Also erstmal würde ich ergründen, wo der Metallstaub herkommt. Das ist auf keinen Fall gesund. So teuer sind die Dinger nun auch wieder nicht, das man eine neue Welle nicht in Betracht zieht. Die Manschette findet man unter Faltenbalg, die ganze Welle unter Gelenkwelle. Als erstes muss aber die Nummer ermittelt werden. Da muss es Unterschiede geben. Ich habe eben in der Bucht ein Teil aufgerufen und nach Angabe des Fahrzeuges wurde für Lancia eine Absage erteilt.
Gerhard
Beiträge von zunke
-
-
Hallo,
in der Gegend ist nichts, wo das sonst herkommen könnte.
Hier mal ein Tipp: Über dem Schalthebel ist ein winziger Deckel am Armaturenbrett, den man aushebeln kann. Mit dem Ersatzschlüssel oder einem Schraubenzieher kann man den darin befindlichen Entsperrknopf drücken und dadurch den Schalthebel auch bei nicht laufendem Motor in Stellung N bringen. Somit kann man die Achse im Stand drehen und einer
genauen Inspektion unterziehen. Die Manschette und ihre Befestigungen sind normalerweise relativ stabil, so das man da schon ordentlich dran zerren kann. Den Bildern nach zu urteilen, tritt das Material am hinteren Spannband aus. Möglicherweise wird das Ganze duch ein beschädigtes Lager im Kreuzgelenk heiß, was der Sache Vorschub leistet. Reparabel ist das nur durch sofortigen Austausch. Wegen des Metallabriebes kann man sich eigentlich die Ursachenforschung ersparen, so eine Eigenreparatur nicht geplant ist. In Anbetracht dessen, das sich Kreuzgeleke fast ausschließlich bei Kurvenfahrt verabschieden, kann das böse und teure Folgen haben, eine Reparatur auf die lange Bank zu schieben. Die Bereich gehört übrigens zu Tüvvers Lieblingen.
Gerhard -
Hallo Masssa,
der Reiniger von Liqui Moly kostet knapp 21€. Rechnest Du noch die Reinungszeit dazu, kannst Du dafür 3x im Jahr eine Reinigungstour machen. Entscheidend ist auch garnicht mal die Geschwindigkeit, sondern eher die Fahrzeit. Bei 100 wird es da schon ganz schön warm unterm Ponny. Notfalls kann man auch die Gänge begrenzen und hochtourig fahren. Mal abgesehen davon, ein Kat im Benziner steckt extreme Kurzstrecke auf Dauer auch nicht schadlos weg.
Gerhard -
Ach, die Vorgängermodelle wurden auch runtergemacht und laufen heute noch. Ganz im Gegensatz zu Modellreihen anderer Hersteller aus den Baujahren.
Die angezeigten Macken, mal abgesehen vom Material sind eh relativ, da sie von X Zulieferern kommen, bei denen sich praktisch auch alle Anderen bedienen.
Wenn man mal auf die Höfe der Freien Werkstätten schaut, so ergibt sich ein bunt gemischtes Bild, wo kaum ein Anbieter mit einem Lorbeerkranz bedacht wird.
Bleibt zu hoffen, das der Pacifica irgendwann den Weg nach Europa findet. Gern auch erst, wenn die Tests in Übersee abgeschlossen sind. Wäre dann immer noch günstiger
als ein Benz, oder ein umgespritztes Postauto.
Gerhard -
Na da haben wir ja nochmal Glück gehabt, das es nicht schlimmer ist.
Gerhard -
Hallo,
bin gerade zurück vom Klimaservice. Nachdem die Klappengeschichte wieder richtig funktioniert hat, erinnerte ich mich an diesen Thread bzgl. der Temperaturen.
Hier lag dann bei mir doch mehr im Argen, als nur die Klappensteuerung. Ich habe da nicht lange rumgemacht und den angebotenen Komplettsevice genutzt.
Die gesamte Prozedur hat 45 min. gedauert, wobei 15 min. auf den Dichtheitstest entfallen sind. Wieviel nun genau an Kühlmittel gefehlt hat, weiß ich nicht,
da die Anlage komplett abgesaugt und neu befüllt wurde. Nun geht sie wieder ganz anders zur Sache und ich glaube da war schon ziemlich Ebbe in der Bucht.
Nicht anzunehmen, das da jemals einer dran war.
Mit 71€ Standardpreis war ich dabei. Die Werkstatt ist eine Kühler- und Klimabude hier in Rostock, die es schon seit Ewigkeiten gibt und die ausschließlich diese Sachen machen.
