Beiträge von jo-loom

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Feiertag?

    Welche Laufleistung hat denn Deine Bremsanlage bislang?


    Ursachen für ein Bremen-Ruckeln und Quietschen gibt es viele.
    Zunächst einmal Riefen in den Scheiben bis hin zu einem Scheibenverzug.
    Auch glasierte Bremsbeläge (durch starke Überhitzung) können Ärger machen.


    Empfehlung, für den Fall, dass Du selber Hand anlegen möchtest:
    1) Bremschscheibenoberflächen genau anschauen und mit dem Finger drüberfahren - es dürfen keine deutlichen Riefen erkennbar sein
    2) Bei schneller Fahrt ein paar mal kurz und stark bremsen - in der Hoffnung, dass die Bremse dabei gereinigt wird
    3) Bremssättel abbauen und komplett reinigen, Bremsbeläge abbürsten
    4) Kupferpaste auf der Rückseite der Beläge auftragen (reduziert Quietschen)


    Irgendwo las ich, dass die Voyager-Bremse nicht gerade für Dauerhaltbarkeit gerühmt wird. Womöglich ist sie einfach bereits fratze.
    Die Bremsscheiben kann man, so noch genug Fleisch drauf ist, abdrehen lassen. Kommt günstiger als neue Scheiben.
    Beläge sind in den USA sehr günstig und leicht / rasch zu wechseln.
    Neue Beläge auf verschlissenen Scheiben sind aber Geldverschwendung.


    Gruß,
    Johannes

    @ Steffen:


    Und wieder einmal ein dickes Dankeschön für all die Hilfe!


    Den Steckerblock für den originalen DVD Player habe ich rasch bei Mouser gefunden, das sollte also kein Problem sein. Die Pins kann man sicherlich auch leicht beschaffen.
    Das größere Problem ist an ein gut erhaltenes Gerät zu kommen. Es werden zwar zahlreiche 3 bis 5 Jahre alte Player angeboten, alle aber zu vergleichsweise hohen Preisen > 200 EUR.
    Das einzig günstige Gerät ist mir soeben durch die Lappen gegangen. Klassische Entscheidungsschwäche...


    Kannst Du mir zufälligerweise sagen, welche Gerätenummer welcher Spec. entspricht?:
    P05064063AE
    P05064499AB
    P05064063AD


    Ein Umbau der Beleuchtung wäre jedoch in meinem Fall keinerlei Problem.


    Beim VES-Ausbau bin ich mir noch immer nicht schlüssig. Irgendwie gefallen mir die originalen 9"-Displays nicht sonderlich gut.
    Wesentlich lieber sind mir die beiden Varianten:
    a) Einbau zweier 10" bis 12"-Monitore in der Deckenkonsole mit entsprechenden Kunststoffschalen-Bearbeitungen oder
    b) Einbau von vier 10,1"-Slimline-Displays direkt über den hinteren 4 Sitzen.
    Für letztere Lösung gibt es recht schicke TFTs von EONON (Typ L0121). Aus Asien erhielt ich zudem ein attraktives Angebot für $ 98 pro Stück bei Abnahme von 5 Geräten.
    Diese Lösung würde ich am liebsten mit 2 bis 4 kleinen (winzigen) Mdeia Playern für USB / SD-Cards koppeln.


    Vor der großen Shopping-Aktion gilt es aber noch einzelne Fragen zu klären. So z. B., ob 4 parallele Displays auch 4 Sets an IR-Kopfhörern individuell bedienen (4 separate Kanäle) und ob diese Displays, sowie 2 bis 4 Media Player mit mehreren IR-Fernbedienungen zurechtkommen.
    Üblicherweise gestatten solche Geräte ja nicht individuelle Kanalnummern bei den Fernbedienungen zu vergeben.


