Beiträge von jo-loom

Partner:
Feiertag?

    Ein herzliches Hallo in die Runde nach längerer Pause,


    der Fensterheber in der Fahrertür war kollabiert (einer der zwei weißen Kunststoff-Verbindungsclips gebrochen, daraufhin der übliche Bowdenzugsalat).
    Ich entschied mich für den Kauf eines komplett neuen Mechanismus (ca. 115 EUR). Kam umgehend und stammt von MOPAR, also kein "krummer Nachbau" und kein Gebrauchtteil.


    Alles eingebaut (in manchen Aspekten etwas fummelig, in Summe ca. 4 Stunden Zeitaufwand beim ersten Mal) - und: alles funktionierte auf Anhieb.


    Oder? Nein - es funktioniert eben nicht.
    Nach solch
    einem Eingriff muss man den Fensterheber neu anlernen. Dabei fährt man mit gedrücktem / gezogenem Schalter in die beiden Endlagen des Fensters, verharrt dort für wenige Sekunden und gestattet dem System über die Messung von Stromstärke und Motorbewegung die gewonnenen Erkenntnisse im Speicher abzulegen.
    Eigentlich ein völlig bekanntes Verfahren mit Anwendung in tausenden von Fahrzeugen.


    Bei mir passiert allerdings folgendes:
    Das Öffnen der Scheibe läuft problemlos.
    Beim Schließen über die Automatikfunktion fährt das Fenster in die obere Endlage und augenblicklich bis etwa Scheibenmitte zurück.
    Offensichtlich schlägt da der Einklemmschutz an.
    Das Speichern der oberen Endlage scheint nicht zu funktionieren.


    Mechanisch läuft das Fenster leichtgängig. Alles sauber geschmiert. Der Fensterhebermotor schaut 1A aus. Über einen Diagnosetester hatte ich alle Fehlercodes, die durch das zwischenzeitliche Auftrennen des Kabelbaums entstanden, gelöscht.


    Hat einer von Euch noch Ideen, woran es liegen könnte oder was ich als nächstes probieren könnte?
    Ein Werkstattmeister meinte: "typischerweise Scheibe schief oder Fensterhebermotor". Beides sind aber die gleichen Teile wie zuvor, als alles noch lief.


    Besten Dank schon mal im voraus fürs Mitdenken,
    Jo.

    Hallo Bernd,


    vom Skifahren in Kärnten direkt einmal ein Gruß aus Deinem Heimatland.


    Wie vermutlich die Allermeisten hier standen auch wir vor der Frage welche Kiste für uns als Familie mit 4 Kindern die Beste wäre.
    Bis zu diesem Zeitpunkt fuhren wir immer mit 2 Fahrzeugen in Urlaub, da auch noch die Großmutter als Nummer 7 hinzukam.


    Bei uns ging es um die Anschaffung eines Fahrzeugs, welches ausnahmslos für Fahrten mit der gesamten Family gedacht war. Für den Alltag plus berufliche Fahrten stand da schon eine Flotte aus diversen Kombis. So hat unser Dicker jetzt auch nach beinahe 2 Jahren erst 13000 km runter.


    Vielleicht noch als Hintergrund - ich bin zeitlebens in der Automobilindustrie tätig und kenne zahllose Fabrikate sowohl unter dem Entwicklungs-, als auch Anwendungsaspekt.


    Bei uns war entscheidend, dass wir ein Fahrzeug wollten, welches als Auto zu fahren ist. Also kein auf Luxus getrimmtes Nutzfahrzeug. Es ist noch immer ein Unterschied, ob man einen Voyager/Espace/Kia oder halt einen Sprinter/Vito/VW-Bus fährt. Selbst in der Business-Ausführung kommen Letztere nicht an das Auto-Gefühl Ersterer heran.


    Alle kleineren Varianten wie Sharan, Ford etc. schieden aus, da wir für die 7 Leute halt auch reichlich Gepäck mitnehmen wollten. Im Regelfall sind dieses Ski- oder Surfsachen. Hinzu kommt, dass ich gerne relativ flott fahre - 180 km/h Reisegeschwindigkeit bei akzeptabler Lautstärke waren da ein Muss.


    Im Grunde genommen gibt es lediglich 3 Modelle für eben dieses Profil. Die Genannten: Voyager, Espace und Kia.
    Auch wenn die Koreaner um Einiges besser wurden, so kommt der Kia noch bei Weitem nicht an den heutigen Standart von Hyundai ran.
    Der Espace ist übel teuer und erfreut mit reichlich technischen Mängeln.
    Für uns war der Voyager alleine von daher überzeugend, da er ein einzigartiges Verhältnis von "Auto für Geld" mitbringt.
    Wo sonst bekommt man für 32 TEUR ein rappelvoll-ausgestattetes Fahrzeug mit Premiumanmutung?
    Wir hatten einen Platinum für den genannten Preis mit knapp 1 Jahr Alter und 100 km erwischt - also praktisch ein Neufahrzeug, welches die FIAT Group als ersten Pseudo-Eigner im Brief stehen hat.


    Obige Bewertung ist immer relativ zu verstehen. Ich kann natürlich nicht den Dicken mit einem 7-Sitzer X5 oder einer G-Klasse vergleichen.
    Aber gerade für Menschen, die gerne einmal selber Hand anlegen und sich nicht vor der englischen Sprache scheuen für günstige Teilebesorgungen in den USA gibt es aus meiner ganz persönlichen Sicht kein besseres Schnäppchen.


    Ich persönlich würde auch stets den Platinum mit dem Sow&Go Paket wählen, lieber gebraucht mit geringer Laufleistung als ein Zugeständnis an Ausstattung bei einem Neuen.
    Nach drei Monaten ist Dein Dicker ja genauso gebraucht...


