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Augustin-Group

Ybbstaler

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Sonntag, 3. Januar 2021, 13:33

Laufleistung Voyager 2,8 CRD

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Liebe Forum-Freunde,

ich darf mich kurz bei Euch vorstellen und nachfolgend um Eure Meinung bitten. Ich heiße Alex, bin 43 Jahre alt und lebe in Österreich. Mein Erstfahrzeug ist ein Audi A4 Kombi, daneben habe ich ein Chrysler Sebring Cabrio und fahre gerne Motorroller und bin in den zugehörigen Foren aktiv. Ich bin noch kein Lancia Besitzer, denke aber konkret über einen Kauf nach und möchte Euch heute als Gast befragen. Vorab habe ich mich in Eurem Forum und auswärts umgesehen und meine "Hausaufgaben" gemacht, zum eher seltenen späten Lancia Voyager aber nicht allzu viel gefunden, was mir die Entscheidung erleichtert.
Ich überlege ernsthaft einen Lancia Voyager 2,8 S, 177 PS, also die letzte Serie zu kaufen. Das Fahrzeug ist aus 2015, erste Hand, vollständiges Serviceheft und in einer
online Besichtigung ein tadelloser Pflegezustand. Bevor ich - was momentan im österreichweiten Lockdown schwierig ist - eine vor Ort Besichtigung zu organisieren versuche, wollte ich mir klar werden, ob das überhaupt eine gute Idee ist? Gegen das Fahrzeug spricht ein Kilometerstand von stolzen 290.000km, es wird deshalb vom Händler der es zurückgenommen hat nur gewerblich verkauft (was für mich möglich und auch OK ist). Die Typentscheidung selbst passt für mich, ja ich will einen Voyager der möglichst letzten Baujahre, das Fahrzeug würde Dritt-Auto mit realistisch 10.000km jährlicher Leistung werden. Der Preis geht in Ordnung wenn er einige Zeit ohne Totalschaden (Motor oder Getriebe) läuft. Positiv in die Preisbewertung fließt ein, dass das Fahrzeug anmeldefertige österreichische Papiere hat, dh. gegenüber einem Import aus zB. Deutschland kommen die für das Modell sehr hohen Steueraufschläge auf den Kaufpreis (NOVA und CO2 Strafsteuer) nicht mehr dazu. Wenn er nach drei Monaten eingeht, war es aber trotzdem teuer.

Pro und Contra
+ österreichischer Erstbesitz, nachvollziehbare Servicehistorie, seriöses Umfeld, keine Anhängervorrichtung = kein Anhänger- oder Wohnwagenbetrieb
+ soweit für mich erhebbar ist der späte Voyager technisch ausgereift und haltbar
+ die Durchsicht am Markt zeigt dass fast alle Voyager mittlerweile so hohe Laufleistungen haben, Modelle mit weniger Kilometern sind entweder völlig ungepflegt oder utopisch teuer.
- Bauch und Hirn haben bei einem Lancia/Chrysler mit fast 300tkm einfach kein gutes Gefühl und wenn nach kurzer Zeit ein schwerer Defekt oder eine Endlos-Serie von kleinen und mittleren Ärgernissen kommt, ist das rausgeworfenes Geld.

Fragestellung:
Kann der Voyager solche Laufleistungen ab und kann man ihn so auch noch kaufen, oder sind zeitnah Probleme vorprogrammiert? Mir ist klar, dass das kein Neuwagen ist und dass mit Verschleiß und bei jedem Auto mit knapp 300tkm dann und wann auch mit einer Reparatur gerechnet werden muss, solange das nicht eskaliert ist das kein Thema.
Bitte einfach um Meinungsäußerungen jedweder Art. Bin für jeden Input dankbar.

