Beiträge von Sonny

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Feiertag?

    Ich habe gerade den Eigentümer eines der Fahrzeuge zufällig angetroffen und ihn darauf angesprochen, sein Platinum aus MJ 2012 hatte definitiv die Streifen von Anfang an beidseitig unbeleuchtet.

    Hallo zusammen,


    mir kamen vorhin bei Dunkelheit zwei Voyager hintereinander entgegen, bei keinem leuchtete der äußere, senkrechte Streifen der Rückleuchte, nur die quadratische Fläche der Rückleuchte.
    Ist das bei allen so?

    Kurze Frage: gab es im deutschen Lancia Voyager Silver auch die 3-Zonen-Halbautomatik, die vor allem im Dodge GC zu finden ist? Ich hatte vor kurzem einen Voyager als Polizeifahrzeug gesehen (Andorra), der hatte definitiv keine Vollautomatik.
    Dann könnte folgendes TSB einschlägig sein:
    24-004-14 REV. A

    Noch ganz allgemein ein Nachtrag zu den ersten Seiten dieses Threads, speziell was die sog. "Salvage-Title" angeht. Ich konnte nach Rücksprache mit dem DMV in Ohio in Erfahrung bringen, dass bei Abschreibung eines Fahrzeuges über die Versicherung in einigen Staaten (bsp. Ohio, Michigan, Illinois) unabhängig von der Schadenshöhe ein Salvage-Title erlangt wird. Der tatsächliche Schadensbetrag kann also durchaus deutlich geringer sein, als der, der bei Auktionen der einschlägigen Portale (salvagebid.com, iaai.com) angegeben wird, dieser entspricht oft dem tatsächlichen Tageswert des Fahrzeuges vor dem Crash, hier wird, damit abgeschrieben werden kann, dieser Wert fiktiv als Reparaturwert angenommen. Diese Fälle sind auch von der Regelung 70/75/80/X % des Fahrzeugwertes als Wiederherstellungskosten ausgenommen.
    Dieses Vorgehen ist wohl aber daran geknüpft, dass das Fahrzeug kommerziell genutzt wurde (hierunter fällt auch Leasing über diverse Versicherungsgesellschaften), rein privat genutzte Fahrzeuge fallen wohl raus. Hintergrund ist, dass viele Leasinggeber oder Fahrzeugflottenbetreiber alles, was über einen Bagatellschaden hinausgeht, nicht mehr repariert haben wollen.

    Die ECO-Anzeige in der obersten Zeile des EVIC (vulgo: Bordcomputer) kommt nur beim Diesel, wenn man in einem optimierten Last-/ Drehzahlbereich unterwegs ist. Genaueres weiß ich auch nicht.
    Die ECON-Taste haben nur die Importbenziner, wie oben bereits geschrieben wurde, damit werden die Schaltpunkte und das Schaltverhalten der Automatik verändert, überdies mischt das Motorsteuergerät auch noch mit (Leerlaufdrehzahl, Ansprechverhalten / Kennfeld Gaspedal).
    Soll helfen, die versprochenen 25 MPG auf dem highway zu erreichen...

    Am Lancia Voyager Gold, Modelljahr 2013, Benziner, 35 tkm. meines Bekannten ergibt sich folgendes Fehlerbild:


    Beim Einlegen einer Fahrstufe (von P nach D, P nach R, D nach R und umgekehrt) kommt ein einmaliges Knackgeräusch aus Richtung der Vorderachse rechts.
    Des Weiteren ist beim Anfahren und sobald man vom Gas geht (Geschwindigkeitsbereich bis ca. 40 km/h) erneut ein mehrmaliges, schnelles Knacken aus diesem Bereich zu hören.
    Das Geräusch verändert sich in Kurven nicht, man kann es auch reproduzieren, wenn man im Stand bei getretener Bremse leicht Gas gibt. Jedenfalls entsteht das Knacken, sobald Last auf den Antrieb kommt oder Gas weggenommen wird.
    Die Antriebswellen selbst sind optisch in Ordnung, Manschetten dicht und (soweit man es durch die Gummibälge erfühlen kann) ausreichend gefettet. Werkstattseitig geprüft wurden die
    Antriebswellen auf Festigkeit (i.O.), sowie alle relevanten Fahrwerksteile. Vibrationen sind keine vorhanden.
    Das Fahrzeug hat im Oktober neu TÜV erhalten, hierbei ebenfalls keine Auffälligkeiten.
    Meine Vermutungen gehen in Richtung Getriebe- oder Motorlager. Stabilisator, Koppelstangen, Traggelenk oder Domlager schließe ich jetzt eher aus, da es auch im Stand hörbar ist.
    Wer hatte schonmal ein ähnliches Fehlerbild und kann noch Hinweise geben?