    Die Gesamtlage im Automobilbereich, insbesondere für gebrauchtfahrzeuge, führt zu einer herrlichen Verhandlungsposition für Dich.
    Sei Dir bewusst, dass sich beim Dicken richtig was machen lässt.
    Da Du schwerlich einen Händler um die Ecke finden wirst ist es eh egal, wo Du das Fahrzeug in Europa erwirbst.
    Also einfach feste gurgeln und rumtelefonieren.


    Viel Erfolg,


    Johannes

    Hallo zusammen,


    unter Rückrufnummer 5890 hatte ich auch vor wenigen Tagen das Einschreiben der FIAT Group erhalten.
    Es ist die "finale Lösung" für die vorübergehende Deaktivierung des Schalters zu den hinteren Ausstellfenstern unter Rückrufnummer 5833.


    Wie zuvor - Posting 2 - beschrieben, konnte ich Dank der Kulanz meines Händlers (Autohaus Koller OHG in 93333 Bad Gögging) das Thema schon längst lösen.


    Natürlich frage ich mich, in wieweit meine diversen Schriftstücke an die FIAT Group und die Telefonate mit Frankfurt sowie Bella Italia dazu beigetragen haben, dass die geradezu triviale Lösung nun endlich flächendeckend den Kunden zur Verfügung gestellt wird.


    Insgesamt muss man es sich mal auf der Zunge zergehen lassen: Nahezu ein Dreivierteljahr Reaktionszeit auf ein wirklich lächerlich simples Problem bei dem es bereits seit langem in neu ausgelieferten Fahrzeugen Ersatz gibt.


    Ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass andere namhafte Premiumhersteller aus dem Schwäbischen und Bayrischen eine ähnliche Performance zeigen.


    In jedem Fall nochmals einen herzlichen Dank für die wertvollen Hinweise hier im Forum (ich glaube sie kamen mal wieder von Steffen), die weit früher erlaubten eine Lösung zu finden.


    Gruß,
    Johannes

    Hallo zusammen,


    irgendeine geisteskranke Anwandlung trieb mich doch tatsächlich dazu gestern und heute die XENON-Brenner am Dicken zu wechseln.


    Aufgrund der tief beeindruckenden Reaktionszeiten der FIAT Group in anderen Garantie-Belangen hatte ich entschieden, dass ein eigener Wechsel der bessere Weg gegenüber einem ellenlangen Dialog beim Händler mit Diskussion über "Leuchtmittel sind kein Gewährleistungsinhalt" wäre.


    Also in nahezu 20 cm tiefem Schnee losgelegt. Die vordere Stoßstange habe ich nur zum Teil gelöst (Seitenbefestigungen und obere Anschlüsse), so konnte man sie weit genug wegbiegen, um an die Verschraubungen zu kommen. Bei der Eiseskälte habe ich großen Respekt vor Kunststoff-Schnappverbindungen, die in Windeseile brechen.


    Der Ausbau der Lampen ist auf diese Weise natürlich deutlich fummeliger, als wenn die Stoßstange komplett demontiert wird.


    Auch der Wechsel der XENON-Brenner auf der Werkbank war alles andere als Plug & Play - die Halteringe erfordern reichlich Frickelei, bis die Lampen wirklich wieder stramm sitzen.


    Alles in allem waren das gute 3 Stunden...


    Immerhin: die neuen Asien-Leuchten (aktuell das Paar für 13,18 EUR !!!) leuchten tadellos. Trotz der angegebenen Lichtfarbe (8000) sind sie schneeweiß und nicht sichtbar bläulich. Nun schaue ich mal gespannt auf die Haltbarkeit.
    Hier noch einmal für Interessierte der Link:
    http://de.eachbuyer.com/2-x-ca…n=Car-Lights&eachbuyer_de


    Jetzt freilich das Beste:


    Originalausrüster bei meinem Voyager war OSRAM mit dem Brenner-Typ 66144. Bei einem Blick auf die WEB-Seite fiel mir der Monster-Sticker mit Angabe der 4-Jahres-Garantie auf.
    Also fein säuberlich die beiden ausgebauten OSRAM-Brenner verpackt und mit einem netten Brief plus Kopie der Fahrzeugrechnung nach Augsburg zu OSRAM gesandt.
    Jetzt bin ich mal gespannt, was es mit der Kulanz namhafter deutscher Konzerne so auf sich hat. Gemäß Garantieversprechen erwarte ich ganz klar ein Ersatz-Päärchen zu erhalten, und zwar keine Asienware, sondern ein Top-OSRAM-Ersatzteil. Mal schauen.


    Guckst Du:
    http://www.osram.de/osram_de/p…26website_name%3dosram_de


    Ansonsten bleibt festzustellen:
    Sollte Euch das Gleiche widerfahren (defekter XENON-Brenner), so seht tunlichst zu den Defekt in die Sommermonate zu legen.
    Ein Wechsel der Brenner ohne beheizte Garage in der aktuellen Wintersaison gleicht der möglichen Höchststrafe.


    Gruß,
    Johannes

    Danke Steffen - das deckt sich mit meinem Info-Stand, ist aber wenig erfreulich angesichts von Temperaturen um den Gefrierpunkt. Da machen solche Jobs richtig Freude.



    So - um den Unterhaltungswert im Forum ein wenig zu steigern, habe ich mir soeben in Asien ein Paar XENON-Brenner bestellt.
    Haltet Euch fest: 14,49 EUR für das Paar inkl. Versand (!!!)
    Mal schauen, was für ein Schrott da geliefert werden wird.
    Allerdings bringen die ausnahmslos positiven Produktbewertungen von Käufern meine Skepsis zum Wanken...


    http://de.eachbuyer.com/2-x-ca…n=Car-Lights&eachbuyer_de


    Gruß,
    Johannes

    Hallo zusammen,


    nach übelsten Verrenkungen im Motorraum warf ich dann doch einmal einen Blick in die Technische Dokumentation des Dicken:


    Ist es ernsthaft wahr, dass man die vordere Stoßstange abnehmen sowie beide Scheinwerfer ausbauen muss, um die dämlichen XENON-Brenner zu wechseln?
    Welcher Weltklasse-Konstrukteur hat sich denn da verewigt?


