Beiträge von taximan

Partner:
Feiertag?

    Hallo zusammen,
    ich kann mich der Lobeshymne meines Vorredners nur anschließen, obwohl sich bei 162 000 km schon ein paar Schwachpunkte vor allem in der Vorderachse und in der Bremsanlage aufgetan haben, die er vor allem vom Vorgänger geerbt hat. Zu nennen sind da vor allem die Stabilisatorgummis,die Traggelenke und die Bremsscheiben, wo sich nichts geändert hat. Verbessert wurden die Koppelstangen und vor allem die vorderen Zugstreben, die erst jetzt fällig wurden. Bei den Bremsscheiben kann nur die Lösung mit den Scheiben vom Bernd von Automobile Ebert in Weinheim helfen. Auch der Öl- und Klimakühler hat die Standfestigkeit vom Vorgänger und war jetzt fällig.
    Ansonsten ist es so, wie mein Vorredner schreibt, die Freude am Fahren dieses Autos lässt alle Schwächen vergessen.


    Liebe Grüße


    Wolfgang

    meine sind auch schon verzogen .. keine 5000km gehalten :thumbdown:


    ich weiß noch nicht ob ich auf EBC wechsel oder die schwimmend gelagerten für 800€ nehme


    mein Favorit wäre ja die Tarox F2000 aber die gibts leider nicht für den Wagen


    Hallo zusammen,


    nachdem bei 75000km der vierte Satz Bremsscheiben runter musste, weil er sich verzogen hatte und unrund lief, habe ich jetzt die Bremsscheiben vom Bernd in Weinheim fast 50000km drauf und zum ersten Mal seit 8 Jahren Chrysler und Lancia meine Bremsklötze mit 46700 km zuende fahren können und die Bremsscheiben sehen noch richtig gut aus. Also die Investiton von ca 800€ incl. Bremsklötze hat sich wirklich gelohnt, vor allem weil die Bremsleistung dieser zweiteiligen Bremsscheiben fast doppelt so gut ist wie die Originalen.
    EBC hatte ich auch schon drauf, aber der Witz ist, sie produzieren alle nach Richtwerten von Chrysler Amerika, keiner macht sich die Mühe einer Neuentwicklung.


    Deshalb hat Bernd in Weinheim eine eigene Serie bei Zimmermann-Bremsen bei Heilbronn in Auftrag gegeben. Herausgekommen ist endlich eine Bremsscheibe, die das Gewicht und die Leistung des alten Chrysler 300C und des neuen Lancia Thema verträgt.


    Übrigens HarleyPeter hat recht, im alten Chrysler 300C läuft nur ein Diesel-Motor, das ist der 320CDI-Motor von Mercedes und wurde in Berlin hergestellt. VM-Motori Motoren liefen im Jeep und Voyager.


    Kontakt von Bernd: Ebert-Automobile Weinheim Bernd.Christ@ebert-automobile.de


    Gruesse
    Wolfgang

    Hmmm, schon ein bißchen peinlich, wenn man so ein geniales Auto fährt und keine 40 € übrig hat für einen Satz Reifensensoren, die übrigens nicht mehr geschraubt sondern nur reingesteckt werden.


    Grüsse


    Wolfgang

    und auch das Chrysler Logo dazu, sonst bleiben ja die Löcher. Eventuell mache ich dann hinten das Lancia nur ab und gut ist, mal sehen was da für Löcher bleiben.
    Das "THEMA" auf der Kofferklappe wird ja nur geklebt sein.


    Hallo,


    ist beides nur geklebt, habe es auch sofort abgeföhnt.


    täusche ich mich oder sind die Bremsscheiben am Lancia Thema für dessen Masse in Verbindung mit der zu erreichenden Geschwindigkeit ein wenig unterdimensioniert?



    Hallo TaiPan,


    wenn Du meine Beiträge in den Chrysler-Foren liest, dann weisst Du, dass Bremsscheiben seit der Chrysler 300C-Zeit ein Hauptproblem sind. Deine Feststellung bezüglich Unterdimensionierung entspricht genau meinen Erfahrungen.


