Beiträge von zunke

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Feiertag?

    Ich habe bei meinem Lancia CRD in der Tat auch den Effekt, dass immer wenn das Getriebe vom Freilauf wieder einen Gang einlegt, es einen mechanischen gut hörbaren und spürbaren Ruck gibt.


    Seitwann schaltet das Getriebe in den Freilauf? Ja, gibt es den überhaupt? Ich glaube eher nicht, weil dann die Motorbremse unwirksam wäre.
    Da wird auch kein Gang rausgenommen und wieder eingelegt, allenfalls rauf bzw. runter geschaltet. Das passiert übrigens lastabhängig und es sind diverse Sensoren daran beteiligt.
    Ich habe den gleichen Wagen und beobachte das nicht. Habe aber kürzlich in Sachen Getriebe eine andere Erfahrung gemacht. Ich hatte beim Starten
    ein äußerst bedenkliches Geräusch da Vorne, das ich dachte , jetzt wars das mit dem Getriebe. Die Ursache war ich selbst, weil ich, warum auch immer , die Gewohnheit geändert habe. Namentlich das Abschalten. Parkstellung rein, Motor aus. Ich habe dem Getriebe schlicht nicht genug Zeit gelassen.
    Sicher nur im Sekundenbereich, aber doch ausreichend, das irgendwas es nicht geschafft hat, die Parkstellung zu komplettieren.
    Beim Starten hat es geknallt, als wenn es den Anlasser abreißt. Jetzt mache ich die Kiste aus wie früher: Parkstellung-Spiegel anklappen- Motor aus und alles ist in Butter.
    Nur mal so als Beispiel, was Kleinigkeiten so anrichten können.
    Gerhard

    Hallo Unbekannter,
    sorry, etwas mehr zu den Erwartungen an die Technik musst du schon schreiben.


    Das klingt so'n bißchen nach super Säge zum Holz schneiden.
    Was ohne zu wissen ob es 1mm Furnier oder ein Vollstamm ist, auch keinen Sinn macht.
    Je nach Anwendungszweck liegt die Spanne Hw+Sw zwischen 100€ und bis zu 1000€.
    Die billigen ELM 327 kannste vergessen. Ein OBDLink sollte es schon sein.
    Schau mal hier rein: Elektrik & Elektronik Das Programm "Appcar DiagFCA"
    Wenn es Probleme gibt, ist es i.d.R. die Software bzw. App, die sie verursacht.
    Wunder erwarte lieber nicht, denn das Auto ist ein rollender Computer, der sich nicht so leicht überlisten lässt.
    Gerhard

    Ok, dann war mein erster Gedanke nicht so falsch.

    Seltsam, da vorne im Motorraum ja auch 2 Sicherungen für die AHK sind....

    Nein, das ist nicht seltsam. Die 40er ist quasi die Hauptsicherung für den Strang zwischen Batterie und Modul. Die drei Sicherungen dann für die einzelnen Kreise. Vergleichbar mit einem Hausanschluß, wo vor dem Zähler jede Phase eine Hauptsicherung hat.
    Bei einer reinen 40A Absicherung dürfte bei kleineren Querschnitten im Hänger im Kurzschlußfall mal fix was abfackeln.

    Dabei habe ich auch gelernt, dass ein Messen an der AHK Buchse ohne angesteckten Anhänger nichts bringt.


    Ja, da hatte ich vergessen noch zu fragen, denn das ist in der Tat so.
    Zu den anderen Sachen schreib ich nachher noch was.


    Gerhard
    Edit: Hier ein Link, wo das Ganze recht gut beschrieben ist: https://www.kfztech.de/kfztech…ersteckdose.htm#13-polige
    Aber es macht Sinn, erstmal das Modul zu suchen und zu schauen, was es für eins ist und wie es angeschlossen ist.

    Hallo,
    hast Du schon mal innen hinten links unter den Wagenheber geschaut? Dort sitzt auch das Modul für die Heckklappe unter so einem Teppich.


    Das AHK-Modul ist eigentlich nicht dafür konzipiert Feuchtigkeit ausgesetzt zu werden, also bietet sich die Stelle an.



    Aber Halt! da finde ich eben einen Beitrag dazu:


    Einbau Hängerkupplung
    Sehr interessant auch die Abschaltung relevanter Baugruppen, bei Hängerbetrieb. Dort wirst Du sicher auch die gesuchten Sicherungen finden.
    Gerhard

    Grüble halt nur noch über den Hintergrund, warum der Hersteller das nicht so macht.