    Bei den VES-Displays schwebt mir vor den einen Videoausgang eben mit den individuellen Media Playern zu koppeln, während der zweite dann den VES-Videoausgang vom MyGIG eingespiesen bekäme.
    Noch nicht so recht schlüssig bin ich mir, was ich mit den Audio-Signalen machen soll. Die Displays haben nur einen Audio-Eingang.
    Käme also nun das Video-Signal vom MyGIG (z. B. von Festplatte oder DVD-Player), dann müsste man extern die Audio-Quelle umschalten. Sicherlich ist so etwas über eine kleine Elektronik möglich, die das Anliegen eines MyGIG Videosignals überwacht. Hieße aber wieder einmal feste basteln...


    Getreu dem Kaiser: schaun mir mal...


    Gruß,
    Johannes

    Hallo zusammen,


    es ist vollbracht...
    Nach einiger Organisierei schmücken nun die Winterräder meinen Dicken.


    Es begann mit 4 gebrauchten, aber bestens erhaltenen 17" Alufelgen für 251 Euro über die Bucht.
    Dazu dann ein Satz originaler Reifendrucksensoren.
    Für die Löcher im Zentrum besorgte ich für 10 Euro in der Bucht 4 silberfarbene Plastikkappen, die allerdings nicht ganz perfekt passten. So habe ich kurzerhand die jeweils vier Klipse entfernt, die Rückseiten auf dem Bandschleifer plan geschliffen und die Teile mit 2-Komponenten-Epoxydkleber eingeklebt. Sollten die Felgen einmal nachgewuchtet werden müssen, so muss ich die Kunststoffplättchen halt wieder rausbrechen.
    http://www.ebay.de/itm/2511689…1439.l2649#ht_4230wt_1018
    Als Gummis kommen 4 Yokohamas (Yokohama W.drive 225/65 R17 102H Preis EUR : 116,50 - reifendiscount.de) zum Einsatz. Dies erschien mir ein guter Kompromiss zwischen Kosten und Performance.
    Schlussendlich dann noch 50 Euro fürs Aufziehen der Reifen auf die Felgen und direkt das lästige Ummontieren von Sommer- auf Winterräder.


    Schlussendlich liege ich bei etwa 830 Euro für 4 aufgezogene und montierte Winterräder mit nagelneuen guten Pneus und fast neuen Felgen - inkl. Reifendruck-Messfunktion.
    Gemessen an den absurd teuren Angeboten diverser Chrysler-/Lancia-Händler (von 1.300 EUR ohne bis 1.900 EUR mit Reifendrucksensoren) wahrlich ein Schnäppchen.


    Das Allerbeste:
    Die Reifendrucksensoren liefen völlig problemlos direkt von Beginn an.


    Gruß,
    Johannes

    @ Steffen:


    Langsam wird es mir unheimlich - zu jeder Frage gibt es von Deiner Seite eine professionelle Antwort. Also wieder einmal herzlichen Dank!


    Dazu noch vier Detail-Fragen:
    1) Wenn ich nun solch einen Mitsubishi-DVD-Player in den USA kaufe, muss ich mir dann vom Händler per Diagnose-Tool das VES-Menü freischalten lassen?
    2) Erübrigt sich diese Aktion, falls ich eh ein Lockpick kaufe?
    3) Wo bekomme ich den Kabelbaumstecker zum DVD-Player her - da ich befürchte, dass diese (ausgebauten) Gebraucht-Geräte ohne Gegenstecker geliefert werden?
    4) Spricht irgend etwas gegen die Verwendung des DIETZ DVD-Players, der als Neugerät noch immer deutlich günstiger ist und qualitativ einen prima Eindruck hinterlässt?


    Danke und Gruß,
    Johannes

    Hallo zusammen,


    mein Platinum-Dicker ist mit einem MyGIG Multimedia-Gerät Typ RHW ausgestattet.
    Da es aber kein VES (Rear seat entertainment) enthält, ist auch kein zweiter DVD-Player im unteren Einzel-DIN-Schacht der Mittelkonsole untergebracht.
    Stattdessen gibt es dort ein leeres Ablagefach.