    Laut Auskunft der Firma Bosch in Abstatt bei mir in der Nähe, die die Scheiben sowohl für den alten Chrysler 300C als auch für den neuen Chrysler 300 bzw. Lancia Thema herstellt, werden die Scheiben nach Richtwerten produziert, die die Firma Chrysler in Amerika vorgibt. Dies ist schon von Haus aus der Beleg dafür, dass sie nicht für europäische Verhältnisse ausgelegt sein können. Und es ist ein Grund dafür, dass auf dem Zubehörmarkt weltweit keine Teile anzutreffen sind, die besser sind. Einzig die sogenannte "Keramik"-Version für den Chrysler 300C hat bisher etwas längere Standzeiten erreicht als alle anderen.


    Dies alles sind die Gründe, warum Bernd in Weinheim schon seit längerem eine Sonderedition von Bremsscheiben bei der renommierten Bremsenfirma Zimmermann für den 300C herstellen lassen hat, die zwar teurer sind, aber nach meiner Erfahrung (14 000 km auf dem Lancia bis jetzt ohne Beanstandungen) den europäischen Ansprüchen genügen und alle meine Erwartungen auch bezüglich Bremsleistung bisher weit übertreffen.


    Ich würde jedenfalls nach heutiger Erkenntnis keine anderen Scheiben mehr montieren.


    Gruss an alle


    Wolfgang




    Hallo,


    bis jetzt überzeugt mich der Lancia auch durch seine Zuverlässigkeit. Ich habe schon die Befürchtung, dass er die Garantiezeit in sieben Monaten mit ungefähr 130 000 km durchläuft, ohne dass viel erneuert werden muss.


    Bis jetzt steht in meiner Liste nur ein geplatzter Heizungsschlauch, der mich zu einem Werkstattaufenthalt außer der Reihe zwang. Ansonsten wurde nur ein Türgummi erneuert und rasselnde Teile des Auspuffs ersetzt. Das taxispezifische Problem mit den Bremsscheiben klammere ich nach meinen Erfahrungen mit dem Chrysler 300C, die der Neue noch übertrifft, bewusst aus. Eine Lösung dafür habe ich aber jetzt hoffentlich mit den Zimmermann-Bremsscheiben vom Bernd in Weinheim gefunden.


    Diese Bremsscheiben sind der absolute Hammer. Immer wenn ich von meinem Lancia auf den alten Chrysler 300C umsteige, muss ich mich beim Bremsen richtig konzentrieren, dass ich nicht auf den Vordermann auffahre, da der Unterschied in der Bremswirkung überdimensional ist, seitdem ich auf den Lancia die neuen Scheiben und Klötze montiert habe. Die Bremsleistung , die ja sowieso schon besser war als beim Alten, hat sich noch einmal verstärkt mit den neuen Teilen. Von der Haltbarkeit kann ich bis jetzt nach 11 000 km nur sagen, dass die Scheiben noch keine Anzeichen von unrundem Lauf zeigen zu einem Zeitpunkt, wo ich es bei den anderen Bremsscheiben (2x Original=Chrysler, ebay billig, EBC Sport teuer, Chrysler „Keramik“) nicht mehr ausgehalten habe. Die Investition beim Bernd hat sich also auf jeden Fall schon gelohnt.


    Da ich aus Prinzip nur 18 Zoll Felgen fahre, konnte ich den Lancia nach meinem Geschmack optisch noch aufwerten, indem ich ihm die alten Chrysler –Felgen verpasst habe. So ist er außerdem von außen nicht mehr als Lancia zu identifizieren, innen stehe ich ja sowieso dazu.


    Die Laufruhe und der Komfort sind nach 86 000 km immer noch wie am ersten Tag, da gibt es nichts zu meckern. Alle Systeme funktionieren auch noch ohne Probleme.


    Alles in allem ist meine Freude, morgens mit dem Lancia Thema den Arbeitstag zu beginnen und dann 14 bis 15 Stunden in dem Auto zu hocken, noch ungebrochen.


    Grüße


    Wolfgang




    G







    Hallo zusammen,
    da bin ich ja beruhigt, dass ich nicht der einzige bin mit den Bremsscheiben, hatte schon gedacht, das wäre besonders schlimm im Taxibetrieb. Habe jetzt mit 60 000 den fünften Satz Bremsscheiben drauf. Nachdem ich mit den EBC-Sportscheiben aus dem Internet auch nicht weitergekommen bin, versuche ich es jetzt mit den Keramik-Scheiben vom Chrysler 300C, dem Vorgänger. Wenn das auch nicht klappt, werde ich wohl beim Bernd landen mit seiner teuren Extra-Anfertigung.
    Mit dem U-Connect hatte ich nur anfangs die Probleme, mittlerweile läuft es sehr stabil, obwohl ich mindestens 30-mal am Tag starte.