    Oder bin doch ich der Dumme, der nicht schnallt, wie man bei eingebauten Scheinwerfern die Brenner herausbekommt?


    Die Frage geht vor allem an Steffen und Ingolf, die vermutlich schon Erfahrungen sammeln durften.


    Gruß und Danke,


    Johannes

    Hallo nochmal,


    in der E-Bucht gibt es für 40 Euronen ein Päärchen Brenner in verschiedenen Lichtfarben (5000K, 6000K, 8000K):


    http://www.ebay.de/sch/i.html?…+xenon+brenner&rmvSB=true


    Man kann freilich auch locker über 100 Euro ausgeben...


    Hat einer von Euch Erfahrung gesammelt, ob die Low-Cost-Brenner was taugen?
    Und kann einer von Euch sagen, welche Lichtfarbe dem originalen Farbton am nächsten kommt?
    Ich schwanke noch zwischen 6000K (schneeweiß und etwas leuchtstärker) oder 8000K (minimal bläulich und geringfügig schwächer).
    Siehe auch: http://i01.i.aliimg.com/img/pb/407/737/422/422737407_227.jpg


    Danke vorab für Eure Hilfe,
    Johannes

    Hallo zusammen,


    ich denke ich seh nicht recht - soeben fiel mir auf, dass der linke XENON-Frontscheinwerfer allen Ernstes pink leuchtet.
    Nach ein paar kurzen Tests lässt sich sagen:
    Es liegt definitiv nicht an der Bordspannung, da auch bei laufendem Motor die Farbe sichtbar ist.


    Nach Anschalten des Abblendlichtes beginnt die Leuchte in dem üblichen Schneeweiß und wechselt dann langsam nach zwei Sekunden die Farbe auf ein nahezu rosanes Weiß.


    Habt Ihr eine Ahnung woran das liegen könnte?
    Ist der Scheinwerfer hin und nur durch Austausch zu reparieren?


    Danke und Gruß,
    Johannes

    Hallo zusammen,


    zum leidigen Thema der Rückrufaktion in Sachen Schalter hintere Aufstellfenster hier meine Sonnenschein-und-Schatten-Erfahrung:


    Im Frühsommer 2014 erhielt ich, wie vermutlich alle anderen Voyager-Besitzer auch, das LANCIA-Schreiben mit der Aufforderung zum Werkstattbesuch. Wegen vereinzelt aufgetretener Schwierigkeiten (Kabelbrände o. äh.) wurde die Funktion der hinteren Aufstellfenster deaktiviert. Hierzu wurde einfach der Stecker des in der linken Fahrertür befindlichen Wippenschalters abgezogen und mit einer Lage Isolierband umwickelt.


    Ende letzten Jahres kontaktierte ich den Hersteller LANCIA, ich meine über die Frankfurter Präsenz, und fragte nach, wann denn endlich eine Lösung der noch immer offenen Rückrufaktion zu erwarten sei. Dabei erläuterte ich auch, dass bereits längst eine Lösung existiere, da (dem Forum hier sei Dank für die Information) ja alle neuen Fahrzeuge mit einem anderen Schaltertyp ausgeliefert würden.
    Das Anliegen wurde aufgenommen, verwertbare Aussagen waren nicht möglich. Allerdings war die Problematik bestens bekannt.


    Einige Wochen später ein Anruf einer deutschen Stimme aus Italien (+39er Nummer) in bestem Call-Center-Stil.
    "Tja - man habe noch immer keine Lösung, könne nicht sagen wann es soweit wäre und wüsste im Grunde genommen überhaupt keine nutzbare Information zu geben."
    Ich konnte nicht umhin der netten Dame meine Verwunderung zu erklären, ob des LANCIA-Verständnisses in punkto "wir spielen im Teich der Premiumfahrzeug-Hersteller mit...". Auch erläuterte ich ihr, dass in dem vorliegenden Zeitfenster andere Automobilunternehmen locker komplette Rennfahrzeuge entwickeln und fertigen oder andere "Wunder" vollbringen - da könne es doch nicht so schwer sein einen bereits existierenden Schalter den betroffenen Kunden zu senden.
    Völlig verschwendete Zeit - natürlich war sie die falsche Ansprechpartnerin. Da hätte ich mich auch genauso gut mit der Parkuhr unterhalten können.


    Ende vom Lied: Seitens des Herstellers LANCIA ist nun nach weit über einem halben Jahr noch immer keinerlei Lösung für ein sich in der Garantiezeit befindliches Premiumprodukt erhältlich. Ganz zu schweigen von irgendeiner sinnvollen Aussage. Beschämend!


    Nun aber zum Sonnenschein:


    Parallel kontaktierte ich die Inhaberin der Niederlassung, bei der ich den Dicken erworben hatte.
    Auch ihr schilderte ich die bekannte Lösung und fragte freundlich, ob sie mir solch einen neuen Schalter bestellen könne.
    Sofort stimmte sie zu. Heute, weniger als einen Monat später, hatte ich das Teil in der Post.
    Nach einer Minute Arbeitszeit war es installiert, inklusive dem vom Isolierband befreiten Stecker.
    Der neue Schalter ist äußerlich kompatibel, zeigt aber an der Unterseite im Bereich der Kontakte eine klar andere Form, vermutlich mit einer anderen internen Leiterplatte.


    Somit an dieser Stelle ein Riesenlob an das Autohaus Koller OHG in 93333 Bad Gögging, die zum wiederholten Maße Freundlichkeit und Kundenorientierung in Bestform bewiesen. Solltet Ihr also mal Probleme haben, dann wendet Euch vertrauensvoll an diesen Händler.


    Nun noch ein paar Bilder von dem neuen Schalter für die hinteren Aufstellfenster:








    Vielleicht hilft obige Erfahrung ja dem einen oder anderen von Euch,
    Beste Grüße,
    Johannes

    Hallo Ingolf,


    richtig - der Voyager erfüllt die Gesetzesanforderungen zum Fußgängerschutz und verfügt hierzu über zwei vertikal stehende pyrotechnische Linearkolben, die beim Frontaufprall das hintere Ende der Motorhaube anheben. Dadurch entsteht im Sinne einer Schneeschippe eine weichere Rampe für den aufgegabelten Fußgänger.