    Beim Stöbern fand ich im US-Markt einige wenige gebrauchte Original-DVD-Player. Diese Geräte stammen wohl von Mitsubishi und tragen die Nummer P05064063AE.
    Der Preis ist selbst für Gebrauchtgeräte saftig und bewegt sich inkl. Versand und Steuern im Bereich 150 bis 250 Euro.


    Alternativ gibt es beispielsweise von Firma DIETZ das Modell 85700 (ca. 130 EUR), oder Geräte asiatischer Anbieter ab 80 EUR aufwärts.


    Meine Fragen nun an Euch:

    • Gibt es irgendeinen Grund, wieso man auf das originale Mitsubishi-Gerät setzen sollte - wird dieses beispielsweise über das MyGIG angesteuert?
    • Kann man die VES-Menükarte im MyGIG aktivieren, auch ohne ein Lockpick einzusetzen (z. B. über Parametrierung beim Chrysler-Händler)?
    • Kennt Ihr andere empfehlenswerte DVD- oder Media-Player, die für den Einbau in Frage kommen?


    Nach meinem Verständnis gibt der DVD-Player ja lediglich analoge Audio- und Videosignale raus. Die Bedienung geschieht ma Gerät selber. In MyGIG müsste ja lediglich die Signalquelle gewählt werden, wozu ja dann wohl oder übel ein Lockpick erforderlich ist.


    Habt Dank für Eure Hilfe und Gruß,
    Johannes

    Hallo zusammen,


    ich habe einen Satz gebrauchter 17"-Felgen erstanden, auf die ich nun neue Winterreifen aufziehe.
    Dummerweise fehlen die Nabenkappen, dies sind die kleinen runden Klips-Scheiben zur Abdeckung des mittleren Felgenlochs.
    Der Außendurchmesser beträgt 55 mm, der innere Durchmesser etwa 49 mm, die Wandstärke in diesem Bereich ist ungefähr 6 mm.


    Das Lancia-Originalteil trägt die Nummer K1XH44SZ7AA.


    Könnt Ihr mir helfen, wo ich entweder Originalteile oder vergleichbare Aftermarket-Teile beziehen kann?
    Alles Suchen im Netz und in der Bucht war bislang vergebllich.


    Dank Euch und Gruß,
    Johannes

    Hallo alfa72,


    könntest Du bitte so nett sein en paar zusätzliche Infos zu Deinen vorderen PDC-Sensoren zu posten?

    • Was genau war der Lieferumfang zu welchem Preis (nur Sensoren, oder auch Steuergerät?)
    • Bedienen die Sensoren die Balkenanzeige des kleinen Auto-Symbols im Display des Armaturenbretts (da müssten eigentlich vordere Symbol-Balken auftauchen)?
    • Sind diese vorderen Sensoren komplett eingebunden ins System (Piepsen / Grafik) oder arbeiten sie unabhängig?
    • Wie ist die Funktionsweise hinsichtlich Aktivierung / Deaktivierung (z. B. Aktivierung bei Einlegen Rückwärtsgang, Deaktivierung bei Mindest-Geschwindigkeitsüberschreitung)?
    • Welche Qualität haben die Sensoren - sind es Originalteile (BOSCH o. äh.) oder diese Asien-Billig-Platik-Knöpfchen?
    • Wie viele Sensoren kommen vorne zum Einsatz - 4 oder 6 Stück?
    • War eine Anbauvorschrift dabei, die die genauen Einbaupositionen angibt?
    • Waren bei den Sensorn auch Aufnahmeringe dabei, oder entspricht der Einbau einer "wilden Bastelei"?
    • Du beschreibst den Grund für Ausschaltknopf mit Regen - üblicherweise stört Regen die PDC-Sensoren nicht. Ist der Ausschalter womöglich erforderlich, da das System sonst dauerhaft aktiv ist?


