Beiträge von Sherwood Green

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    Entlüften: Zündung einschalten, ohne den Motor zu starten (also zwei mal auf den Startknopf drücken, OHNE dabei das Bremspedal zu drücken), und dann warten, bis die Kraftstoffpumpe im Tank aufhört zu laufen (kann man nicht überhören); meistens hört man dann auch noch ein Gluckergeräusch. Laut Reparaturhandbuch soll es genügen, wenn man das zwei mal macht, ich finde allerdings auch 10 mal nicht übertrieben! Oder so oft, wie es Deine Geduld zulässt :D


    Ich habe diese Prozedur nach dem Filterwechsel ca. 6 mal durchgeführt und es hat dann beim Starten trotzdem einige Sekunden gedauert, bis der Motor ansprang.

    So, ich habe nun auch mal bei meinem Thema den Füllstand der Servolenkung geprüft - alles i.O., musste nichts nachfüllen (Bj. 2011, 76.200 km). Der Tank der Servo ist wirklich beschissen verbaut und außerdem noch in einer schwarzen Schaumstoffhülle eingepackt (habe ich leider nicht fotografiert). Noch dazu besteht der Tank aus einem weißen Kunststoff, durch den man den Füllstand erst sehen kann, wenn man mit einer Lampe bei abgeschraubtem Deckel in den Tank leuchtet. Also echt keine Chance, den Füllstand zu kontrollieren, ohne den Servotank freizulegen (auch nicht mit einem Endoskop - ich hab´s probiert).


    Grüße
    SG

    Also ist der Aus- und Einbau des Armaturenbretts eine super Möglichkeit für jede Menge neuer Fehlerquellen. Aber schön, das Du Dich opferst und uns davon berichten wirst :thumbup:


    Bezüglich des Innenraumfilters: Es gibt einfache Papierfilter (gegen Grobstaub - Grüße an Maik! - und Pollen) und bessere mit Aktivkohle, die auch Abgas-Schadstoffe aus dem Innenraum fernhalten können (dazu gab es auch mal Messungen in einer Autozeitschrift, die das bestätigten). Leider verbauen die meisten Werkstätten bei der Inspektion nur die einfachen Filter und berechnen trotzdem teils absurde Preise. Dabei kosten im freien Ersatzteilhandel die Aktivkohlefilter nur wenig mehr. Daher würde ich Dir empfehlen, den Filter selbst zu kaufen und zu tauschen - ist wirklich super einfach! Kann man dann ja in der Werkstatt von der Arbeitsliste streichen lassen.


    Gruß
    SG

    Hallo Fensterbauer,


    beschlägt die Scheibe die ganze Fahrt lang oder nur die ersten Minuten am Anfang?


    Den Innenraumfilter kannst Du ganz einfach selbst prüfen, da er von Außen zugänglich ist. Öffne die Motorhaube, dann siehst Du auf der Beifahrerseite unterhalb der Windschutzscheibe eine Klappe und unter dieser sitzt der Filter.


    Hier eine fahrzeugspezifische Anleitung mit Bildern: Innenraumfilter tauschen


    Im Thema sind übrigens 4 Stellmotoren für die Lüftung verbaut, nicht nur 3. Wenn diese aus ihrer Sollposition geraten, wie ich es hier beschrieben habe, kann das der ganzen Klimaanlage Probleme bereiten. Leider gehen Werkstätten bei entsprechenden Feherlcodes im Fehlerspeicher gleich davon aus, das der betroffene Stellmotor defekt ist und bestellen bzw. verbauen einen Neuen.


    PS: Wie zufrieden bist Du mit der Neubelederung Deines Armaturenbretts?


    Grüße
    SG

    Der Schaden hat nichts mit dem Hersteller des Motors, sondern allein mit dem Hersteller der Hochdruckpumpe zu tun, und das war bzw. ist sowohl bei Mercedes als auch VM-Motori die Firma Bosch. Allerdings hat man bei der HD-Pumpe der Typen CP 4.1 und 4.2 die seitliche Führungsunterstützung des Rollenstößels weggespart, sodass sich dieser verdrehen kann, siehe hierzu den Link in Antwort Nr. 13. Und da diese Pumpen bei vielen Herstellern verbaut werden, tritt dieser Schaden nicht nur bei Fahrzeugen von FCA auf.