    Ich glaube das kann ich Dir sagen.
    Bei uns ist das ein ziemlich aufwändiger und überwachter Prozess, bei dem der Antrieb auf Stromanhebung im Endanschlag reagiert.


    Eine andere Variante funktioniert wie die Schiebetür- und Heckklappenverriegelung. Rein analoge Antriebe, die von A nach B laufen und dann anhalten.
    Allenfalls eine Umpolung ist vorhanden, um die Drehrichtung zu ändern. Wie auch in dem Spiegelmodul.


    Die jeweilige Endabschaltung erfolgt aber über einen Endschalter. Dafür ist das Modul konzipiert. Es arbeitet zeitbasiert, was bei einem Antrieb der seine Endpunkte selbst bestimmt, egal ist. Bei uns läuft der Spiegelmotor so lange, bis die Zeit um ist und es würde wenig nützen das zu ändern, weil die Laufeigenschaften mit Sicherheit im Winter anders sind als im Sommer.
    Das bei uns noch zusätzlich die anderen Kommunikationsprobleme auftreten, ist da außen vor. Genau genommen müßte unser Modul auf eine Stromanhebung im Antriebskreis reagieren.
    Das Problem mit den Fehlercodes usw. wir nach Deinen Änderungen sicher weg sein.


    Gerhard

    https://www.ebay.de/itm/Abstan…33aaeb:g:syIAAOSwFhxecz8i
    Einer wäre hier noch. Der Anbieter hat auch noch div. andere Teile. Habe gerade noch einen Innenspiegel mit Kamera und den linken Tastenblock geordert.
    Meine Sensoren sind heute schon in der Post. Den alten hatte ich zum Schutz des Steckers wieder eingebaut. Von dem potenziell fehlenden Widerstand
    zeigte sich das System unbeeindruckt. Das Funktionsspektrum reichte von Sofortabschaltung über Ausfall der linken Seite bis zu Normalfunktion.
    Das versteh noch Einer. Aber egal, der Neue ist drin und funktioniert.
    Gerhard

    Produktionsfehler oder irgendwas vom linken hinteren Reifen aufgeschleudert?


    Letzteres vielleicht. Ich hatte irgendwo gelesen, das vorzugsweise die äußeren Sensoren spinnen. Was Steinschlag für einen Bumms drauf hat, habe ich ja beim Klimakondensator gesehen und auch bei der Frontscheibe. Da auf immerhin 30 Meter.
    Die Teilenummer des Sensors ist übrigens 1EW63SW1AA
    Gerhard

    Habe gerade zwei gebrauchte in der Bucht bekommen. Sogar schon in weiß. Mit 29€/Stck nicht gerade billig, aber ich brauche nicht mehr lackieren und Porto ist drin.


    Anbei mal ein Bild vom geöffneten Sensor. Wie zu erkennen ist fehlt an der Pfeilspitze ein Bauteil, das offensichtlich nicht richtig verlötet war.


    Wo es geblieben ist, keine Ahnung. Die ganze linke Seite war eine einzige Schmiere, als wenn der Verguss nicht richtig ausgehärtet war, oder in Auflösung begriffen. Die Widerstände dort sind vielleich 0,3x0,5x1mm groß und eine Reparatur doch recht sportlich gewesen. Irgendwie macht der ganze Bereich einen ungesunden Eindruck, denn die andere Seite ist sauber und trocken.
    Gerhard

    Danke, die in dem Link sind leider alle, aber gut zu wissen, das es da Einiges zu beachten gibt. Irgendwo werde ich schon einen auftreiben.
    Unabhängig davon will ich das Ding heute mal von der Rückseite aufmachen. Nach Bildern aus dem Netz sitzt die Platine eingegossen hinter
    einer Silikonschicht. Viel falsch machen kann man da nicht, da das Teil ja ohnehin ersetzt werden muss. Es will mir einfach nicht in den Kopf,
    wie das Verhalten zustande kommt, denn das eigentlich Empfindliche, also die Sensorik selbst (Piezochip), funktioniert ja. Es ist einfach nur Interesse halber.
    Gerhard

    So, nun hab ich's. Es ist doch der Sensor. Allerdings nicht allein. Offenbar muss mir da Einer hinten gegen gefahren sein und ich lag nicht so falsch, das mir der Sitz etwas merkwürdig vorkam. Ich habe den Bereich von hinten mit Heißluft bearbeitet, was schon gereicht hat, das zu richten.
    Aufgefallen war mir das schon beim Tausch, wo sich die andere Nummer wesentlich besser einklipsen ließ. Die Ex11 hat heute dann auch wieder sporadisch gesponnen. Bei Fehlfunktion reicht es, ihn mit dem Finger anzutippen. Dieses Mal hat das blöde Ding allerdings gewartet, bis ich mich zum PTS vorgekämpft habe.