    Vielen Dank und Gruß,
    Johannes

    Hallo zusammen,


    durch Zufall sah ich in einem vermutlich frischen Zubehör-Katalog:
    http://www.lancia-services.de/…ncia_Voyager_Zubehoer.pdf


    auf der vorletzten Seite unter der Nr. K82212164 die Auflistung vorderer Parksensoren.


    Diese gibt es auch bei einem Österreichischen FIAT Online-Händler für 433 Euronen:
    http://www.fiatshop.at/Zubehoe…Parksensoren-Voyager.html


    Weiß jemand von Euch, um was es sich da handelt bzw. ob die Lösung neben Sensoren auch Steuergerät und Kommunikation mit dem Display beinhaltet?


    Gruß,
    Johannes

    Hallo Ingo,


    bei mir war im spezifischen Voyager-Elektroteilesatz von Firma JAEGER eine Steckdose mit integriertem Mikroschalter enthalten.
    Dieser Mikroschalter sitzt auf der Steckdosen-Rückseite und wird aktiviert, wenn ein AHK-Stecker oder ein 13-polig / 7-polig Adapter eingeschoben wird.
    Vom Öffner-Kontakt des Mikroschalters führen zwei Leitungen zum Pin 1 des PDC-Steuergerätes. Dieses ist die Spannungsversorgungsleitung der kleinen Box, die von der Sicherung M34 kommt.


    Ich hab nicht genau geschaut - wenn man Glück hat, dann liegt diese Leitung auch in dem Kabelstrang, der an der hinteren Kante der Gepäckwanne zur rechten D-Säule läuft.
    Sollte dem so sein, dann spart man sich die aufwändige Demontage der ganzen Interieur-Panels.


    In jedem Fall ist der elektrische Anschluss ein Kinderspiel. Die Lösung hängt einzig davon ab, ob Du eben eine solche AHK-Dose mit Mikroschalter bekommst.
    Bin mir aber ziemlich sicher, dass man die auch enzeln bei JAEGER für kleines Geld kaufen kann.


    Viel Erfolg und Gruß,
    Johannes

    Hallo zusammen,


    hier ein paar Fotos zur Orientierung:


    Bei abgenommener Anhängerkupplung sieht man beim Blick von hinten aufs Fahrzeug absolut nichts von der AHK-Stahl-Halterung.
    Lediglich die bewusst vertikal nach unten zeigende Steckdose ist unauffällig erkennbar.
    Irgendwann einmal werde ich hierfür einen schwenkbaren Halter fertigen. Geeignete Befestigungspunkte sind in den Wangen der Stahl-Halterung vorhanden:



    Der wesentliche Teil aller Verdrahtungsumfänge (Stuergerät, Relais für Ladeleitung, Kabelsalat) befindet sich unter der rechten Innenraumverkleidung. In diesem Bereich liegt auch die Kabeldurchführung vom Außenraum ins Fahrzeuginnere, die ich am Rande des Lüftungsgitters für die Innenraumentlüftung platziert habe:



    Zur automatischen Deaktivierung der hinteren Park Distance Control (PDC) ist es erforderlich eine Leitung (Versorgungsspannung PDC an Pin 1) zu unterbrechen und über die beiden Strippen mit dem Mikroschalter in der AHK-Steckdose zu verbinden. Das PDC-Steuergerät liegt hinter der hinteren Innenraum-Seitenverkleidung:



    Alle restlichen verbleibenden Potenziale kann man traumhaft gut am Stecker der dritten Sitzreihe (von hinten / unten / mittig zugänglich) sowie dem in diesem Bereich liegenden Kabelbaum kontaktieren.
    Einen herzlichen Dank an Steffen für den klasse Tipp!