Lg aus Österreich, Alex




aginara

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2

Sonntag, 3. Januar 2021, 19:57

Hallo Alex,

es ist natürlich immer schwer, ohne "Kristallkugel" so ein Fahrzeug zu bewerten! Ich bin jetzt auch nicht der Dieselspezialist, aber Tatsache ist, dass das Fahrzeug im Schnitt 60tkm im Jahr gelaufen ist! Das ist ein Langstreckenfahrzeug und wurde nicht als Zugfahrzeug genutzt! Ich würde mal grob sagen, dass man so ein Fahrzeug bestimmt mit einem vergleichen kann, der in der gleichen Zeit 150-200tkm gelaufen ist und da eher viel Kurzstrecken hatte!
Aber eine Probefahrt mit einem erfahrenem "Chrysler-Dieselfahrer" wäre auf jeden Fall Pflicht, denn ohne Erfahrung mit so einem Fahrzeug bist du total überfordert und kannst eventuell die Mängel und Symtome nicht erkennen! Vor allem die Automatik sollte ein Erfahrener genau testen!
Ansonsten hätte ich da jetzt, wenn der Zustand so stimmt, kein großes Problem. Vor allem das Getriebeöl sollte man öfters wechseln, als es in der Bedienungsanleitung vorgeschrieben ist und der Blick von unten auf der Hebebühne sagt natürlich auch viel aus!

Gruß
Jürgen
Chrysler Town & Country 3.6l Touring L, MJ13, Silber PSC, LPG

Ybbstaler

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3

Montag, 4. Januar 2021, 08:37

Lieber Jürgen, vielen Dank für Deinen Rat. Ich denke auch, dass Langstrecke für viele Komponenten am Auto schonender ist, als man beim ersten Blick auf den Kilometerzähler denkt. Einen ausdrücklichen Voyager/Chrysler Experten habe ich nicht im Umfeld, aber jemand der sich technisch gut auskennt und auch das Diagnosesystem abfragen kann. Mal sehen, wenn ich mich - ebenfalls nicht mit einer Kristallkugel gesegnet - auf das Abenteuer einlasse, würde ich gerne Fr oder Sa hinfahren. Lg Alex

NK.1992

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Montag, 4. Januar 2021, 10:34

Umso mehr KM ein Auto gefahren wurde umso mehr kann man davon ausgehen das dort auf lange Sicht repariert worden ist. Man muss sich in die Lage der Besitzer reindenken, würde ich ein Auto viele KM in kurzer Zeit fahren und nichts reparieren? Meine Erfahrung hat gezeigt gerade die High Miles Fahrzeuge standen in besseren Zustand von der Technik da als die Fahrzeuge mit relativ wenigen KM. Gerade bei extremen KM Leistungen kann man davon ausgehen 90% der dinge die kaputt gehen können wurden schon mal gemacht. Und wie lange hält ein Bauteil regulär (nicht verschleiß) wenn es mal in seiner Lebzeit getauscht wurde? 100tkm? 200tkm? Fahr das Probe und wenn es sich gut fahren lässt kannst den kaufen. Hatte BMWs mit über 260tkm gehabt, bis auf das die nicht schön Aussahen fuhren die gut. Selbst das Automatikgetriebe. Mein aktueller Smart CDI hat stolze 240 tkm drauf. Mit 222tkm hab ich den Anfang letzten Jahres gekauft, wenn dort was richtig Defekt wäre hätte ich es schon längst gemerkt. Bis jetzt waren es aber eben nur Verschleiß.
Um Fehler Auszulesen reicht bei dem Fahrzeug ne 0815 OBD2 Scanner. Gibts günstig bei eBay und Amazon.
Chrysler Town Country 3.6l BJ: 14 mit BRC P&D *Solvage Titel*
Modifikation bis jetzt:
Getriebeölwanne Dorman mit Ablassschraube
Getriebeölstab Self-Made
Android Navi 10" Joying

Ybbstaler

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Dienstag, 5. Januar 2021, 13:37

Hallo NK1992,
danke für Deine Einschätzung. Für mich liegt auch nahe, dass die doch hohe km Leistung in kurzer Zeit ein Indikator für regelmäßige Wartung und vielleicht auch schon getauschte Komponenten ist. Sehr wahrscheinlich jemand der mit dem Auto beruflich unterwegs war und entweder übernimmt die Firma die Wartungskosten oder sie fließen in die Betriebausgaben irgendwie ein, sodass beim Service kein übermäßiger Sparzwang geherrscht haben sollte. Auch nachvollziehbar, dass jemand der so viel fährt nach einiger Zeit den Wagen wechselt, ohne dass er schon am Ende ist. Alles in allem gebe ich Dir recht, dass ein gepflegter Langstreckenläufer wahrscheinlich die bessere Wahl ist, als eine "ausgelutschte" Familienkutsche, fünfte Hand auf Pump gekauft, beim Hausbau rangenommen, wenn überhaupt in Eigenregie gewartet und wo das Ende erkennbar wird schnell noch verhökert...
LG Alex


steffen.m

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Dienstag, 5. Januar 2021, 15:59