    Gerhard
    Meine Frage: Hat da Jemand noch was da, was er abgeben möchte?

    Klar, wenn das Teil ausfällt, gibt es nichts zu loggen. Danke für den Montagehinweis, aber die Verkleidung hatte ich damals schon so geöffnet.
    Ich werde mich da nachher gleich mal bei machen.
    Gerhard

    Die ganze Sache wäre um Vieles leichter, wenn man vernünftig messen könnte. Selbst die genaue Kontrolle der Stecker ist wegen der kurzen Kabel schwierig. Den B1298-92 hatte ich damals auch. Mein Gedanke war schon, das es mit dem Wassereinbruch am Ausstellfenster letztes Jahr zusammen hängt,
    aber das war erst danach. Das eigentliche Problem ist, das es mal geht und mal nicht. Völlig unabhängig davon, dass das Fahrzeug bewegt wird oder nicht.
    Ja ich habe schon damit normal ausgeparkt und nach Anfahren, wenn das System den Selbsttest macht, stand der Wartungshinweis im EVIC.
    Das macht die Sache äußerst schwierig.
    Kann man eigentlich mit der CDA dort loggen, so wie damals beim Liftgate? Das ist schon so lange her, das ich gar nicht mehr weiß, wie das ging.
    Wir hatten da zumindest den Spannungsverlauf gut dargestellt, um die richtigen Bauteile zu finden. Dem Auto ist ja bekannt, das es Sensor 11 ist
    und die Fehlerbehebung im DTC geht nicht davon aus, das man die CDA hat.
    Gerhard

    Ja Steffen,
    vielleicht hast Du Recht! Wobei B1298-92 einen defekten Sensor nicht ausschließt. Allerdings habe ich Nr.8 mit Nr.11 getauscht.


    Das Ganze raubt mir noch den letzten Nerv. Heute war ich beim C390 bei, den ich erst suchen mußte. Hinter der Rückleuchte war er nicht, also weitersuchen. Das Teil sitzt gleich hinter dem rechten Hinterrad (muss man definitiv abnehmen), versteckt zwischen Stoßfänger und Blech und so sah er dann außen auch aus.
    Natürlich mit sehr sparsamer Kabelverwendung. Die Halterung des Stecker habe ich gehimmelt und dann durch Kabelbinder ersetzen müssen.
    Das Thema muss ich gesondert behandeln. Steckverbindung gepflegt, zusammengebaut, Hinterrad wieder ran. Kurzer Test, geht ohne Fehlermeldung.
    Testfahrt, Rad nachziehen, geht immer noch. 2 Stunden weiter, naja, wohl doch nicht. Kurz nach dem Losfahren: Parkassi warten. Aber nu kommt's: wieder zu Hause, einparken als wäre nichts gewesen. Letzte Option ist das Modul und seine Stecker. Toll, bei voll beladenem Auto.
    Für Messungen muss ich mir erst entsprechende Kabel machen.
    Gerhard

    Hi Steffen,
    gestern Nachmittag war es schon wieder vorbei mit der Herrlichkeit. Ich hatte da absichtlich nichts mehr dran gemacht, um zu sehen was passiert, wenn alles durchgetrocknet ist. Ich habe dann nichts weiter gemacht, als nochmals einzusprühen und da ging er wieder. Es ist übrigens nicht der gleiche Sensor wie im vorigen Jahr. Die damalige Nr.11 hatte ich mit Nr.9 getauscht. Sämtliche Stecker sind gereinigt und gepflegt. Das hatte ich nach dem Wassereinbruch bzw. Klimaschaden erledigt.


    Teil2 heute Nachmittags
    rein ins Auto da kam noch das I im EVIC nebst Warnmeldung. Nach dem ich wieder zu Hause war, das I weg und völlig normale Funktion. Die Fehlermeldung nicht mehr aktiv sondern gespeichert. Das versteh einer. Ich hatte mich über die Funktion nochmal belesen. Der Piezokristall für senden und empfangen sitzt innen an der Metallkappe. Der Silikonring nennt sich Entkopplungsring und ist maßgeblich an der Funktion des Sensors beteiligt. Ein zweiter befindet sich im Gehäuse, als elastische Aufhängung des ganzen Zapfens. Wenn es da in irgend einer Form hakt, verändert sich die Ultraschallfrequenz durch Dämpfung, was zur Folge hat, das der Sensor sein eigenes Signal nicht mehr erkennt. Sicher in einem gewissen Toleranzbereich, solange der nicht überschritten wird.
    Soweit ich das messen konnte, ist der Geber 0,2 mm außer Mitte, was bei einer Ringstärke von 2 mm immerhin 10% sind. Wenn man nun davon ausgeht, das innen und außen eine minimale Vorspannung vorhanden ist wird es eng, so das größere Temperaturschwankung oder Verschmutzung den Rest erledigt. Wie sensibel akustische Systeme reagieren, kennt man eigentlich aus dem Lautsprecher- und Mikrofonbereich.
    Gerhard