    Die dicke rote Leitung vom weißen Stecker (C392) führt Dauerplus, abgesichert über 40 A. Diese Leitung führe ich zu 3 Sicherungshaltern:
    a) 10 A für die +12V-Leitung des AHK-Steuergerätes
    b) 15 A für Ladeleitung an der AHK-Steckdose (in der Folge über einen KFZ-Relaiskontakt geschaltet)
    c) 20 A für Dauerplus an der AHK-Steckdose


    Die rosa-gelbe dünne Leitung ist die Versorgung verschiedener Steuergeräte wie PDC, Lift gate etc. Sie entspricht "Zündung an" über Sicherung M34. Diese Leitung nutze ich um das Relais der AHK-Ladeleitung zu aktivieren. Heißt: die Wohnwagen-Batterie wird geladen, sobald der Zündschlüssel in Position II steht, also bereits bevor der Motor läuft.



    Neben den erläuterten Anschlüssen gibt es beim AHK-Elektrosatz jeweils ein Kabel zur linken und rechten Heckleuchte, welches zwischen den Originalanschlüssen und den Leuchten narrensicher "eingeschleift" wird.
    Durch die oben beschriebenen Verbindungen spart man es sich einen ellenlangen Kabelschwanz bis in den Motorraum zu legen.


    Gruß,
    Johannes

    Hallo zusammen,


    ach - was waren das noch für schöne Zeiten vor 30 Jahren, als man für 70 DM auf dem Schottplatz eine alte AHK für einen Passat Kombi ergatterte und diese ruckzuck mal eben in ein anderes Fahrzeug baute. Ein paar Schräubchen, ein paar Käbelchen an beiden Rückleuchen, dazu noch das ominöse Relais - fertig lustig.
    Heute wird da mal schnell eine kleine Docktorarbeit draus - aber wenigstens ist diese selber geschrieben, pardong gebaut.


    Zielsetzung:


    Mein Wunsch war eine abnehmbare Anhängerkupplung, die in abgebautem Zustand keine sichtbaren Restteile hinterlässt und funktional sauber ins Bordnetz integriert ist, also das PDC deaktiviert, sobald ein Hänger angestöpselt ist. Dazu dann noch die Zusatzleitungen für Wohnwagen, somit Dauerplus und Ladeleitung.


    Welche Kupplung?:


    Nach stundenlangen Recherchen mit Stöbern in den im Netz verfügbaren Einbauanleitungen großes Rätzselraten: Was ist denn nun empfehlenswert zwischen den namhaften Herstellern Bosal, Brink, MVG, Thule, Westfalia und wie sie alle heißen? Selbst Rücksprachen mit einschlägigen Verkäufern brachten keine verwertbaren Infos. Am Ende entschied ich mich für Westfalia. Banaler Grund: Namhafter Hersteller, überzeugende Bedienung, Original-Lieferant für BMW, kleiner Stoßstangenausschnitt und wegschwenkbare Elektrodose.


    Dazu dann die üblichen Elektrosätze von JAEGER, inklusive der Erweiterungssätze für Dauerplus und Ladeleitung.


    Erster Eindruck:


    Nach Erhalt der Lieferung in nur 2 Tagen Licht und Schatten. Qualitativ wirkte alles prächtig. Allerdings wurde ein spezifischer Jaeger-Elektrosatz mit Jaeger-Dauerplus-Erweiterung und Westfalia-Ladeleitung-Erweiterung kombiniert. Zudem zeigte sich, dass der Steckdosenhalter gar nicht schwenkbar war. Auch entsprach das Steckende der Kupplung nicht dem, was ich erwartete. Die Mechanik ist übrigens von Monoflex, die nun zu Westfalia gehören.


    Die Dokumentation ist üppig und vielsprachig. Aufgrund der zahllosen Abbildungen kommen speziell Comic-Fans auf ihre Kosten.


    Einbau Mechanik:


    Zunächst gilt es beide Rückleuchten auszubauen. Es folgt der Abbau der Stoßstange. Absolut ätzend sind die zahllosen Plastik-Clipse und Stöpsel, bei denen eine Engelsgeduld erforderlich ist, um keinen Schaden anzurichten. Schlussendlich werden noch der Abschleppösenhalter, sowie die originale Quertraverse und die beiden Längstraversen herausgerissen. Da es sich um ein fast neues Fahrzeug handelte, gab es nirgendwo Probleme. Ein Ratschenkasten plus einige Kleinwerkzeuge genügen völlig für die Arbeiten.


