Sicherung M34 werde ich auf Verdacht tauschen, habe nur gerade keine 10A Mini Sicherung bei der Hand.
Spannungsmessung mit hochwertigem Multimeter: Batterie 12,25 Volt, bei laufendem Motor liegen 13,95 Volt an.
Beiträge von Ybbstaler
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Sicherung M34 werde ich auf Verdacht tauschen, habe nur gerade keine 10A Minisicherung im Haus.
Spannung soeben mit einem hochwertigen Multimeter gemessen: Batterie 12,25 Volt, bei laufendem Motor liegen 13,95 Volt an. -
Danke für Eure schnellen Rückmeldungen. Das Überprüfen wird wohl ein wenig dauern, ich gebe Bescheid.
An sich mach mir nur Sache mit Lichtmaschine / Ladestromkreis Sorgen. Ohne vollfunktionstüchtigen Zweitschlüssel und Parksensoren kann ich leben, Totwinkelassistent habe ich bis jetzt auch nicht gehabt, dh. wenn sich der TÜV nicht aufregt, ist mir das egal (was nicht heißen soll, dass ich nicht versuchen werde es zu beheben). -
Liebe Freunde,
der Voyager ist da! Ich habe ihn ca. 100km nach Hause bewegt. Erster Eindruck: geiles Gerät. Er ist mein erster Van, dh. Ausparken und die ersten Meter sicher ungewohnt und groß, aber recht OK für die Ausmaße. Tolle Sitzposition und Übersicht, gute Sitze, angenehmes Geräuschniveau. Schon jetzt ist klar: die Entscheidung für den Voyager als Modell war richtig. Wenn es keine bösen Überraschungen gibt, passt das Auto perfekt zu meinen Vorstellungen.
Die Heimfahrt hat sich soweit problemlos gestaltet. Die Musikdateien auf der Festplatte erlaubten eine kurze Psychoanalyse des Vorbesitzers und lassen auf einen geerdeten Charakter schließen (Rock'n Roll, Austropop, Hits zwischen 1960 und 1980... ). Motorleistung wirkt korrekt, Gasannahme einwandfrei, beim niedrigtourigen Beschleunigen ein am ehesten als heiser zu beschreibendes Geräusch vom Turbo, das klar erkennbar aber nicht beunruhigend wirkt. Die Schaltvorgänge sehr sauber, das Ansprechen der Automatik für meinen Begriff lebhaft, schaltet für meinen Geschmack relativ früh und engagiert. Fahrwerk ausgewogen ohne Geräusche beim Einlenken, Bremsen tun was sie sollen und rubbeln oder schleifen nicht. Wenn das so bleibt, passt's. Das gesamte Verhalten animiert zu einer gelassenen Fahrweise, Hektik hab ich das Gefühl liegt ihm nicht.
Ersichtliche Fehler und Meldungen:
1) die Batterie war nach langem Stand leer und wurde vom Händler heute Nacht geladen. Es gibt aber durchgehend eine Meldung Ladekontrolle (Batteriesymbol + Motorkontrolle). Ob das noch weg geht wenn er mehrmals fehlerfrei startet oder ob die Batterie wirklich nicht geladen wird, werde ich mit einem befreundeten Chiptuner der sich mit Fahrzeugelektrik gut auskennt und den Fehlerspeicher auslesen kann prüfen. Worst case wäre meines Erachtens die Lichtmaschine.
2) sonst noch zwei Fehlermeldungen beim Zündvorgang:"Totwinkelassistent nicht verfügbar" und "Parksensoren warten".
3) auf der Fernbedienung eines der beiden Fahrzeugschlüssel funktioniert die Taste "Zentralverriegelung schließen" nicht, mit dem zweiten Schlüssel verriegelt der Wagen einwandfrei.
Das wars auch schon mit Problemen. Schaut doch lösbar aus?Lieben Gruß aus Österreich, Alex
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Ich kann mich dem vorab Geschriebenen nur anschließen. Mainstream verkauft sich wie die warmen Semmeln und durchaus gute Fahrzeuge bleiben immer in der Außenseiterrolle. Persönlich haben mich ja auch genau diese Gedanken geplagt. Chrysler und Lancia haben in meiner Wahrnehmung keinen allzu guten Ruf in Hinblick auf die Zuverlässigkeit. Das mag wenn man die früheren Serien betrachtet auch objektiv begründbar sein. Und mit hohen Ersatzteilpreisen, wenig Alternativen aus dem Nachbau, überschaubarem Gebrauchtteile-Markt und wenigen Fachwerkstätten man es nicht so leicht. Einen VW Bus bekomme ich an jeder Ecke mit billigen Teilen repariert. Vertrauensbildend war für , dass ich schon einen Chrysler (Sebring Cabrio 2010) besitze und das Fahrzeug erstens ein richtig cooles großes Cabrio mit pfiffigen Detail-Lösungen ist und zweitens technisch eigentlich seit Jahren keinen Ärger macht. Klar, der hat gerade 130.000km und steht das halbe Jahr in der Garage. Ich hoffe jedenfalls, dass sich der Mut, etwas nicht ganz alltägliches zu nehmen lohnt. Freitag wird er abgeholt.
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So liebe Freunde... Voyager ist gekauft. Wir werden sehen, ich hoffe dass alles gut geht und er einige Zeit gut durchhält. Danke für Eure Ratschläge. Hoffentlich muss ich mich nicht bald mit technischen Sorgen hier melden. Freue mich schon riesig auf mein Raumschiff
und werde ein Feedback geben wenn er da ist und ich ein wenig mehr sagen kann.
