Grand Voyager GS 2,5td hat es in 19 Jahren auf über 500000 km gebracht.
Einzige Schäden, ein verstopfter Hydrostössel und irgendwann ein abgenutzter Steuerkettenspanner und dadurch lädierte Kette.
Aber es ist schon richtig, ohne Werkstatt auf die man sich verlassen kann, geht es nicht. Egal ob Diesel, Benzin oder Gas.

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