    Der Einbau beginnt mit den beiden neuen Längstraversen. Ich habe die Schrauben zunächst bewusst nicht angezogen, sondern zunächst auch noch die Quertraverse eingesetzt. So konnte sich alles etwas setzen. Erst danach wurden sämtliche Schrauben angeknallt. Als nächstes kommt die gegossene Kupplungsaufnahme rein.


    Nun lässt sich die Stoßstange vorsichtig aufschieben. An der Unterseite stößt sie leicht gegen die Gussaufnahme der AHK. Jetzt kann man wunderbar von unten etwas Tape aufbringen und den erfoderlichen Ausschnitt anzeichnen. Ich habe mich für eine sehr kleine Aussparung mit gerade einmal 3 mm Luft entschieden. Die Ausklinkung gelang mit HIlfe einer Dremel und Diamanttrennscheibe sowie kleinem Zylinderschleifkopf kinderleicht. Der resultierende Ausschnitt ist deutlich kleiner als der in der Dokumentation vorgegebene. Schiebt man nun die Stoßstange wieder auf, so schließt an der Unterseite der Gusshalter praktisch bündig ab - man sieht von hinten praktisch keine Veränderung zur Originalzustand.


    Nerviger war der Anbau des Montagewinkels für die Steckdose. In der vorgeschlagenen Position ist sie deutlich sichtbar - genau das wollte ich ja nicht. Also habe ich sie in vertikaler Position installiert - heißt: die Steckdose zeigt nach unten, ist damit aber kaum noch sichtbar. Später werde ich mir ein paar Teile fräsen / biegen, so dass ich die Steckdose hinter der Stoßstange wegschwenken kann.


    Übrigens: alle Arbeiten lassen sich völlig problemlos ohne Grube, Bühne oder Auffahrrampen am Boden erledigen.


    Zeitaufwand:


    Getreu Anleitung lässt sich der Einbau in 2 Stunden bewerkstelligen. Das funktioniert auch bestimmt, so es der zweite bis hunderste Einbau an bekanntem Fahrzeug eines fremden Besitzers ist.
    In meinem Fall führten in Summe die persönliche Bindung zum Dicken, der Hang zum Perfektionismus, die Mitarbeit meines Zehnjährigen, Sonnenschein mit > 30°C und diverse Kaffee- und Grillunterbrechungen zu der Erkenntnis, dass man einen kompletten Samstag abhaken kann. Und dies gilt nur der mechanischen Seite ohne Elektrik...


    (Teil 2 mit der Elektroinstallation folgt)


    Gruß,
    Johannes

    @ Blocko:


    Richtig - da muss man höllisch aufpassen!


    Der Lancia Voyager hat einen Felgen-Lochkreis von 5 x 127 mm.
    De "alten" Voyagers hingegen lagen bei 5 x 114,3 mm.
    Der Wechsel fand meines Wissens so ab 2008 statt - da bin ich mir aber nicht sicher.


    Natürlich muss man beim Gebrauchtfelgenkauf (bei neuen Felgen tunlichst ebenso) penibelst auf Felgengröße, Einpresstiefe und Lochkreis achten, ansonsten passt es schwerlich.


    Im Übrigen als Info, falls nicht schon bekannt:
    Der Lancia Voyager ist identisch zum Chrysler Town&Country sowie zum Dodge Grand Voyager. Wichtig ist: Es handelt sich um das Modell RT bzw. die Generation 5.
    Zuvor gab es einen Haufen weiterer gebrandeter Kisten, u. a. von VW. Sie alle werden im gleichen Werk in Kanada produziert. Viel Zubehör und Ersatzteile finden sich im US-Markt unter dem Begriff Chrysler Town&Country.