Um die Sache zu beschleunigen, hatte ich im Vorfeld schonmal die Anschlüsse gesucht. Einer liegt mittig sehr weit oben an der Spritzwand, der andere links zw. Luftfilter und Servobehälter. Letzteren muss man lösen (1 m8 Mutter). Dann die Nase am Stutzen des Waschtanks ausrasten und das Ganze nach rechts drücken. Dann kann man den Servobehälter über den Stutzen anheben. Anders kommt man an das Teil nicht ran. Laut Handbuch sollte sich der Anschluß im Radkasten befinden, was aber zumindest im Lancia 2,8 nicht der Fall ist. Die Füllmenge steht vorn links neben dem Klappenschloß auf einem Aufkleber. Bei mir sind es 1500 ml. Untrügliches Zeichen das was fehlt, ist übrigens ein leise gurgelndes Geräusch aus dem Armaturenbrett, wenn man den Motor gerade ausgemacht hat. Kaputt geht der größte Teil, wenn aus Sparsamkeitsgründen
die Anlage abgeschaltet wird. Das zahlt man dann u.U. auf einmal nach, wenn der Kompressor hin ist.
Gerhard -
'Kaputt gestanden' wäre eine Erklärung. Die Stellglieder haben mit Sicherheit einen Überlastschutz. Kann gut sein, dass das System durcheinander gerät, wenn da zwischendurch was schwergängig ist oder anbackt. Die Heizung funktioniert jetzt auch wieder ordentlich.
Gerhard -
Danke nochmals!
Habe mal alle angebotenen Routinen durchlaufen lassen und siehe da, es funktioniert wieder. Seltsam ist, das ich vorher keine Fehlermeldungen hatte.
Lt. Witech arbeitet alles normal.
Im ersten Moment wurde das Ganze durch einen etwas miefigen Geruch begleitet, der aber schnell verflogen ist. Man hat aber sofort gemerkt, das sich da was tut. Bleibt die Frage, wie sich da was verstellen kann.
Heute ist es noch etwas frisch, aber in den nächsten Tagen werde ich mal einen Hitzetest machen.
Gerhard -
Danke,
das werde ich mal gleich als Erstes machen. Das Studium des Rep.-Handbuches für den Bereich ist eine tagfüllende Beschäftigung.Gerhard
-
Hallo Steffen,
ist die Kalibrierung selbsterklärend, oder muss man da was beachten? Irgendwo ist da bei mir auch der Wurm drin. Da kühlt nix und ich meine fast, das in der kalten Jahreszeit
die Heizung auch nicht so richtig auf dem Posten war. Das Ganze ist sehr merkwürdig. Wenn das Auto gelaufen ist und ausgemacht wird, kommt nach dem Start ein kurzer kalter Schwall und das wars dann. Die Kühlung dürfte also funktionieren.
Passender Weise schüttet es ausgerechnet jetzt wie aus Kannen.
Gerhard -
Hallo,
hier mal der Wortlaut im DTC der Lokalisierung vorn-hinten. Analog dazu passiert das Gleiche mit der Lokalisierung rechts-links.
Ein DTC 'Sensor bzw. Rad falsch positioniert' gibt es nicht. Das wäre die Fehlermeldung, wenn es diesbezüglich Komplikationen gäbe.Das Verfahren zur Lokalisierung des Reifendrucksensoren erfolgt nachdem das Fahrzeug mehr als 20 Minuten
lang gestanden hat. Das Modul der Reifendrucküberwachung (TPM) bestimmt die Positionen der Sensoren der
Reifendrucküberwachung. Die TPM-Modul misst das Signal jedes TPM-Sensors und unterscheidet zwischen den Vorderen
und den Hinteren.Gerhard
-
Wenn alle Sensoren neu sind, muss das System sie auch zuordnen. Die Prüfung erfolgt nacheinander vorn-hinten, rechts-links. Diese Prüfung erfolgt nicht nur bei Neueinsatz, sondern immer wenn der Wagen startet, bzw. fährt. Ob nun die Reichweite des Senders entsprechend ist, oder die betreffende Antenne sich das stärkste Signal sucht, sei mal dahingestellt. Es ist auf jeden Fall so, das beim drehenden Rad der betreffende Sensor permanent an seinem speziellen Empfänger vorbeifliegt. Also das System den Ort erkennt, wo das Signal herkommt. Völlig egal, wo das Ventil früher mal verbaut war.
Passive Entry erkennt ja auch, ob sich der Schlüssel gerade hinter dem Wagen, an der Seite, oder gar im Fahrzeug befindet. Das Ortungssignal des Schlüssels ist dabei immer gleich, wird aber von den Antennen unterschiedlich interpretiert.
Es wäre absolut widersinnig, wenn ein achsweiser Tausch eine Neumontage nachsich ziehen würde.
Gerhard -
Danke!
Dann muss ich wohl mal fix meinen eigenen Ratschlag befolgen und das ausprobieren.
Gerhard -
Du meinst sicher das ABS. Dazu braucht man oft auf winterlicher Straße keine Vollbremsung machen.