    Viele Grüße an alle,
    Sonny

    Die BE erlischt nicht, wenn die Beleuchtungseinrichtung per Ausnahmegenehmigung für zulässig erachtet wurde, hier reicht die 'etwa-Wirkung' aus. Auch bei den Frontscheinwerfern wurde das Standlicht in die orig. silbernen Abdeckkappen oben eingebort, originalerweise sitzt der Lampenträger im Positionslicht (orangener Reflektor).

    E85 rechnete sich bei mir erst ab einer Differenz von mehr als 40 Cent zu E5, da der Verbrauch mit E85 bei mir gut 30 % höher war, als mit E5.
    Mein Fahrprofil ist eher kurzstreckenlastig, ca. die Hälfte aller Fahrten bis 10km, Verbrauch im Schnitt 11,5 Liter, bei viel Langstrecke und VMax 130 ca. 9,5 Liter. Was den Verbrauch immens hochtreibt ist Stadtverkehr und ständiges Beschleunigen.
    LPG ist bei mir keine Option, da ich die Sitzversenkerei in der 2. Reihe brauche...

    Man kann nicht generell sagen, dass die reparierten Unfallautos schlechter sind, als unfallfreie Fahrzeuge. Der oben verlinkte Artikel ist bekannt, allerdings sollte man sich hüten, dies alles für bare Münze zu nehmen.
    Es gibt einige schwarze Schafe, die verpfuscht reparierte Autos hier in Europa verkaufen, meist sind dies Fahrzeuge der großen deutschen Hersteller, gerne BMW 3er und 5er sowie Audi A5 und A6. Aber auch hier lässt sich keine generelle Aussage treffen, es gibt durchaus gute Fahrzeuge. Der Unfallschaden an sich ist erstmal kein Problem, wenn fachgerecht repariert wurde. Meiner hatte einen klassischen Frontschaden, Scheinwerfer, Haube, Kotflügel, Kühler, etc. Dies wurde mit Teilen eines gleichen T & C instandgesetzt, der einen Heckschaden hatte. Ich habe bis heute keine (unfallbedingten) Probleme mit dem Auto gehabt. Überdies habe ich eine dreijährige Gebrauchtwagengarantie durch den Händler bekommen; das Auto hatte auch erst gut 8.000 mls gelaufen und war beim Unfall erst drei Monate alt.
    Ein Freund von mir ist KFZ-Sachverständiger, begeisterter Schrauber und Experte für Importautos, ich habe mit ihm den Chrysler genauestens inspiziert, alles soweit top repariert. Die Werkstätten in Litauen genießen diesbezüglich einen sehr guten Ruf und sind weit davon entfernt, "Bastelbuden" zu sein. Wer sich selbst ein wenig auskennt, dem fallen schnell Spuren einer Instandsetzung auf (Richtspuren, Schweiß-/Spachtelspuren, Lacknebel, Spaltmaße, etc). Tatsächlich gibt es dort regelrechte high-tech Reparaturzentren, die auch viele deutsche Unfallfahrzeuge, teils sogar von großen Vertrags- und Markenhändlern reparieren, da die Arbeitszeit dort um ein vielfaches günstiger ist.
    Es kommt auch immer darauf an, warum das Auto ein Salvage (=Stilllegung)-Certificate bekommen hat. Dies ist von Staat zu Staat in den USA unterschiedlich. Neben Unfallschäden gibt's das auch bei Diebstahl, Vandalismus, Hagel oder Flutschäden. Tatsächlich gibt es hierbei auch kriminelle Machenschaften, bsp. title laundering, d.h. ein stark verunfalltes Auto wird in den USA pi mal schnauze wieder gerade gezogen, bekommt eine neue VIN und wird dann als "leichter Unfall" exportiert und im Ostblock fertig zusammen geschustert. Dies ist v.a. bei Fahrzeugen der Fall, für die es in Europa und Vorderasien einen Markt gibt, da gehört der T & C aber eher nicht dazu.
    Mein Händler vertreibt bsp. grundsätzlich nur Fahrzeuge mit Unfallschaden, die ohne strukturelle Probleme behoben wurden und ist bisher damit gut gefahren. Wie Steffen schon schrieb, sind viele dieser Autos Flottenmietfahrzeuge gewesen, eine Reparatur eines Frontschadens (evtl. auch mit Airbag-Auslösung, die schneller vorkommt, als man denkt, auch wenn der Unfall selbst nicht gravierend ist) kommt schnell auf 15.000 $ oder mehr, da die Arbeitszeit auch in den USA teuer ist, die Teile einzeln gerechnet werden (allein Dashboard + Airbag Fahrer / Beifahrer + ORC kommt original schon auf 5.000 $ mit Einbau) und das Abschreiben für die Mietwagenfirma billiger kommt. Durch Carfax hat man eben eine Dokumentation der Schäden, sowas fehlt hier in Europa gänzlich. Aus meinem beruflichen Umfeld her weiß ich, wieviele Fahrzeuge massive Unfallschäden hatten und trotzdem als unfallfrei ausgeliefert oder verkauft wurden. Man muss auch klar unterscheiden, ob das Auto in den USA als "scrap / parts only" betitelt wurde (=dann strukturelle Schäden) oder nur wirtschaftlich (~ 50 - 80 % Reparaturkosten des Zeitwertes am Unfalltag) nicht sinnvoll (finanziell gesehen!) zu reparieren sind. Salvage bedeutet einfach erstmal Stilllegung und daher nicht für den Straßenverkehr tauglich. So einen Title kann es überspitzt schon dafür geben, dass das Auto keinen Außenspiegel mehr hat.
    In Deutschland beträgt die Grenze für den von Versicherungen zu tragenden Reparaturaufwand übrigens 130 % des Zeitwertes, hier kann also wesentlich mehr repariert werden, als in den USA üblicherweise gemacht wird. Dort lohnt es sich für große Flottenbetreiber einfach nicht, einzelne geleaste Fahrzeuge reparieren zu lassen, da durch Großabnehmerrabatte die Kosten für ein neues Fahrzeug gering sind.