    Kurzer Nachtrag:


    Vor Testbeginn kam die Warnmeldung im EVIC noch. Hätte ja sein können, das sich das gelegt hat. Diagnose ran und es war wieder Sensor 11, also ganz
    links außen, Fehler aktiv. Ich habe dann erstmal Isopropanol innen und außen am Silikonring eingespritzt. Auto gestartet, Rückwärtsgang rein
    und siehe da, alles IO. Mal sehen wie lange es hält.
    Leider kann man an den Silikonring nicht sonderlich was dran geben. Benzin und Öle mag das Material gar nicht. Zur Reinigung sollte es schon Iso oder Spiritus sein.


    Ich habe auch den Eindruck das der Sensor nicht richtig mittig sitzt, sondern etwas zur rechten unteren Bildecke verschoben ist. Das ist auch bei Sensor 10 so, aber hier direkt nach unten. Die anderen Beiden sehen da wesentlich besser aus. Ein Spalt zwischen Ring und Bohrung ist allerding nicht vorhanden. Bei dem weichen Material kann sich das aber auch hin drücken.
    Gerhard

    Na toll!
    jetzt ist es fast genau ein Jahr her, das ich über das Problem geschrieben habe. Gefahren bin ich in der Zeit 2000km.


    Und es ist wieder da: Piep piep piep, ich hab dich nicht mehr lieb.
    Dieses Mal aber ohne Waschanlage. Da das Teil nach der ersten Warnung/Abschaltung noch sporadisch funktioniert, dürfte wohl der selbe Fehler wieder vorliegen. Etwas merkwürdig ist das schon, wenn man bedenkt, welchen Belastungen die Frontsensoren ausgesetzt sind. Ich habe die Vermutung, das die wirkliche Ursache eine andere ist. Und zwar, das Halterung und Bohrung im Stoßfänger nicht 100% zentrisch zueinander sind, oder die Bohrung unrund. Zudem ist mir aufgefallen das damals wie jetzt der Fehler aufgetreten ist zu einer Zeit da es nachts noch kalt ist und am Tage die Sonne auf das Heck brettert. Da zwischen Bohrung, Silikonring und Geber praktisch kein Spiel vorhanden ist, muss das Konstrukt schon sehr genau gearbeitet sein. Leider läßt sich das sehr schwer messen, ohne Gefahr zu laufen, das was kaputt geht.
    Gerhard


    Zurückzuführen ist das auf Feuchtigkeit und in dieser Jahreszeit nicht ungewöhnlich. In der 'Luft' hängen ist so zu verstehen, das dort ein blanker Kontakt vorhanden ist. Das kann auch ein Kabelschuh im Stecker sein, der in Gegenstück nicht belegt ist.
    In diesem Fall handelt es sich um einen lastfreien Steueranschluß bei dem es nur um das Potenzial geht. Am einfachsten erklärt mit einem NPN Steuertransistor, der bei + an der Basis leitend wird. Da reichen minimalste Ströme. Legt man diesen Kontakt auf Masse, wird das verhindert.
    Bei Transistorschaltungen ist das über einen Widerstand Standard, zur Festlegung der Schaltschwelle.
    Bei alleiniger Trockenlegung besteht die Gefahr, das der Fehler bei nächster Gelegenheit wieder auftritt.


    Gerhard
    guech: Eine sehr interessante Geschichte, Danke!

    Ähnliches passiert ab und an bei unseren manipulierten Heckklappen (Kicköffnung). Dazu muss man wissen, das der Schließvorgang wie schon erwähnt,
    zwei Schaltvorgänge am Schloss beinhaltet die durch Nockenscheiben über Miniaturschalter ausgelöst werden. Das Ganze ist so eingestellt, das wenn in einer bestimmten Zeitspanne der zweite Impuls nicht kommt, die Klappe wieder verriegelt, da die Elektronik die Info 'Schloss entriegelt' nicht bekommt. Es macht auf jeden Fall Sinn, mal alle Stecker am Modul und am Schloss zu kontrollieren und evtl. zu warten.
    Zu den Schaltern schreib ich noch was.
    Gerhard