    Hast Du eine revidierte Pump für den Thema bekommen oder für den Jeep Grand Cherokee? Da scheint es Unterschiedliche zu geben, denn Bosch bietet für beide Modelle Pumpen mit unterschiedlichen Nummern an.

    Danke für Deine Antwort HJ (auch wenn ich nicht der Thread-Starter bin). Ich habe mal geschaut, was solch ein Öldruckschalter kostet; von z.B. FACET (Model 7.0141) gibt es ihn ab "gewaltigen" 3,90 Euro - da sind die Versandkosten höher als der Schalter selbst :D Werde ich mir bei der nächsten Ersatzteil-Lieferung mitbestellen und zur Seite legen.


    Muss man vor dem Wechsel des Öldruckschalters erst Öl ablassen, oder kann man ihn auch befüllt ohne Sauerei tauschen?


    Grüße
    SG

    Hallo,


    ich bin gerade über diesen alten Thread gestolpert. Laut dem Werkstatthandbuch ist der Ölstand im Differential alle 48 Monate (4 Jahre) bzw. alle 40000 km zu prüfen. Wird das Fahrzeug gewerblich oder zum Ziehen von Anhängern genutz, muss das Öl auch gleich getauscht werden. Wörtlich heißt es: "Inspect the rear axle fluid. Change if using your vehicle for police, taxi, fleet, or frequent trailer towing."


    Ich selbst habe dieses Jahr das Differentialöl bei einer Laufleistung von 70.000 km (Bj. 2011, wird nur als Zweitwagen genutzt) gewechselt - vermutlich zum ersten Mal (ich habe meinen Thema gebraucht gekauft). Es kamen beim Ablassen des alten Öls 1,1 Liter heraus - und es gingen 1,5 Liter hinein! Undichtigkeiten oder Ölspuren waren am Differentialgetriebe nicht zu erkennen. ABER: auf der Oberseite hat das Differential eine Entlüftungsschraube, über die auch Öl austreten kann. Ob darüber die 0,4 Liter entwichen sind?


    Ich werde ab jetzt den Füllstand im Differential regelmäßig checken und ggf. das Öl ersetzen, kostet ja nicht die Welt. Ich würde Euch auf jeden Fall empfehlen, bei der nächsten Inspektion diesen Punkt explizit in Auftrag zu geben, wenn er nicht auf der Checkliste vermerkt ist. Ich habe hier noch das Werkstatt-Programm "Haynes Pro", das von Stahlgruber bereitgestellt wird und modellspezifische Checklisten enthält, und da ist nirgendwo ein Prüfintervall für das Differential angegeben X(


    Gruß
    SG

    Hallo Maik,


    dann bitte möglichst viele Fotos von den Arbeiten machen und hier einstellen!


    Wie Du wahrscheinlich schon weißt, soll eine gründliche Spülung des ganzen Kraftstoffsystems und des Tanks extrem wichtig sein, damit nicht gleich wieder kleine Metallspäne der alten festgefressenen Pumpe in die neue Pumpe oder die neuen Injektoren gelangen. Der Vox-Autodoktor Holger Parsch hatte da mal eine clevere Idee gezeigt, die er wohl mittlerweile auch routinemäßig in seiner Werkstatt einsetzt: er hat um einen starken Magneten einen Kraftstoff-Schlauch gewickelt, fixiert und dann die Schlauchenden in die Kraftstoffleitung eingebunden (günstigerweise vor die Hochdruckpumpe). Die Idee dabei ist, dass der Magnet die kleinen Spähne im zusätzlichen Stück Schlauch festhält und man dann nach einiger Zeit den Zusatzschlauch samt Magnet wieder ausbaut, sodass die Metallspähne auch nicht wieder in das Leitungssystem zurück gelangen. Wenn man den Zusatzschlauch zwischendruch spült, könnte man damit auch zum Schutz eine Weile rumfahren - oder den Schlauch aufschneiden und schauen, wieviel Metallspähne "gefangen" wurden. Vielleicht könnte man auch noch zusätzlich Magnete dauerhaft am Tank oder dem Kraftstofffilter-Gehäuse anbringen?