    Schaut man sich das Viergelenkscharnier zur Motorhaubenbefestigung genauer an, dann findet am zwischen Motorhaube und Scharnier eine Zwischenplatte. Diese wird am hinteren Ende vom Kolben bei der Sprengung vertikal nach oben gedrückt. Dabei wird die am hinteren Ende befindliche kleine Popniete zerstört. Die Platte bewegt sich drehend um die am vorderen Ende des Scharniers sitzende Niete.
    Diese Zwischenplatte hat einen relativ beschränkten Drehbereich, den man in der eingearbeiteten Nut erkennen kann.


    Schaut man sich die tendenziell horizontale Lage der Gasdruckfeder im eingefahrenen Zustand an, so gehe ich davon aus, dass die Fußgängerschutzfunktion unverändert arbeiten kann.
    Im Grunde genommen müsste man dieses überprüfen, indem man zumindest beidseitig besagte Popnieten aufbohrt und schaut, ob sich das hintere Ende der Motorhaube problemlos anheben lässt.


    Ich wäre Dir dankbar, wenn Du als kleinen Freundschaftsdienst diesen Test an Deinem Dicken durchführen könntest 8o


    Gruß,


    Johannes

    In der Tüftelphase habe ich diverse mögliche Befestigungspunkte betrachtet und mit unterschiedlichsten Gasfederlängen herumprobiert. Um das Ganze einfacher zu machen, fertigte ich aus Buchenrundholz eine Dummy-Gasfeder mit der Länge in vollständig eingefahrenem Zustand. Auch wurden diverse Längen für die Distanzhülse am Befestigungspunkt ausprobiert.
    Wichtig ist beidseitig am unteren Befestigungspunkt große Karosseriescheiben zu unterlegen, damit sich die eingeleitete Kraft besser im Kunststoff verteilt:



    Beim oberen Befestigungspunkt kommt ein bearbeitetes Winkelprofil zum Einsatz. Hier fertigte ich in der Tüftelphase verschiedene Dummies aus Polystyrol. Wichtig war, den Freigang gegenüber allen Fahrzeugteilen in allen Betriebslagen sicher zu stellen:



    Beim unteren Befestigungspunkt muss die Gewindelänge des Wingelgelenks mit Kugelkopf auf 8 mm gekürzt werden:



    Die Länge der M8 Gewindehülse beträgt 16 mm. Verschraubt wird alles von der Außenseite des Kunststoffträgers mit einer M8x12 Sechskantschraube:



    Zur Befestigung des zuvor gelösten Kabelclips bohrt man ein 6,0 mm Loch 40 mm unterhalb der ursprünglichen Befestigungsposition:



    Die Befestigung des oberen Gasfeder-Kugelkopfs erfolgt über ein Aluminium-Winkelprofil, welches mit den beiden originalen Scharniermuttern verschraubt wird. Im Bild zu sehen ist ein Prototyp-Bauteil aus der Versuchsphase.
    Das Lösen der Motorhaubenmuttern lässt sich problemlos alleine bewerkstelligen. Eine zweite Person zum sicheren Halten der Haube ist dennoch ratsam:



    Damit ist der Einbau auch schon so gut wie abgeschlossen.
    Es empfiehlt sich nun noch eine exakte Neu-Justage der Motorhaube. Hierzu lässt sich die Haube am Scharnier in den beiden Befestigungslöchern in alle Richtungen verschieben. Weiterhin kann das Haubenschloss an der vorderen Quertraverse vertikal justiert werden. Schlussendlich bietet der Kunststoff-Auflagestöpsel am rechten vorderen Kotflügelende die Möglichkeit zur Einstellung der Höhenlage der Haube.
    Der Wiedereinbau und Anschluss des Luftfilterkastens geshieht in umgekehrter Reihenfolge zum Ausbau:



    Mittlerweile hat das endgültige Winkelprofil Einzug gehalten:



    Das Aluminium-Winkelprofil beinhaltet eine Aussparung, durch die der Wischwasserschlauch durchgeführt werden kann. Hierzu ist dieser aus dem Gummischlauch der mittleren T-Verbindung zu lösen. Zusätzlich muss man noch mit einem feinen Schraubendreher den grauen Clip zur Schlauchfixierung öffnen:



    Damit sind wir auch schon am Ende.
    Die Gasdruckfeder ist so dimensioniert, dass sie die Haube in praktisch jeder denkbaren Position fixiert, aber nicht aus eigener Kraft weiter öffnet.
    Bei voller Öffnung ergibt sich eine nahezu vertikale Haubenstellung, also deutlich mehr Zugang zum Motorraum als in der Variante mit Arretierungsstange:



    So, das war hoffentlich eine kleine Anregung für Euch für eigene Werkeleien am Dicken. Es würde mich freuen, wenn es Euch bei einem Nachbau oder einer Variante zum Motorhauben-Lifter hilft.
    Beste Grüße,
    Johannes

    Hallo zusammen,


    den Vorweihnachtstagen sei Dank - es gibt mal wieder was Neues an der Voyager-Bastelfront.
    Hier kommt eine genaue Anleitung zum Bau und Einbau eines Motorhauben-Lifters, so dass man nach dem Öffnen der Motorhaube nicht mehr die lästige Haltestange einstecken muss.