Wenn das Fahrzeug in einer Chrysler / Lancia-Werkstatt gewartet worden ist, dann sollte jede Wartung auch elektronisch erfasst worden und nachvollziehbar sein, was bereits gemacht worden ist
Chrysler Town & Country 3.6l Touring, gepimpt zum Limited, MJ12, Sapphire Crystal Metallic Clear Coat, BRC P&D LPG

Ybbstaler

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Sonntag, 10. Januar 2021, 16:59

So liebe Freunde... Voyager ist gekauft. Wir werden sehen, ich hoffe dass alles gut geht und er einige Zeit gut durchhält. Danke für Eure Ratschläge. Hoffentlich muss ich mich nicht bald mit technischen Sorgen hier melden. Freue mich schon riesig auf mein Raumschiff ^^ und werde ein Feedback geben wenn er da ist und ich ein wenig mehr sagen kann.
Lg Alex

Komoloko

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Montag, 11. Januar 2021, 14:33

Dann herzlich Willkommen im Forum und allzeit gute Fahrt! Wenn man sich einmal an die Größe gewöhnt hat, möchte man nichts anderes mehr.
:)
Chrysler Town&Country MJ. 2011 (mit der grünen Tasterbeleuchtung) 3,6l Autogas

steffen.m

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Montag, 11. Januar 2021, 20:40

und das Schöne ist, dass er dabei nicht so hochbeinig da steht wie der Bauhof-Tx
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Komoloko

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Montag, 11. Januar 2021, 20:43

und das Schöne ist, dass er dabei nicht so hochbeinig da steht wie der Bauhof-Tx
Was ist denn ein Bauhof-Tx??
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Montag, 11. Januar 2021, 20:45

VW T4, T5 oder T6, oder was da auch noch kommt
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Komoloko

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Montag, 11. Januar 2021, 20:57

Ach so... hehe.
Vor der Anschaffung des Chrysler war ich eigentlich auch auf der Suche nach einem Multivan. Zugegebenermassen ist dieser durch die Kastenform innen noch etwas geräumiger. Das war aber schon der einzige Vorteil, finde ich.
Man sitzt im Multivan wie auf Küchenstühlen und hat die ganze Zeit das Gefühl, man ist in einem LKW unterwegs. Zudem noch unbequem und der Innenraum wenig ansprechend. Wenig Ausstattung und super teuer. Dazu der Motor und und und...

Ich mag den alten Chrysler Voyager auch sehr gerne, nicht das runde Vorgängermodell sondern den eckigen bis 95. Wenn ich da einen guten gefunden hätte, wäre es dieser geworden.

Persönlich finde ich, der Chrysler Town & Country ist ein wirklich großartiges und unterschätztes Reisemobil. Und da ich gerne mit Holz werkel, liebe ich die herausnehmbare Mittelkonsole. Dann schiebt man auch mal locker 3m Balken rein.
Ich hoffe das er uns noch lange begleiten wird. Als Nachfolger in 6 bis 8 Jahren habe ich den aktuellen 2021 Pacifica (wieder gebraucht) mit Allrad auserkoren. Dann ist das einzige Manko, der Frontantrieb, auch Geschichte.
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Montag, 11. Januar 2021, 21:11


Vor der Anschaffung des Chrysler war ich eigentlich auch auf der Suche nach einem Multivan. Zugegebenermassen ist dieser durch die Kastenform innen noch etwas geräumiger. Das war aber schon der einzige Vorteil, finde ich.
Man sitzt im Multivan wie auf Küchenstühlen und hat die ganze Zeit das Gefühl, man ist in einem LKW unterwegs.

... deswegen Bauhof...


Persönlich finde ich, der Chrysler Town & Country ist ein wirklich großartiges und unterschätztes Reisemobil.

Wäre er als VW Routan hier offiziell auf den Markt gekommen (oder/und noch als Mercedes ??? anstatt als Chrysler oder Lancia) , die Herdentiere hätten ihn wie die Blöden gekauft. So ist es halt ein Auto aus einem Land, die keine Autos bauen können.
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Montag, 11. Januar 2021, 21:23

Persönlich finde ich das Blechkleid vom Routan nicht wirklich gelungen. Beim Chrysler gefallen mir die vorderen Scheinwerfer auch nicht so richtig, aber ansonsten passender als der Routan.