    Hallo zusammen,


    BMW bietet so ein herrliches Feature im Zusammenspiel mit dem integrierten Navy: man kann seine Fahrtrouten und Fahrtziele mitschreiben und diese als Beleg bei der nervenden Abrechnung zur Versteuerung von Geschäftswagen nutzen.


    Seitens Technik müsste so etwas auch prima mit MyGIG funktionieren, erst recht, da neben dem Navy auch ein USB-Anschluss vorhanden ist.


    Wisst Ihr zufälligerweise ob so etwas implementiert ist oder ob es geeignete SW-Updates gibt?


    Danke und Gruß,
    Johannes

    @ alfa72:


    Rein theoretisch könntest Du die Reifendrucksensoren von Felge zu Felge wechseln. Dafür müsstest Du von der Außenseite die reichlich stramm sitzenden Gummimanschetten am Ventilschaft zusammendrücken um dann das komplette Ventil mit Sensor nach innen in die Felge zu drücken.
    Mitunter sind die Gummi-Ventile sogar erschwerend in die Felge eingeklebt.


    In der Praxis wird es aber so aussehen, dass zumindest eines der 4 Ventile dabei Schaden nehmen wird.
    Aus meiner Sicht stehen Aufwand sowie Risiko und Nutzen dabei in keinem vertretbaren Verhältnis.

    Da ich - man möge mir verzeihen - eine reine Zweckbeziehung zu meinem Dicken pflege und diesen zudem mit Frau und vier Kids teile, galt der Fokus bei der Winterräder-Lösungssuche vor allem der Geldeinsparung für sinnvollere Dinge wie Feierabend-Bierchen...


    Mein Lösungsansatz als alter Zocker schaut so aus:


    4 Felgen 17 Zoll gebraucht und gut erhalten aus der Bucht für 251 Euronen:
    http://www.ebay.de/itm/1309705…m1439.l2649#ht_368wt_1285


    4 RDC-Sensoren, angeblich Original, aus dem Heimsatland des Dicken für ungefähr 50 Euro:
    http://www.ebay.de/itm/2712590…m1439.l2649#ht_890wt_1415


    4 Winterreifen Nankang SV-55 225/65 R17 106H XL aus Taiwan, immerhin hochgelobt in der Presse, für jeweils 94 Euro:
    http://www.reifendirekt.de/cgi…tails=Ordern&typ=R-222842


    Und dann noch 4 mal 12 Euro fürs Montieren der Schlappen.


    Macht zusammen 725 Euro für alles zusammen. Kein Pappenstil - aber noch immer drastisch günstiger als alle Offerten diverser Lancia-Händler, die mir Angebote im Bereich von 1.400 EUR bis 1.700 EUR unterbreiteten.


    Ob es klappt, sprich ob die Felgen was taugen und die RDC-Sensoren funktionieren, wird sich ja dann bald herausstellen.
    Ansonsten haben wir mal wieder was fürs Kapitel Lehrgeld...


    Gruß,
    Johannes

    Hi Steffen,


    ist schon klar, dass zwischen OBD und Komfort-CAN die bekannte Gateway sitzt. Da ich eh noch die AHK anbauen muss, erhalte ich sowieso Zugang zur PDC-Box hinter der rechten Eckverkleidung. Alternativ gehts ja auch ruckzuck über den Ausbau des MyGIG. Ich meine sogar gesehen zu haben, dass der CAN auch vorne an dem Monster-Sicherungskasten ankommt (das CAN Geografiediagramm aus der Doku entsprechend Deinem Link).


    Das VES (Video Entertainment System) ist bei mir nicht drin, stattdessen die "leere" Dachkonsole mit den Staufächern. Möglicherweise, da Platinum-Dicker, allerdings dennoch mit Kabelbaum-Vorbereitung. Ich schau bei Gelegenheit mal nach.


    Gruß,
    Johannes

    Danke Steffen!