    Schritt 1:
    Jeden, der öfter mal im Motorraum des Dicken abtaucht um dort seine Freizeit zu verbringen, hat bestimmt bereits die klassische Motorhaubenarretierung genervt. Klar - es ist eigentlich nur ein zusätzlicher Handgriff erforderlich, um die Eisenstange in die geöffnete Haube zu stecken - aber auf die Dauer ist es halt stets ein Handgriff zu viel. Zudem benötigt man zwei freie Hände, muss also immer alles mitgebrachte Werkzeug erst einmal ablegen.
    Ach was wäre es schön einen automatischen Motorhauben-Lifter zu haben, so wie bei den meisten Premium-Fahrzeugen namhafter Hersteller.
    Nach reichlich Grübelei und Trickserei steht die fertige Lösung da:



    Das System besteht im wesentlichen aus einer Gasfeder mit integrierter Dämpferfunktion, die über zwei Kugelköpfe am Haubenscharnier und am inneren rechten Radlauf befestigt ist.
    "Kann doch nicht so schwer sein" - so meine ersten Gedanken vor Projektaufnahme. Heute bin ich schlauer.
    Man unterschätzt völlig wie viel Grübelei, Messerei, Trickserei und Recherchierei erst einmal nötig ist, bevor eine solch banale Funktion zufriedenstellend seht.
    Insbesondere die Kinematik des Hauben-Viergelenkscharniers ist nicht gerade trivial. Auch eine geeignete hochwertige Gasfeder mit der richtigen Federkraft und Hub zu finden dauerte elend lange.
    Aber das Ergebnis am Ende überzeugt:



    Schritt 2:
    Damit kommen wir mal zum Einbau. Dieser ist wirklich einfach und in unter einer Stunde von jedem "Normalschrauber" zu bewerkstelligen. Der Einbau wird am Beispiel eines Lancia Voyager Platinum mit Dieselantrieb gezeigt.
    Um besseren Zugang zu erhalten, wird der Luftfilterkasten demontiert. Dafür müssen wir kurz an den gezeigten 5 Punkten Hand anlegen:



    Wir lösen ausreichend die Schlauchschelle am Gummischlauch des Luftilterausgangs - danach lässt sich der Schlauch komplett abziehen.
    Am Stecker des Sensorkabels wird die rote Verriegelungslasche weggeschoben, wodurch sich der Stecker leicht abziehen lässt:



    Jetzt lösen wir die Mutter am Reservoir des Servolenkungsöls - der Behälter kann nun ein wenig weggebogen werden.
    Nach Wegdrücken beider schwarzer Kunststofflaschen kann der Luftfilterkastendeckel nach oben abgehoben werden:



    Das im Luftilter eingelegte Filterelement lässt sich einfach herausheben.
    Die untere Wanne des Luftfilterkastens sitzt auf zwei Kunststoffsiften. Zudem ist sie über einen Stift des Wischwasserbehälters geführt:



    Mit etwas strammen Ruckeln lässt sich die gesamte untere Gehäusewanne des Luftfiltergehäuses nach oben herausziehen:



    Schritt 3:
    Damit kommen wir zum eigentlichen Einbau.
    Als unterer Befestigungspunkt dient das Loch für den Kabelbefestigungsclip im rechten Kunststoff-Lampenträger.
    Der Clip wird herausgezogen und das Loch auf 8,0 mm aufgebohrt. Dies geht auch ohne Bohrmaschine, indem man einfach einen scharfen Bohrer per Hand dreht:


    Ja, schöner Einbau. Darfst du nach dein Backkünsten noch in die Küche?


    Der Trick ist:


    Vor Jahresfrist zu Weihnachten der besseren Hälfte einen neuen Ofen spendiert und postwendend eingebaut - dies führt zu einer gewissen positiven Grundhaltung, auch wenn die zahllosen Non-Food Kreationen im Ofen regelmäßig für mitleidiges / entsetztes Stirnrunzeln sorgen.


    Aus dem Grund nehme ich ja auch ab und an den Toster zur Abwechslung...


    Nebenbei dient die dicke Berta bei uns aufgrund von 4 Kids rein als Familienkutsche, war also sozusagen ebenfalls eine großzügige Serviceleistung. Somit gibt stets perfekte Ausreden bei anstehenden Dickschiff-Arbeiten...

    US-Selbstimporte lohnen sich unglaublich!
    Beispielsweise für Mustangs aus den 60ern, leckere Corvettes oder 7-Meter-Schiffe aus der Rock'n Roll Ära.
    Noch genialer bei Kauf einer Shelby Cobra.
    Aber auf keinen Fall für einen Voyager, gleich ob mit Chrysler, Dodge oder VW gebranded!


    Viel gescheiter ist eine klevere Verhandlungstaktik.
    So habe ich in 2013 einen ein Jahr alten Platinum mit 100 km und Tageszulassung für unter 30 Mille erstanden. Bei weniger als 200 km Anfahrtweg.
    In Anbetracht des Lancia-Markennamen-Tods und dem bei Händlern nicht immer geliebten Dickschiff, sowie unter Berücksichtigung der immensen Fahrzeug-Halden gegenwärtig, ist da einiges beim Kaufpreis möglich.


    Kleines Schmankerl als Ergänzung:
    Der einzige Defekt bei meinem Dickschiff bislang (die unrühmliche Rückrufaktion mit den Fensteraufstellern mal ausgenommen) ist das einzige echte Lancia-Bauteil am Fahrzeug:
    Das Lancia-Emblem auf der Motorhaube zog von Beginn an Wasser und besticht seitdem mit einem permanenten Wet-Look...