    Grüsse


    Wolfgang

    Hallo Daniel,
    gestern habe ich gerade die 50 000 km mit dem gleichen Auto überrundet. Nachdem ich anfangs auch diverse Problemchen mit dem UConnect hatte, konnte ich beruhigt feststellen, wieviele dieser Probleme mein Freundlicher bereits im System als Fehler vermerkt hatte und für alles hatte er auch eine Lösung oder ein update parat. Jetzt läuft alles völlig störungsfrei.


    Auch die Klimaanlage, die auf Sonneneinstrahlung und vor allem auf Feuchtigkeit durch Regen ziemlich heftig reagiert, ist etwas gewöhnungsbedürftig, aber ich kann Dir bestätigen, daß man sich daran gewöhnen kann. Insgesamt läuft sie aber wesentlich gleichmäßiger als die des 300C.


    Das mit Deiner rechten hinteren Tür und mit der Einstiegsleiste würde ich aber so nicht auf sich beruhen lassen, denn das ist nicht normal. Ich habe zwar auch genau dort und nur dort dieselben Probleme mit dem Spaltmaß, aber alles andere funktioniert trotzdem einwandfrei. Gestern mußte ich zum Beispiel den Schweller erneuern (dumm auf eine hohe Bordsteinkante aufgesetzt). Interessant, wie der im Gegensatz zu dem des Vorgängers befestigt ist. Deswegen würde ich bei Dir vermuten, dass er erneuert werden muss. Kostet brutto ca. 260 € mit den Befestigungsteilen plus Lackierung.


    Ansonsten wünsche ich Dir genausoviel Spass mit dem Neuen wie ich ihn immer noch habe.


    Grüße


    Wofgang

    Betrifft Lancia Thema 3,0 V6 Diesel, 239 PS, Ausstattung Executive

    Ich glaube, nach 30 000 km im rauen Taxi-Alltag in Stuttgart kann ich jetzt schon eine aussagekräftigere Bilanz ziehen.


    Ich fange zuerst mit den mehr negativen Teilen in der Bilanz an.


    Bremsen


    Leider hat sich herausgestellt, dass an den Bremscheiben im Vergleich zum Vorgänger null geändert wurde. Das geht soweit, dass die allseits beliebten Bremsscheiben der Fa. Bosch sogar die gleiche Teilenummer haben.


    Erfolg: im harten Taxibetrieb versagte der erste Satz mit 12 000 km seinen Dienst und fing an zu rubbeln. Nach Tausch mit 17 964 km fing der neue Satz bereits nach 5 000 km an zu rubbeln und musste bei km 27 060 getauscht werden.


    Ich bin mir bewusst, dass der harte Taxibetrieb für die Bremsen einer Vollbremsung bei 180 km/h gleichkommt, aber Entschuldigung, das sollten sie aushalten.
    Fiat Technik ist jedenfalls genauestens informiert worden und ich bin gespannt auf das weitere Vorgehen.


    Hintere Verkleidung der Rücklehnen der vorderen Sitze



    Meines Erachten eine absolute Fehlkonstruktion, die hintere Verkleidung in dunkelbraunem Hartplastik auszuführen. Jeder Fahrgast, der mit Laptop oder Aktenkoffer hinten einsteigt, verkratzt die Verkleidung irgendwie oder er schafft es mit seinen Schuhen. Diese Kratzer haben alle einen bleibenden Effekt, weil sie hell auf dunklem Untergrund sind, und da sie genau im Blick der hinteren Fahrgäste sind, können diese leicht den Eindruck einer billigen Verarbeitung bekommen. Um diesen Eindruck nicht aufkommen zu lassen, da er nicht berechtigt wäre, gehe ich jetzt zum Autopolsterer und lasse die Verkleidung mit Kunstleder beziehen.


    Das sollte man vielleicht gleich bei der Produktion machen.


    Das führt mich jetzt zum positiven Teil,


    denn die Verarbeitung ist ansonsten wirklich eine wahre Freude bei dem Fahrzeug, wie mir auch viele Experten bestätigt haben, die ich in der Autostadt Stuttgart öfter befördere.