Wenn ich etwas kaufe, bilde ich mir lieber immer ein eigenes Bild vom Kaufgegenstand. Meine Frau wollte z.B. gerne den Touran, aufgrund der Qualitätsmängel im (Benzin-) Motorbereich ist es dann ein Mazda 5 geworden. Und meine Frau liebt an Ihrem Auto ebenfalls die Schiebetüren, für Kinder echt klasse. Man kann immer Pech oder Glück mit einem Auto haben, aber so ein Steuerkettenproblem wie bei VW (über Jahre hinweg) ist definitiv ein Grund kein solches Auto zu kaufen.

Abgerechnet wird immer zum Schluß, mal sehen wie der Chrysler sich noch so schlägt...
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steffen.m

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Montag, 11. Januar 2021, 21:29

Ja, abgerechnet wird zum Schluss. Wir haben ihn seit 2012 und bis auf die Verschleißteile kam bis jetzt die Lichtmaschine (270€) und 2x das Schloss in der rechten Schiebetür (18€)
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Ybbstaler

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Mittwoch, 13. Januar 2021, 21:57

Ich kann mich dem vorab Geschriebenen nur anschließen. Mainstream verkauft sich wie die warmen Semmeln und durchaus gute Fahrzeuge bleiben immer in der Außenseiterrolle. Persönlich haben mich ja auch genau diese Gedanken geplagt. Chrysler und Lancia haben in meiner Wahrnehmung keinen allzu guten Ruf in Hinblick auf die Zuverlässigkeit. Das mag wenn man die früheren Serien betrachtet auch objektiv begründbar sein. Und mit hohen Ersatzteilpreisen, wenig Alternativen aus dem Nachbau, überschaubarem Gebrauchtteile-Markt und wenigen Fachwerkstätten man es nicht so leicht. Einen VW Bus bekomme ich an jeder Ecke mit billigen Teilen repariert. Vertrauensbildend war für , dass ich schon einen Chrysler (Sebring Cabrio 2010) besitze und das Fahrzeug erstens ein richtig cooles großes Cabrio mit pfiffigen Detail-Lösungen ist und zweitens technisch eigentlich seit Jahren keinen Ärger macht. Klar, der hat gerade 130.000km und steht das halbe Jahr in der Garage. Ich hoffe jedenfalls, dass sich der Mut, etwas nicht ganz alltägliches zu nehmen lohnt. Freitag wird er abgeholt.

Ybbstaler

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Freitag, 15. Januar 2021, 13:07

Liebe Freunde,
der Voyager ist da! Ich habe ihn ca. 100km nach Hause bewegt. Erster Eindruck: geiles Gerät. Er ist mein erster Van, dh. Ausparken und die ersten Meter sicher ungewohnt und groß, aber recht OK für die Ausmaße. Tolle Sitzposition und Übersicht, gute Sitze, angenehmes Geräuschniveau. Schon jetzt ist klar: die Entscheidung für den Voyager als Modell war richtig. Wenn es keine bösen Überraschungen gibt, passt das Auto perfekt zu meinen Vorstellungen.
Die Heimfahrt hat sich soweit problemlos gestaltet. Die Musikdateien auf der Festplatte erlaubten eine kurze Psychoanalyse des Vorbesitzers und lassen auf einen geerdeten Charakter schließen (Rock'n Roll, Austropop, Hits zwischen 1960 und 1980... ). Motorleistung wirkt korrekt, Gasannahme einwandfrei, beim niedrigtourigen Beschleunigen ein am ehesten als heiser zu beschreibendes Geräusch vom Turbo, das klar erkennbar aber nicht beunruhigend wirkt. Die Schaltvorgänge sehr sauber, das Ansprechen der Automatik für meinen Begriff lebhaft, schaltet für meinen Geschmack relativ früh und engagiert. Fahrwerk ausgewogen ohne Geräusche beim Einlenken, Bremsen tun was sie sollen und rubbeln oder schleifen nicht. Wenn das so bleibt, passt's. Das gesamte Verhalten animiert zu einer gelassenen Fahrweise, Hektik hab ich das Gefühl liegt ihm nicht.
Ersichtliche Fehler und Meldungen:
1) die Batterie war nach langem Stand leer und wurde vom Händler heute Nacht geladen. Es gibt aber durchgehend eine Meldung Ladekontrolle (Batteriesymbol + Motorkontrolle). Ob das noch weg geht wenn er mehrmals fehlerfrei startet oder ob die Batterie wirklich nicht geladen wird, werde ich mit einem befreundeten Chiptuner der sich mit Fahrzeugelektrik gut auskennt und den Fehlerspeicher auslesen kann prüfen. Worst case wäre meines Erachtens die Lichtmaschine.
2) sonst noch zwei Fehlermeldungen beim Zündvorgang:"Totwinkelassistent nicht verfügbar" und "Parksensoren warten".
3) auf der Fernbedienung eines der beiden Fahrzeugschlüssel funktioniert die Taste "Zentralverriegelung schließen" nicht, mit dem zweiten Schlüssel verriegelt der Wagen einwandfrei.
Das wars auch schon mit Problemen. Schaut doch lösbar aus?