    An meinem Fahrzeug sind beispielsweise keinerlei Reparaturspuren ersichtlich, nur die VIN des PCM ist eine andere, da dies auch ersetzt wurde. Kein Rost, Spur / Sturz einwandfrei in Ordnung, kein Klappern / Knarren / Scheppern. Ich habe auch noch die Originalscheibe mit US-Werkstattaufkleber drin, viele mit derberen Frontschäden haben eine neue Scheibe drin, weil die alte bei Chrysler / Dodge- RT schnell Risse bei stärkeren Unfällen bekommt.


    Im Endeffekt hilft nur eine Besichtigung vor Ort, evtl. mit einem Experten und ein gutes Bauchgefühl. Generell ist jedoch nichts gegen ein Unfallauto einzuwenden, falls es sachgemäß repariert wurde.

    Die 180 km/h Grenze reicht subjektiv völlig aus.
    Über 140 fühlt man sich einfach nicht mehr wirklich wohl,
    man merkt dem Auto seine Herkunft schon an. Und Texas hat
    das höchste speedlimit mit 85 MPH.
    Solltest Du beabsichtigen, öfters mit 140+ km/h unterwegs zu sein, ist der T&C evtl. nicht das richtige Auto, v.A. das 62TE Ultradrive Getriebe ist
    eher auf cruising und kurze Spurts ausgelegt.
    Bitte diesen post nicht falsch verstehen, jeder so wie er mag, Tatsache ist aber, dass die deutsche Autobahn sehr verschleiß- und defektfördernd
    für bestimmte US-Autos ist...

    Bei meinem Benziner (2013) hab ich einen etwas härteren Schaltvorgang, wenn ich bei aktiviertem ECON an eine Ampel heranrolle, kurz vor Stillstand. Ich hab kürzlich einen Getriebeölwechsel gemacht, bei 30 tkm,
    das ATF 4 sah wie neu aus, am Magneten war kein Abrieb zu erkennen.
    Ich hab auf dem PCM noch die Softwareversion von Ende 2013 und keine Probleme...

    Die Schwankungen in der Drehzahl hab ich bisher nicht beobachten können, weder bei meinem eigenen, noch bei anderen Benzinern, egal ob Import oder als Lancia, mit oder ohne Vorschaden. Hast Du eine Gasanlage drin?
    Mein Chrysler-Werkstattmeister meinte übrigens wegen der höheren Leerlaufdrehzahl beim Start, es sei nicht nötig, mit dem Einlegen einer Fahrstufe zu warten, man solle lediglich fest die Bremse treten...

    Sehr schade.


    Sicherlich würde es auch hier einen gewissen Markt für das Auto geben, allerdings liefert der Hersteller nur, was der Kunde auch verlangt. Dies wird wiederum anders ermittelt - SUV mit VMax 250, 5 Liter Verbrauch im "downgesized"en 1.0l 3 Zylinder-Motörchen bei Volllast und Haltbarkeit von 350.000 km, das will der Kunde - oder so ähnlich... ?(.
    Fast alle, die hier einen Voyager oder Grand Caravan oder Town & Country fahren, kennen die überrascht positiven Reaktionen auf das Auto.
    Sobald der Import sinnvoll möglich wird (Stichwort lichttechn. Gutachten, Abgasgutachten...) und die ersten Kinderkrankheiten durch sind, wird der T & C bei mir ersetzt. Die ersten Fahrberichte sind auf yt zu finden, bisher macht das Ding keinen schlechten Eindruck, wobei man, möchte man ein gutes Ausstattungsniveau haben, doch schon in Richtung Limited gehen muss.
    Der hier wäre mir dann doch etwas zu "einfach" (Lenkrad nur geschäumt, keine Lederpolster):


    https://www.youtube.com/watch?…y8bYLjXRtOW4xy4tH&index=2


    Warten wir's ab...