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Italo-Welt

Auto-Tuning: in fünf Schritten zum Turbo

Auto-Tuning ist ein Trend, der sich seit einiger Zeit auch über die Grenzen der Szene hinaus verbreitet. Die Zeiten, in der Kfz-Mechaniker mit handwerklichen Mitteln die Zylinderköpfe eines Autos frisierten und damit auf mehr Leistung brachten, sind längst vorbei. Heute gibt es verschiedene, sehr effiziente Möglichkeiten, das Auto eigenhändig leistungsfähiger zu machen.


Turbolader

Turbolader sind eine beliebte Methode, wenn es darum geht, die Leistung des Motors zu verbessern und mehr Pferdestärken aus dem Auto herauszuholen. Durchschnittlich wird die Leistung durch einen Turbolader um ein Fünftel heraufgesetzt. Korrekt konfiguriert erbringen spezielle Turbolader sogar zusätzlich über die Hälfte der ursprünglichen Leistung.

Viele Serienmotoren, besonders Dieselmotoren, sind bereits mit einem Turbolader versehen. Dieser sorgt für ein höheres Drehmoment und somit für mehr Motorleistung. Der Turbolader ist also ein erstklassiger Ansatzpunkt fürs Motortuning. Wer einen solchen verbauen möchte, legt entweder selbst Hand an oder entscheidet sich für den Kauf eines Turbokits. Bei diesem ist alles Nötige in einem enthalten und so muss nur ein einziges Teil verbaut werden.  

Um sicher zu gehen, dass das Tuning keine negativen Auswirkungen auf den Wagen hat, sollte Folgendes beachtet werden: 

Die Zulauf- und Ablaufleitungen des Motoröls sollten regelmäßig erneuert werden, da sie möglicherweise verstopfen können. Auch bietet es sich an, einen neuen Luftfilter einzubauen, damit der neue Turbo frei Luft beziehen kann und so nicht in seiner Leistung begrenzt wird. 

Dichtungen, welche im Zusammenhang mit dem Turbolader stehen, sollten regelmäßig erneuert werden. Ist nämlich beispielsweise eine Krümmerdichtung an einem der Zylinder undicht, dann erhält der Turbolader nicht die volle Abgasmenge. Das ist dann so ähnlich wie ein leicht geöffnetes Wastegate. Die gesamte Ladedruckregelung kann dann nicht richtig arbeiten.


Hubraum heraufsetzen

Das Prinzip ist offensichtlich: Ein großer Hubraum erlaubt einen dickeren Zylinder. Das bedeutet dann mehr Raum, um den Verbrennungsprozess anzukurbeln. Das erhöhte Drehmoment wird dem Fahrzeug merkliche Mehrleistung verschaffen.


Chiptuning

Das Chiptuning ist die wohl beliebteste Methode, wenn es um Leistungssteigerung geht. Dabei wird nicht der Motor selbst manipuliert oder ausgetauscht, sondern es werden Veränderungen an der Software der Steuergeräte getätigt. Möglich ist das nur, weil es sogenannte Leistungsreserven gibt, welche von den Herstellern eingebaut werden. Diese Reserven hat jeder Serienmotor und ein Chiptuner macht sich einen Teil davon zu Nutze. Eine feine, von außen nicht sichtbare Anpassung der Software des Autos, welche der Fahrer jedoch deutlich spüren wird. 

Durch die Beeinflussung des Chips fallen Beschleunigungsdämpfer weg und Drehmomentbegrenzer wird außer Kraft gesetzt. In der Folge steigt die Leistung.


Tuningboxen

In letzter Zeit sind sogenannte Tuningboxen Thema unter Autoliebhabern. Diese Boxen können selbständig vom Autobesitzer zwischen die Steuergeräte eingesteckt werden. So steht direkt mehr Motorleistung zur Verfügung.


Lachgas-Einspritzung

Das Einspritzen von Lachgas sorgt für einen Power Boost – für einen kurzen Moment. Denn durch die plötzliche Verbrennung von mehr Kraftstoff erfolgt auch eine Steigerung der Motorkraft. Eine Mehrleistungen von bis zu 100% ist dadurch nicht länger utopisch – aber wie bei jeder Form von Tuning gilt: Der Umbau ist nur solange erlaubt, wie das Fahrzeug keine Gefahr für den Straßenverkehr darstellt.

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