    Ich habe mir mal die Teile (Trittbretter / Side step bars / Running boards) angesehen und festgestellt, dass diese wohl für den Vorgänger RS designed sind. Zudem ist mir nicht ganz wohl bei dem Gedanken diese Riesenteile über den Teich versenden zu lassen. Schlussendlich sind sie auf den verfügbaren Bildern doch nicht so überzeugend hübsch und erfordern eine Lackierung, da mein Blau-Farbton nicht original verfügbar ist.


    Also hab ich jetzt mal Solaris-Tuning in Polen kontaktiert (http://www.solaris-tuning.pl/). Sie fertigen polierte Edelstahl-Trittbretter mit rutschfester Blecheinlage. Könnte ganz gut zu dem vielen Chrom des Dicken passen.
    Auf eine erste Anfrage hin erhielt ich als Preisangabe 900 ZL plus 200 ZL Versand. Das wären nach heutigem Stand gerade einmal 266 Euro für das Paar. Tendenz fallend. Solaris inseriert übrigens auch feste in der Bucht.


    Jetzt warte ich noch auf ein paar angefragte Fotos zu der konkreten Lösung für den aktuellen Dicken, da alle bisherigen Produkte sich auf die Vorgänger-Modelle beziehen.


    Gruß,
    Johannes

    Hi Steffen,


    und wieder einmal ein dickes Dankeschön für all Deine Tipps und Hilfen - das spart einem immens Zeit für stundenlange Recherchen!


    Ich werde jetzt im ersten Schritt mal fliegend meinen Peak CAN Dongle sowohl an den OBD-Can, als auch an den Komfort-CAN des Dicken stöpseln und mal schauen, ob ich aus den zappelnden Bytes was Sinnvolles rauslesen kann.


    Meine Hoffnung ist ruckzuck Gangnummer und Speed zu finden. Dann bin ich mal gespannt, ob das hintere PDC (bei mir bereits original verbaut) CAN-Messages sendet. Sollte dem so sein, wäre der nächste Versuch einee Logik in der Botschafts-Nummerierung zu verstehen und eigene Nachrichten zu senden, die dann im glücklichsten Fall im Cluster-Display die vorderen Balken der PDC-Anzeige und den Pieper aktivieren.


    An Vector-Tools (CAN Box) käme ich auch ran - das wäre dann im Zweifelsfall der zweite Versuch.


    Eine Investition von 500 Euronen ist mir im Moment zu happig, da es ja wirklich nur um "Bastelei" an einem Einzelfahrzeug geht.


    Gruß,
    Johannes

    @ Steffen:


    Ein weiteres Mal einen herzlichen Dank für Deine Hilfe.


    Ich habe soeben versucht bei Quadratec eine Bestellung zu platzieren:


    MOPAR® 1/2 oz Paint Pen in True Blue Paint Code PBU
    Item Number: 92156.1057
    US$ 10.99


    MOPAR® Touch Up Paint 5 oz Spray Can in True Blue Paint Code PBU
    Item Number: 92156.2057
    US$ 12.99


    Nachdem dieses fortlaufend scheiterte, bin ich in den Service-Chat mit "Jeff" gegangen. Dieser erläuterte mir, dass ihnen nicht erlaubt sei Farbe international zu versenden. Daraufhin meinte ich, dass die USA doch auch erfolgreich Giftgas per Luftfracht international ausliefern würden und bot ihm an die Bestellung per Email zu senden. Er hielt aber an seinem "no way" fest.


    @ Parzifal


    Auch Dir Danke! Du hast völlig recht - ich werd jetzt einfach den Farbton mischen lassen. Das Kürzel für
    Chrysler True Blue Pearl Clearcoat BU/KBU
    kannte ich von Beginn an - ich suchte aber lange vergeblich nach einer Nummer, so wie es bei hiesigen Fahrzeugen üblich ist.


    Da ich den Lack in erster Linie auch für unkritische Kleinteile brauche (vordere PDC-Sensoren und Schnittkante der hinteren Stoßstange für AHK-Ausschnitt) sollten kleinere Farbabweichung eh nicht tragisch sein.


    Gruß,
    Johannes