    Schritt 6:
    Jetzt kommen wir zu den Bohrungen in den Nebelleuchtenblenden.
    Diese werden auf einem Bohrständer von der Rückseite der Blenden eingebracht. Dabei ist auf die exakte Tiefe zu achten.
    Wichtig für saubere Bohrungen ist es in mehreren einzelnen Vorschüben zu arbeiten, damit der Kreisschneider sich nicht zu stark erwärmt:



    Mit der Dremel und einem zylindrischen Schleifkopf habe ich anschließend die einzelnen Löcher noch geringfügig aufgeweitet und gesäubert - die Leuchten sollten einen strammen Gleitsitz im Kunststoff aufweisen:



    Auf der Vorderseite lässt sich jeweils der saubere Sitz jeder Leuchte prüfen. Zum Abschluss noch die Löcher ordentlich säubern:



    Sind alle 5 Leuchten in einer Blende moniert, so empfiehlt sich ein Zwischentest.
    Nach erfolgreichem Test habe ich alle Leuchtensockel auf der Rückseite mit einem 2-Komponenten-Epoxydharzkleber eingeschmiert und für 1 Stunde bei 50°C bis 70°C im Backofen ausgehärtet. Der Kleber wird dabei sehr dünnflüssig und führt zu einem guten Halt der Leuchten im Kunststoff, auch wenn der Kunststoff selber eigentlich nicht gescheit klebbar ist:



    Schritt 7:
    Jetzt kann die fertig bestückte Nebelleuchtenblende von vorne in die Stoßstange eingeclipst werden:



    Auf der Rückseite werden die Leitungen der 5 Leuchten zusammengesteckt. Danach erfolgt der Anschluss der Zuleitung. Die kürzere der beiden Zuleitungen sitzt auf der linken Fahrzeugseite, die längere rechts:



    Auf beiden Seiten lassen sich die Zuleitungen wunderbar in den vorhandenen Kabelkanal einlegen.
    Jetzt wird noch der Nebelleuchtenträger wieder eingeclipst und die Nebelleuchtenbirne eingesetzt:



    Sind beide Nebelleuchtenblenden mit den Tagfahrlichtern eingebaut, bietet sich ein weiterer provisorischer Test an:



    Leicht bestürzt stellte ich fest, dass die Nebelleuchten mit ihren konventionellen H4-Birnen hinsichtlich ihrer Lichtfarbe so überhaupt nicht zum Rest passen. Also werden demnächst noch passende Birnen oder LED-Leuchten besorgt:



    Schritt 8:
    Damit kommen wir zum elektronischen Steuergerät.
    Die LEDs werden über eine sogenannte Pulsweitenmodulation angesteuert - übersetzt bedeutet dies, dass das Steuergerät entsprechend der aktuellen Bordnetzspannung stets den richtigen Stromfluss zu den LEDs ausregelt.
    Eine weitere Funktion besteht in der automatischen Erkennung der Versorgungsspannungshöhe. Bei abgestelltem Motor (Lichtmaschine steht) fällt das Spannungsniveau unter 13,5 Volt - die Tagfahrlichter werden automatisch abgestellt.
    Zudem verfügt das Steuergerät noch über einen Anschluss (blau) zu einem Abblendlicht, welcher das Tagfahrlicht entsprechend geltender Gesetzesbestimmungen deaktiviert:



    Mir war das freilich noch nicht verspielt genug, daher habe ich eine kleine Schaltung ergänzt. Diese dimmt das Tagfahrlich auf etwa ein Viertel der Leuchtstärke, wenn an der orangen Leitung Spannung anliegt.
    Der Gesetzestext besagt, dass das Tagfahrlicht bei eingeschaltetem Abblendlicht deaktiviert sein muss.
    Mögliche Ausnahme: Man dimmt das Tagfahrlicht und nutzt es als Positionsleuchte. In diesem Fall müssen jedoch bestehende Standlichter deaktiviert werden:



    Die kleine Schaltung besteht aus einem zweipoligen Umschalt-Relais und jeweils zwei Ketten mit 8 Dioden. Die Tagfahrlichter beider Seiten sind mit jeweils einer Diodenkette in Reihe geschaltet. Bei aktivem Relais überrücken die beiden Schaltkontakte die Diodenketten, so dass maximale Helligkeit erzielt wird.
    Die einfache Schaltung ist auf einer kleinen Lochrasterplatine aufgebaut und in Schrumpfschlauch gehüllt. Zur Abdichtung wurde sie anschließend komplett mit Epoxydharz ausgefüllt:



    Schritt 9:
    Nun fehlt nur noch der Einbau des Steuergerätes im Fahrzeug.
    Eine optimale Stelle ist ganz links nahe der A-Säule zwischen innerem Kotflügel und Sicherungskasten.
    Zur Fixierung dient die vorhandene Schraube des kleinen Blechs, welches den Motorhaubentaster trägt.
    An dieser Schraube wird zudem die Masseleitung (schwarz) des Steuergerätes angeschlossen:



    Die Speiseleitung des Steuergerätes (rot) passt prima an den Speiseanschluss des Sicherungskastens:



    Die dritte und letzte Leitung (orange) wird mit der weißen Leitung der linken Standlichtbirne verbunden.
    Verzichtet man auf die Zuschatzschaltung, so kommt hier die blaue Leitung des Steuergerätes dran - andernfalls bleibt die blaue Leitung offen:



    Schritt 10:
    Damit kommen wir zum abschließenden Test.
    Eine Aufnahme der hellen Variante war ja bereits weiter oben zu sehen.
    Als erstes mal die Variante mit ausgestelltem Abblendlicht und aktivem Standlicht - das Tagfahrlicht ist gedimmt:



    Test 2 mit aktivem Abblendlicht:



    In Test 3 kommen die Nebelleuchten hinzu:



    Und der letzte Test 4 mit voller Christbaumbeleuchtung:



    Ich hoffe das hat dem einen oder anderen eine kleine Anregung gegeben und hilft Euch bei einem Nachbau oder einer eigenen Tagfahrlichtvariante.
    Beste Grüße,
    Johannes

    Hallo zusammen,


    im nachfolgenden Bericht erwartet Euch, sozusagen als vorgezogenes Weihnachtsgeschenk, eine genaue Anleitung für eine mögliche Realisierung eines Tagfahrlichts für die dicke Berta.