Lieben Gruß aus Österreich, Alex

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18

Freitag, 15. Januar 2021, 13:15

Das hört sich gut an und deckt sich mit meiner "Beziehung" zum Chrysler.
1) die Batterie war nach langem Stand leer und wurde vom Händler heute Nacht geladen. Es gibt aber durchgehend eine Meldung Ladekontrolle (Batteriesymbol + Motorkontrolle). Ob das noch weg geht wenn er mehrmals fehlerfrei startet oder ob die Batterie wirklich nicht geladen wird, werde ich mit einem befreundeten Chiptuner der sich mit Fahrzeugelektrik gut auskennt und den Fehlerspeicher auslesen kann prüfen. Worst case wäre meines Erachtens die Lichtmaschine.
2) sonst noch zwei Fehlermeldungen beim Zündvorgang:"Totwinkelassistent nicht verfügbar" und "Parksensoren warten".
3) auf der Fernbedienung eines der beiden Fahrzeugschlüssel funktioniert die Taste "Zentralverriegelung schließen" nicht, mit dem zweiten Schlüssel verriegelt der Wagen einwandfrei.
Mess mal die Spannung der Batterie wenn der Motor läuft, sollte so um 13,8 V liegen, dann ist die LIMA erstmal ok und nur die Batterie war leer.

Totwinkel kann die leere Batterie sein, oder aber Steckverbindungen (Spiegel und in der Stoßstange hinten), findest aber hier im Forum genug Informationen.

Die Taste ist bei einer meiner FB auch defekt, da hat sich etwas auf der Gummifolie gelöst. Den Schlüssel kannst Du einfach öffnen und das kontrollieren. Wenn dem so ist, einfach einen Schlüssel bei Ebay kaufen und die Gummis quertauschen.
Chrysler Town&Country MJ. 2011 (mit der grünen Tasterbeleuchtung) 3,6l Autogas

steffen.m

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Freitag, 15. Januar 2021, 13:21

Du brauchst auf jeden Fall ein Diagnosegerät, wenn du selber lösen willst. Die günstigste momentane Variante findest du in appcardiag fca. Such mal hier danach, dazu gibt es einen Thread.

Punkt 3: Öffnen und reinigen

Punkt 2: könnte teuer werden, falls einer der beiden Totwinkel-Sensoren defekt ist, das muss aber nicht sein. Auch zu dem Thema gibt es hier einige Beiträge. PTS: Ein oder mehrere Sensoren haben ein Problem, aber alles spekulativ, da Fehlercodes (DTC) benötigt werden. Totwinkel und Parkassist funktionieren unabhängig voneinander und beeinflussen sich nicht. Da beide Systeme spinnen, kann es aber auch ein simpler Fehler sein, denn die hängen am Stromkreis F921 dran. Deshalb würde ich doch mal glatt Sicherung M34 checken

Punkt 1 Mit der Ladekontrollleuchte ist es etwas komisch, denn mit voller Batterie sollte das eigentlich nicht kommen. Lichtmaschine?
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Ybbstaler

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Freitag, 15. Januar 2021, 14:19

Danke für Eure schnellen Rückmeldungen. Das Überprüfen wird wohl ein wenig dauern, ich gebe Bescheid.
An sich mach mir nur Sache mit Lichtmaschine / Ladestromkreis Sorgen. Ohne vollfunktionstüchtigen Zweitschlüssel und Parksensoren kann ich leben, Totwinkelassistent habe ich bis jetzt auch nicht gehabt, dh. wenn sich der TÜV nicht aufregt, ist mir das egal (was nicht heißen soll, dass ich nicht versuchen werde es zu beheben).

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