    Der Motor ist bei jeder Bewegung des Gaspedals eine reine Freude. Bei dem 320 CDI-Daimler-Motor vom Vorgänger hatte ich immer das Gefühl, der ist optimal für das Fahrzeug. Aber der Fiat- Motor hat mich total eines Besseren belehrt. Sowas von spritzig und temperamentvoll ist unglaublich, vor allem im Verhältnis zu der bereits oft erwähnten Laufruhe und zum Verbrauch.


    Im ersten Moment war ich noch nicht so begeistert bei Werten von anfangs 9,5 l/100 mit deutlicher Steigerung auf 10,1 l/100 bis 20 000 km, aber jetzt bin ich um so mehr überrascht, dass er seitdem kontinuierlich bis auf 8,9 l/100 wieder zurück gegangen ist, und das trotz deutlichem Gebrauch der Klimaanlage. Diese Werte sind immer bezogen auf 90% strammen Taxi-Stadtverkehr und berechnet nach Tankquittungen pro Monat.


    Bei der Fahrt am letzten Wochenende zum Beispiel, im Gegensatz dazu bei normaler Fahrt Autobahn, was der Verkehr zuließ, 7,9 l/100.


    Ein ganz wertvolles und hilfreiches Extra ist die Distance-Control. Sie braucht ein bisschen Eingewöhnungszeit, macht dann aber richtig Spaß. Zudem hat sie mich mit der permanent arbeitenden Kollisionswarnung schon im Schnitt jeden Tag einmal vor unangenehmen weil knappen Notbremsungen bewahrt. Die Warnung setzt immer im richtigen Zeitpunkt ein, da kann man mit den ab und zu auftretenden Fehlalarmen leben.


    Mit der Zentraleinheit UConnect kann ich eigentlich nur zufrieden sein, wenn man die selten auftretenden Blackouts mal vernachlässigt. Wie bei jedem Computer ist es meistens ein Bedienfehler, wenn er mal auftritt, so zum Beispiel, wenn man telefoniert hat und dann startet und einen Neustart provoziert, während er auf Radio umschaltet. Dann hilft nur noch eines: ein Reset, d.h. alles ausschalten und maximal 5 Minuten warten, bis man wieder anschaltet. Bis jetzt hat das immer prima geklappt. Alle Funktionen arbeiten dann wieder ohne Beanstandungen.


    Es gab auch hin und wieder mal ein Fehlalarm der Alarmanlage, dies ist aber kein Normalzustand. Sie ist nur so empfindlich eingestellt, dass wir noch nicht einmal unseren Hund im Fahrzeug lassen können. Dann muss man halt doch mal den Schlüssel aus der Tasche holen und drücken, um sie wieder zu deaktivieren.


    Das KeylessGo, auch wieder ein Teil, was richtig Spaß macht, vor allem wenn man viel transportiert und oft die Hände voll hat. Intelligent ist vor allem die funktechnische Trennung von Türen und Kofferraum. Auch wenn mal aufgrund von Funkstörungen von außerhalb was nicht funktionieren will, dann tut es der Schlüssel doch.


    Insgesamt lässt sich sagen, es hat zwar eine Zeit gedauert, bis ich vom Vorgänger loslassen konnte, aber mittlerweile ist die Freude, jeden Morgen in das Auto einzusteigen und damit loszufahren, unheimlich intensiv.

    In Ludwigshafen habe ich einen Thema angeschaut, Super, die Ehe zwischen Chrysler und Mercedes hat sich bewährt, das sieht man deutlich an dem Thema. Ausstattung wie eine S-Klasse und preislich topp-interessant.


    Das darf ich aber korrigieren, die Ehe Daimler und Chrysler hat sich bei dem Vorgänger bis auf ein paar Ausnahmen bewährt, das Ganze wurde jetzt aber noch erheblich verbessert durch die Ehe Lancia (Fiat) Chrysler.


    Alles Gute aus den drei Partnern wurde in einem Auto zusammengeführt.


    Ergebnis nach meiner bisherigen Erfahrung: ein wirkliches Traumauto.


    Meine Erfahrungen beruhen auf mehr als 15 000 km mit dem genannten 3.0 Crd Ausstattung Executive im Taxiverkehr.


    Grüße Wolfgang