    Schritt 1:
    Die gesamte Lösung fußt auf einem Tagfahrlicht-Komplettsatz mit 10 einzelnen runden Leuchten, so wie er in der Bucht für knapp 50 Euronen angeboten wird. Ich habe mich ganz bewusst für diese vergleichsweise teure Lösung entschieden, da mir die "E"-Kennzeichnung wichtig war, ebenso wie eine vernünftige Bauteilqualität.
    Da ich mir auch spasseshalber einige Asienteile für kleines Geld habe kommen lassen, kann ich von diesen nur dringend abraten. Nach erster Begutachtung ergeben sich ernste Zweifel hinsichtlich Haltbarkeit und Dichtigkeit, mal ganz abgesehen von der fehlenden formalen Zulassung.
    Der Teilesatz beinhaltet neben den Leuchten auch alle Leitungen, Automotive-Steckverbinder, die Steuerelektronik und einen passenden Lochschneider:



    Die einzelnen Leuchten hinterlassen einen prächtigen Eindruck. In einem Aluminiumkörper sitzt eine kleine Leiterplatte mit aufgelöteter leuchtstarker LED. Über der LED tront eine transparente Linse, die das "E"-Kennzeichen trägt. Eine aufgeschraubte dünne schwarze Alublende verschließt den Körper. Jede Leuchte hat zwei kurze Anschlussleitungen mit ausreichendem Querschnitt und zwei unverwechselbare abgedichtete Stecker.



    Schritt 2:
    An allen 10 Leuchten werden die Überstände an den schwarzen Rosetten abgedreht, so dass sich rein zylindrische Körper ergeben. Dies geht am besten, wenn man die gesamte Leuchte in das Drehbankfutter einspannt (nicht zu fest anziehen):



    Hier lässt sich sehr gut die Bearbeitung der Leuchtenkappe erkennen:



    Am Ende gönnen wir den zuvor abgeschraubten Leuchtenkappen einen frischen schwarzen Farbnebel aus der Sprühdose. Als kleiner Trick: legt man die lackierten Hülsen für 10 Minuten in den Backofen bei ca. 50°C bis 70°C, so härtet dies den Lack besser durch und hilft enorm beim Aufschrauben der thermisch leicht geweiteten Aluhülsen:



    Schritt 3:
    Jetzt bauen wir uns eine Bohrschablone. Dazu dient ein 1 mm dicker trapezförmiger Polystyrolstreifen - am ersten Loch 14 mm , am letzten Loch 16 mm breit.
    Exakt mittig werden nun die Leuchtenzentren angerissen und mit 1,5 mm gebohrt. Der Abstand des ersten Lochs zum Schablonenende (Mittellinie) beträgt 35,0 mm, der Abstand zwischen den 5 Leuchten jeweils 27,5 mm:



    Die Bohrschablone passt nun exakt in die mittlere Wanne der Nebelleuchtenblenden. Mit einer Dremel lassen sich leicht die Bohrungen auf die Blende übertragen:



    Jetzt werden noch die jeweils 5 Löcher in beiden Nebelleuchtenblenden auf dem Bohrständer mit 4,0 mm aufgebohrt:



    Schritt 4:
    Um Zugang zu den Nebelleuchtenblenden zu erhalten ist es nicht erforderlich die Stoßstange zu demontieren. Es geht durchaus gut genug über die Radkästen.
    Auf beiden Seiten sind hierzu die beiden Kreuzschlitzschrauben im Radlauf und die nach oben zeigende Gewindeschraube mit 10er Kopf zu lösen. Links gibt es dann noch einen Kunststoff-Stopfen, rechts derer drei - diese halten jeweils die innere vordere Radhausverkleidung:



    Es hilft sehr für einen besseren Zugang die vorderen Räder zu demontieren. Die Radhausverkleidungen lassen sich dann leicht wegbiegen:



    Hier das gleiche Spiel auf der rechten Seite:



    Schritt 5:
    Nun geht es an den Ausbau der Nebelleuchtenblenden.
    Vorweg ein HINWEIS: Moderne Autos haben von Consumer electronics Geräten die unangenehme Eigenschaft zahlloser Kunststoffclipse übernommen. Diese brechen allzu gerne, insbesondere, wenn man bei Temperaturen um den Gefrierpunkt herumwerkelt. Also bitte gaaaanz vorsichtig im Umgang mit den Kunststoffnasen!
    Im Radhaus wird zunächst die vordere Nebelbirne herausgenommen (Bajonett-Verschluss). Es folgt der Nebelleuchtenträger, der über vier Kunststoff-Schnappnasen fixiert ist. Diese gilt es vorsichtig mit einem breiten Schraubendreher wegzubiegen, bis man den Träger abgehebelt bekommt.
    Damit erhält man Zugang zu den 4 Kunststoffnasen der Nebelleuchtenblende. Auch hier ist Sanftmut erforderlich, sonst knackst es und die Nasen gehen ihren eigenen Weg.
    Die vorbereitete Blende wird nun von vorne eingeclipst. Ich habe alle Kunststoffteile immer im Ofen auf etwa 50°C vorgewärmt - dann lassen sie sich deutlich leichter handhaben:



    Mit einem 4,0 mm Bohrer werden nun die Löcher der Nebelleuchtenblende auf die dahinter liegende Kunstsoffwand des Stoßstangenträgers durchgebohrt:



    Nach Demontage der neuen Nebelleuchtenblende bohrt man mittels dem 19 mm Kreisschneider die 5 Löcher im Stoßstangenträger auf:



    Anschließend erfolgt über einen Schälbohrer oder einen konischen Schleifkopf die Aufweitung dieser Löcher auf etwa 25 mm:



    Im Inneren der Radhäuser gilt es als nächstes die Grate an den Bohrungen zu entfernen:


    Als kleiner Tipp für all die, die es noch nicht wussten:


    Oben auf der Armaturentafel ist direkt neben dem Schalthebel ein kleiner, ca. 1 Cent großer, Kunststoffstopfen eingesetzt.


    Steckt man in den Schlitz dieses Stopfens einen dünnen Schlitzschraubendreher und hebelt ihn heraus, so kann man anschließend mit einem beliebigen mittelgroßen Schraubendreher oder Stab senkrecht in die Öffnung drücken.
    Dadurch öffnet man die elektrisch betätigte Sperre des Gangwahlhebels vom Automaten und kann den Wählhebel in jede beliebige Position bewegen.