Lg Alex -
Hallo NK1992,
danke für Deine Einschätzung. Für mich liegt auch nahe, dass die doch hohe km Leistung in kurzer Zeit ein Indikator für regelmäßige Wartung und vielleicht auch schon getauschte Komponenten ist. Sehr wahrscheinlich jemand der mit dem Auto beruflich unterwegs war und entweder übernimmt die Firma die Wartungskosten oder sie fließen in die Betriebausgaben irgendwie ein, sodass beim Service kein übermäßiger Sparzwang geherrscht haben sollte. Auch nachvollziehbar, dass jemand der so viel fährt nach einiger Zeit den Wagen wechselt, ohne dass er schon am Ende ist. Alles in allem gebe ich Dir recht, dass ein gepflegter Langstreckenläufer wahrscheinlich die bessere Wahl ist, als eine "ausgelutschte" Familienkutsche, fünfte Hand auf Pump gekauft, beim Hausbau rangenommen, wenn überhaupt in Eigenregie gewartet und wo das Ende erkennbar wird schnell noch verhökert...
LG Alex -
Lieber Jürgen, vielen Dank für Deinen Rat. Ich denke auch, dass Langstrecke für viele Komponenten am Auto schonender ist, als man beim ersten Blick auf den Kilometerzähler denkt. Einen ausdrücklichen Voyager/Chrysler Experten habe ich nicht im Umfeld, aber jemand der sich technisch gut auskennt und auch das Diagnosesystem abfragen kann. Mal sehen, wenn ich mich - ebenfalls nicht mit einer Kristallkugel gesegnet - auf das Abenteuer einlasse, würde ich gerne Fr oder Sa hinfahren. Lg Alex
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Liebe Forum-Freunde,
ich darf mich kurz bei Euch vorstellen und nachfolgend um Eure Meinung bitten. Ich heiße Alex, bin 43 Jahre alt und lebe in Österreich. Mein Erstfahrzeug ist ein Audi A4 Kombi, daneben habe ich ein Chrysler Sebring Cabrio und fahre gerne Motorroller und bin in den zugehörigen Foren aktiv. Ich bin noch kein Lancia Besitzer, denke aber konkret über einen Kauf nach und möchte Euch heute als Gast befragen. Vorab habe ich mich in Eurem Forum und auswärts umgesehen und meine "Hausaufgaben" gemacht, zum eher seltenen späten Lancia Voyager aber nicht allzu viel gefunden, was mir die Entscheidung erleichtert.
Ich überlege ernsthaft einen Lancia Voyager 2,8 S, 177 PS, also die letzte Serie zu kaufen. Das Fahrzeug ist aus 2015, erste Hand, vollständiges Serviceheft und in einer
online Besichtigung ein tadelloser Pflegezustand. Bevor ich - was momentan im österreichweiten Lockdown schwierig ist - eine vor Ort Besichtigung zu organisieren versuche, wollte ich mir klar werden, ob das überhaupt eine gute Idee ist? Gegen das Fahrzeug spricht ein Kilometerstand von stolzen 290.000km, es wird deshalb vom Händler der es zurückgenommen hat nur gewerblich verkauft (was für mich möglich und auch OK ist). Die Typentscheidung selbst passt für mich, ja ich will einen Voyager der möglichst letzten Baujahre, das Fahrzeug würde Dritt-Auto mit realistisch 10.000km jährlicher Leistung werden. Der Preis geht in Ordnung wenn er einige Zeit ohne Totalschaden (Motor oder Getriebe) läuft. Positiv in die Preisbewertung fließt ein, dass das Fahrzeug anmeldefertige österreichische Papiere hat, dh. gegenüber einem Import aus zB. Deutschland kommen die für das Modell sehr hohen Steueraufschläge auf den Kaufpreis (NOVA und CO2 Strafsteuer) nicht mehr dazu. Wenn er nach drei Monaten eingeht, war es aber trotzdem teuer.Pro und Contra
+ österreichischer Erstbesitz, nachvollziehbare Servicehistorie, seriöses Umfeld, keine Anhängervorrichtung = kein Anhänger- oder Wohnwagenbetrieb
+ soweit für mich erhebbar ist der späte Voyager technisch ausgereift und haltbar
+ die Durchsicht am Markt zeigt dass fast alle Voyager mittlerweile so hohe Laufleistungen haben, Modelle mit weniger Kilometern sind entweder völlig ungepflegt oder utopisch teuer.
- Bauch und Hirn haben bei einem Lancia/Chrysler mit fast 300tkm einfach kein gutes Gefühl und wenn nach kurzer Zeit ein schwerer Defekt oder eine Endlos-Serie von kleinen und mittleren Ärgernissen kommt, ist das rausgeworfenes Geld.Fragestellung:
Kann der Voyager solche Laufleistungen ab und kann man ihn so auch noch kaufen, oder sind zeitnah Probleme vorprogrammiert? Mir ist klar, dass das kein Neuwagen ist und dass mit Verschleiß und bei jedem Auto mit knapp 300tkm dann und wann auch mit einer Reparatur gerechnet werden muss, solange das nicht eskaliert ist das kein Thema.
Bitte einfach um Meinungsäußerungen jedweder Art. Bin für jeden Input dankbar.Lg aus Österreich, Alex