    Auch würde es sicherlich Sinn machen, nach der Reparatur die Kraftstofffilter in kürzeren Abständen zu tauschen. Allerdings sind diese selbst von Nachbau-Anbietern wie BluePrint mit 16 Euro je Filter unverschämt teuer, von den MOPAR-"Originalfiltern" (Hersteller ist UFI-Filters) ganz zu schweigen. Es gibt allerdings vom italienischen Ersatzteilvertrieb JapanParts mit seinen Zweitmarken Ashika und JapKo Filter für ca. 5 Euro pro Stück bei Pax-Fahrzeugtechnik (ASHIKA 30-ECO080). Die gibt es auch noch preiswerter für den Jeep Grand Cherokee im Doppelpack (ASHIKA 30-ECO083), allerdings könnte es sein, daß bei diesen Filtern der Dichtungsgummi einen halben Millimeter breiter ist.


    Die Injektoren müssen nach dem Einbau neu kodiert werden. Hast Du entsprechende Software (MultiEcuScan, AlfaOBD) und ein Interface?


    Ich wünsche Dir viel Glück und eine erfolgreiche Reparatur!!!


    PS: Wo in der Börde wohnst Du?


    Grüße
    SG

    Wahrscheinlich handelt es sich um die "Ölschlammspülung" von Liquid Moly: LM ÖSS Ich habe diese schon mehrfach bei meinem Alltagsfahrzeug (Benziner) eingesetzt und nie Probleme damit gehabt. Der Unterschied zu normalen Motorspülungen ist, das man bis zu 200 km mit eingefüllter Ölschlammspülung fahren kann (habe ich auch mehrfach gemacht), während normale Motorspülungen unmittelbar vor dem Ölwechsel zugegeben werden und dann das Fahrzeug nur ca. 15 Minuten im Leerlauf (und im Stand) damit betrieben werden darf. Meines Wissens ist das Entstehen von Ölschlamm nur ein Problem beim Einsatz von mineralischen Motorölen, während die für unseren Thema zulässigen Motoröle alles synthetische Öle sind. Allerdings kann man die Ölschlammspülung auch als relativ milde Motorspülung kurz vor dem Ölwechsel einsetzen. Ich glaube jedenfalls nicht, das die Probleme davon herrühren. Bei meinem Diesel-Thema habe ich aber bisher auch auf den Einsatz einer Motorspülung verzichtet.

    Die Beschreibung des Fehlers klingt so, als ob die Kraftstofffilter getauscht wurden und danach keine korrekte bzw. eine unzureichende Entlüftung durchgeführt wurde. Immerhin hat es der Thema anscheinend noch aus eigener Kraft aus der Werkstatt zum Kundenparkplatz geschafft. Wäre insofern auch gut zu wissen, ob noch eine Probefahrt nach den durchgeführten Arbeiten stattgefunden hat?

    Dann prüfe auch mal die Kabel, die an den Erdungspunkten befestigt sind. An einem Massepunkt werden gewöhnlich die Massekabel mehrerer Komponenten gemeinsam angeschlossen; wenn da ein Marder knabbert (z B. über Nacht auf dem Werkstattparkplatz), dann kann er gleich mehrere Module außer Gefecht setzen, die scheinbar in keinem Zusammenhang stehen.


    Die Steuergeräte bei FCA-Fahrzeugen sind leider bekannt dafür, das sie sich mit werkstattüblichen Diagnose-Tools nur bedingt auslesen lassen. Besorg Dir am Besten AlfaOBD (gibt's auch für Android-Handys) und einen passenden OBD-Stecker, dann kannst Du wirklich alle Steuergeräte und Fehlerspeicher auslesen!

    Womit hast Du den Fehlerspeicher ausgelesen?


    Im Motorraum befindet sich auf der Beifahrerseite vorn und somit im Spitzbereich das ABS-Steuergerät. Unter dem Sicherungskasten befinden sich zwei Erdungspunkte, da könntest Du mal schauen, ob die noch fest verschraubt und korrosionsfrei sind.


    Prüf auch mal, ob noch genug Bremsflüssigkeit im Vorratsbehälter ist.


    Gruß
    SG

    Klingt so, also ob Kühlwasser in den Sicherungskasten gelangt ist, der kann nämlich auch für Elektronik-Spinnereien verantwortlich sein. Ist Feuchtigkeit im Kasten erkennbar?


    Ansonsten mal Batterie abklemmen, evt. laden und wieder anklemmen kann manchmal auch schon helfen.


    Wo wohnst Du?


    Gruß
    SG