Ja klar, wenn man privat versichert ist, kommen Krankenwagen und Hubschrauber schneller
Und bei jemanden der angetrunken mit vollem Karacho gegen einem Baum donnert ist es vielleicht sogar besser, wenn sein Genpool der Menschheit nicht mehr zur Verfügung steht - der Baum hätte nämlich durchaus auch ein anderes Fahrzeug, Radfahrer oder Fussgänger sein können. Einfach nur rücksichtslos so ein Verhalten!
Achtung, die Familie des Verstorbenen hat es bestimmt sehr hart getroffen. Über die genauen Hintergründe wissen wir nichts und wir werden auch nie erfahren, wie genau sich der Unfall abspielte. Auch wenn ich zustimme, dass fahrlässiges Verhalten im Straßenverkehr - und das ist ange-/betrunken fahren nun mal - nicht zu akzeptieren ist. Man kann von Glück reden, dass nur ein Baum beschädigt wurde, und kein weiterer Mensch. Der angetrunkene Fahrer hat mit seinem Tod wohl die Strafe für seine Nachlässigkeit hart erfahren. Ob es bei der Behandlung einen großen Unterschied gibt, ist schwer zu sagen. Von der Sache her existiert eine Zweiklassengesellschaft in der Medizin abhängig vom Versichertenstatus (es macht auch bereits einen Unterschied aus, bei welcher gesetzl. KV man versichert ist, nicht nur, ob man gesetzlich oder privat versichert ist). Andererseits leisten Ärzte bzw. medizinisches Personal überhaupt noch immer den hippokratischen Eid, oder? Man kann sonst nur hoffen, dass der Verstorbene für seine Familie gut vorgesorgt hat. Heutzutage ist eine Risikolebensversicherung ja sehr viel wert. Darüber kann man auf dieser Seite mehr lesen. In meinem Umfeld habe ich oft schon gesehen, was passiert, wenn der Mann plötzlich verstirbt. Da ist das Haus noch nicht abbezahlt oder das Auto, aber das Haupteinkommen weg. Ich habe mich deshalb erst kürzlich dann doch lieber versichern lassen. Nichts desto trotz kann man sich nur wünschen, dass man die Versicherung nicht beanspruchen muss, nur weil einem als gesetzlich Krankenversicherter nicht richtig geholfen wurde.