    Dieses Verfahren ist vor allem dann ein perfekter Notnagel, wenn man beispielsweise bei leerer Batterie abschleppen muss.

    Hallo zusammen,


    das, was Jaguar Postives berichtet, ist in meinen Augen ganz logisch:


    Der Voyager hat aus irgendeinem Grund - vermutlich zur Verbrauchsreduktion - arg tiefe Schaltschwellen im Automaten.
    Mit einem Chip-Tuning über Kennfeldanpassung gewinnt man über den gesamten Drehzahlbereich nahezu ein Viertel mehr Rums (sprich Drehmoment).
    Damit zieht das Fahrzeug wesentlich besser, bevor es in den nächst höheren Gang schaltet.


    Ruckler rühren oftmals von untertourigem Fahren, beziehungsweise von Schaltmanövern ohne ausreichende dynamische Kompensation (Anreicherung des Gemisches etc.). Dieser Effekt wird durch die korrigierten Kennfelder reduziert.


    Ich selber habe seit Jahren in einem BMW 530d ein Kennfeld-Chiptuning und war von Beginn an maßlos begeistert. Der Antrieb hat seitdem die gleichen Werte wie der 535d mit Register-Turbolader. Beim Top Speed macht es sich nur marginal bemerkbar (ca. 262 km/h statt knapp 250 km/h) - granatenmäßig ist jedoch der Durchzug zwischen 120 km/h und 220 km/h. Hier profitiert man von dem merklichen Drehmomentzuwachs.
    Der Verbrauch ging übrigens um 0,5 bis 1,0 Liter pro 100 km zurück.


    Sobald unser Voyager ausreichend eingefahren ist, geht er zum gleichen Lieferanten auf die Rolle. Bin schwer gespannt...


    Zum Thema Haltbarkeit:


    Anders als beim Beziner ist beim Diesel das Chip-Tuning deutlich banaler. Von Haus aus sind die Motordaten so abgestimmt, dass man gleichermaßen in Sibirien (Kaltland), als auch in Abu Dhabi (Heißland) die Emissionswerte einhält.
    In Westeuropa braucht man die extremen Temperatur-Randbereiche nicht. Der Tuner geht einfach mit der Einspritzung näher an die Russgrenze ran.
    Dies hat auf den Motor selber überhaupt keine negative Auswirkung.
    In punkto Getriebe ist natürlich ein größeres Drehmoment möglich. Realistisch wird dieses aber nur in den seltendsten Fällen abgerufen.
    Im Regelfall fährt ein jeder zumeist mit Teillast - kaum einer wird sein Chip-Tuning im Voyager nutzen, um mit 4 Kindern im Heck an der Ampel einen Kavallierstart nach dem anderen hinzulegen.


    Aufpassen würde ich bei den Low Cost Tunings, die lediglich über ein zwischengeschaltetes Modul vor dem Common Rail (Anzapfen des Drucksensors) operieren.


    Fazit:


    Ich halte ein Chip Tuning über Kennfeldanpassung bei seriösem Vorgehen (individueller Abgleich auf dem Rollenprüfstand) für technisch sinnvoll und in punkto Haltbareit für gering kritisch, solange man das Fahrzeug "normal" bewegt und sich in üblichen Klimazonen aufhält.
    Eine Verbesserung der Fahrdynamik ist für mich ebenso eine logische Folge, wie eine geringfügige Senkung des Kraftstoffverbrauchs.


    Gruß,
    Johannes

    Hallo zusammen,


    Abzugeben ist 1 Satz (4 Stück) neue Reifendrucksensoren für LANCIA Voyager sowie zahllose Fahrzeuge der Marken Chrysler, Dodge und Jeep.
    Ideal geeignet zur Ausrüstung von Winterrädern, oder für Tuning-Sommerfelgen.
    Teilenummer: 56029398AB / Kompatibel zu: 56029398AA / Modul-Nummer: C4W4MA4


    Die Reifendrucksensoren sind NEU und originale Herstellerteile - es handelt sich ausdrücklich nicht um minderwertige Asien-Fakes.
    Die Montage geschieht kinderleicht, indem bei der Reifenmontage anstelle eines einfachen Ventils der aktive Reifendrucksensor in das Felgenbett eingedrückt wird (dies übernimmt der Reifen-Monteur - man spart dabei den Euro für ein normales Ventil).


    Für die Inbetriebnahme ist im Normalfall keine besondere Prozedur erforderlich. Üblicherweise genügt es das Fahrzeug über 20 Minuten hinweg mit normaler Autobahngeschwindigkeit zu bewegen. Bei meiner Installation der Sensoren am LANCIA Voyager funktionierten diese direkt nach Verlassen der Garage, auch ohne den übliche automatische Erkennungszeitraum.


    Selbstverständlich funktionieren die Reifendrucksensoren nur an Fahrzeugen, die dafür vorgesehen sind.


    Preis für einen Satz:78,00 EUR zzgl. Versand (per Umschlag 2,20 EUR / versichert 4,80 EUR).


    Der Preis gilt für einen kompletten Satz neuer Sensoren, also 4 Stück.
    Die TPMS-Sensoren werden ohne Blister oder anderweitige Umverpackung geliefert.






    Bei Interesse bitte einfach per PN melden.


    Viele Grüße,
    Johannes

    Unser Platinum (gefertigt in 2012) verfügt über die Spiegelabsenkung bei Rückwärtsgang auf der Fahrerseite.
    Was die Entwickler da geritten hat, das weiß der Geier. Würde der Dicke statt in Kanada in Australien oder UK mit Rechtsverkehr gefertigt, dann könnte man es ja noch verstehen...


    Die Blind spot detection ist bei mir nicht verbaut.
    Insgesamt habe ich beim Betrachten all dessen, was es im US-Markt an Extras / Funktionen / Erweiterungen gibt, eh das Gefühl, dass Fiat/Lancia sich bewusst auf ein Minimum an Varianten konzentriert haben.