Es ist allerdings in der Tat gut, wenn man das mal ausprobiert, damit man weiß, wie es sich anfühlt.
Notbremsassistent ist was anderes und wohl nur mit ACC machbar.
Gerhard -
Hatte ich noch vergessen:
Selbst bei meiner geringen Fahrleistung fliegt die Bremsflüssigkeit alle 2 Jahre raus. Früher, als der alte Voyager noch als Lastesel diente, war das jedes Jahr fällig.
Da ich mit dem RT das erste Mal in der Werkstatt war, kam die Frage danach, wann zuletzt, gleich zuerst vom Schrauber.
Gerhard -
Ich glaube, hier machen sich die Werkstätten die Bremsenwartung schlicht zu einfach. Zumindest teilweise. Mit abpusten, hier und da wackeln und dann etwas Fettspray an die
Klotzführungen, ist es nicht getan.
Gerhard -
In Sachen Bremsen hatte ich gerade ein ausführliches Gespräch in der Werkstatt, da ich die ja selbst gemacht hatte und sicherheitshalber kontrollieren ließ.
Es war durchaus rechtens, die schwergängigen Steine etwas zu bearbeiten, da sie so leicht beweglich sein müssen, damit die Federspange sie zurückziehen kann.
Das war in der Auslieferungsform nicht möglich. Im ungünstigsten Fall wird die Scheibe einseitig zu heiß und verzieht sich. Ein anderes Problem eröffnet sich beim Radwechsel.
So die Scheibe noch nicht festgegammelt ist, kann vom Rost, der sich hinten zwischen Scheibe und Nabe gebildet hat, etwas auf die Flanschfläche geraten, wenn die Scheibe bei der Montage des Rades etwas angelüftet wird. Dieser kann nach unten nicht weg. Bereits ein Krümel von 0,1 mm bewirkt eine Schiefstellung am Außendurchmesser von 0,3 mm.
Bei meinen Scheiben hatte sich bereits eine Schicht von knapp 0,5 mm gebildet. Fazit: Wenn das passiert, wird die Bremsscheibe einen Seitenschlag bekommen und flattern.
Fataler Weise passiert das, wenn sie noch relativ neu ist.
Einzig sinnvolle Maßnahmen sind, bereits bei neuen Scheiben Korrosionsschutz aufzubringen, das gelegentlich kontrollieren und bei Bedarf den Bereich um den Nabensitz reinigen und neu behandeln. Eine Problemstelle auch bei vielen anderen Marken. Wer nimmt schon bei der Bremsenpflege den Sattel ab und schaut die Scheibe von hinten an.
Das mit dem verschmutzten Nabensitz tritt vorzugsweise bei Scheiben auf, die nicht mit einer Senkschraube oder Federblechmuttern an der Nabe gehalten werden.
Wie eben bei uns.
Gerhard -
Glückwunsch Steffen, das es nun doch geklappt hat.
Ich habe manchmal den Eindruck, wie auch bei den Werkstätten, das viele nicht auf der Höhe der Zeit sind. Keine Dienstleister, sondern nur noch stupide Ausführungsroboter,
ohne berufliche Neugier. Erstmal ablehnen, ohne groß nachzudenken. Immer schön nach Schema F.
Gerhard -
Nix los mit die Jungs! Erinnert mich an Werners konservativen Wurstblinker. Klar kostet das mehr.
Ist jetzt natürlich doof. Hättest du Dir da vorher nicht einen Statusbericht ausdrucken können?
Aber so blöde wie die das brauchen, kann man gar nicht denken. Wer macht denn die Tachojustierung, doch nicht etwa auch die Dekra?
Gerhard -
Ja, das stimmt. Die entsprechenden Positionen bzw. Widerstand im Lauf, werden über Laständerung im Antrieb erkannt (erhöhter Strom)
Kann mal wer von euch schauen ob das euer Wagen auch so macht? (wenn die Tür offen ist fährt sie zuerst ein klein wenig weiter auf und ändert dann die Richtung da sie ja nicht weiter auf kann)
Ja, das ist bei mir auch so.
Das einer von den Bowdenzügen Spiel hat, sieht nicht gut aus. Hier geht mit Sicherheit am anderen Ende ein Hebel nicht zurück. Wenn da z.B. ein Offen-Schalter dran hängt,
geht der nicht in die Ausgangsstellung zurück.
Es ist so, das die Tür, wenn sie vollständig öffnet, über eine Art Sperrhaken fährt. Wenn die Tür zugehen soll, fährt sie noch etwas auf, um die Last von der Sperre zu nehmen.
Dann wird die Sperre gelöst und die Tür fährt zu. Umgekehrt ist es übrigens genauso. Beim Öffnen fährt die Tür minimal Richtung B-Säule.
Mit etwas Glück klemmt da bloß was.
GerhardHi Steffen : Du warst schneller, aber besser!

