Beiträge von Sherwood Green

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Feiertag?

    Danke für Deine Hinweise, allerdings beantworten sie nicht die Frage, ob evtl. der Borsäureester für das Festgehen der Kolben verantwortlich ist. In DOT 4 und DOT 5.1 ist er enthalten, in DOT 3 nicht! Ist das vielleicht der Grund, warum Chrysler eigentlich nur DOT 3 freigegeben hat?

    Auf der Zugangsklappe zum Hauptbremszylinder steht, dass nur Bremsflüssigkeit vom Typ DOT 3 verwendet werden darf. Im Werkstatthandbuch steht das Selbe, jedoch auch, dass bei Exportmodellen auch DOT 4 verwendet werden kann unter Beachtung der Tauschzyklen. Letzteren Hinweis finde ich merkwürdig, da DOT 4 eigentlich längere Standzeiten hat. Laut Betriebshandbuch ist jedoch beim Thema DOT 4 vorgeschrieben.


    Allerdings enthält DOT 4, im Gegensatz zu DOT 3, auch Borsäureester und Ester können Dichtungen aufquellen lassen. Ob das vielleicht der Grund für die schwergängigen Kolben ist?

    Hallo,


    ich hatte Dir doch gestern mehrere Links geschickt, unter anderem zum Ersatzteilkatalog. Damit könntest Du Dir die Frage nach dem Ventil eigentlich selber beantworten.


    Aber hier noch mal mundgerecht: https://lancia.7zap.com/de/the…0/102/59+10259-010+1-1/#8


    Wie Du auf der verlinkten Zeichnung gut erkennen kannst, benötigst Du Teil Nr. 25. Das Ventil (genauer: Bypass-Ventil) hat die Lancia-Nummer K68212653AA; bei der Suche nach dem Teil im Internet lässt man dann aber das "K" am Anfang weg und schon hat man die Chrysler-Nr. und damit erheblich mehr Auswahl.


    Allerdings schwanken die Preise sehr stark; bei Mopartsgiant.com kostet es 14 $, allerdings versenden die nur innerhalb der USA, sodass Du noch einen Versanddienstleister beötigst, z.B. shipito.com
    https://www.moparpartsgiant.co…gr-bypass~68212653aa.html


    Allerdings steht dort, dass das Ventil durch das Ventil mit der Nr. 68282570AA ersetzt wurde. Gibt es dort auch für 14 $; bei allen anderen Händlern kostet es aber seltsamerweise ab 125 $ aufwärts.
    https://www.moparpartsgiant.co…gr-bypass~68282570aa.html


    Wenn Du es schnell erhalten willst, solltest Du es bei rockauto.com bestellen, dann hast Du es innerhalb einer Woche, mit Versand und Zoll ca. 200 Euro.


    https://www.rockauto.com/de/pa…,egr+vacuum+solenoid,4964


    Gruß
    SG

    Hallo,


    kennst Du auch diesen Thread schon?


    https://www.lancia-forum.de/mo…ve-t1638/?highlight=blind
    Vor allem in Nachricht Nr. 15 der Satz "Meiner geht wieder nach zerlegen und Reinigung."


    Marcus0815: Funktioniert Dein gereiniger Totwinkelsensor noch?


    Ansonsten gäbe es noch eine Alternative von der Firma "Dorman" über Amazon: Dorman


    Oder über Rockauto.com: https://www.rockauto.com/de/partsearch/?partnum=56038942AA


    Mit welchem Programm hast Du versucht, den Fehlercode zu löschen? Hast Du den blauen Adapter verwendet?


    Gruß
    SG

    Hallo arni,


    die Injektoren kosten zum Glück keine 1000 Euro das Stück :)


    Michel, hier findest Du die Ersatzteilnummer der Injektoren: https://lancia.7zap.com/de/the…8/102/26+10226-020+2-1/#1


    Wenn Du das "K" am Anfang weglässt, hast Du die Chrysler-Nummern (das K wird nur bei Lancia vorangestellt) und findest die Teile sehr viel leichter. Die Injektoren gibt es neu (ca. 300 Euro je Injektor) und als überholte Gebrauchtteile.


    Angebote gibts z.B. hier: https://www.ebay.de/itm/Einspr…376d4c67b&epid=1251936532


    Einspritzpumpe: https://lancia.7zap.com/de/the…028/102/26+10226-010+1-1/


    Die Einspritzpumpe stammt von Bosch und scheint die Nummer Bosch 0445010689 zu haben. Gibts auch überholt bei verschiedenen Anbietern, z.B. hier:


    https://www.einspritzpumpe.de/…-bosch-cp4-hochdruckpumpe


    https://www.teilezentrale.de/e…35022131f-0445010689.html


    Das hier könnte vielleicht auch passen: https://www.ebay.de/itm/Injekt…4b7e6f:g:N9oAAOSwCyVce8H4


    Kraftstoffpumpe: https://lancia.7zap.com/de/the…-028/102/0+10200-060+1-1/


    Oder Du fragst mal bei einem Bosch-Center an: https://www.dieselpumpen.net/BOSCH-INJEKTOR-0445120050


    Und natürlich auch die Kraftstofffilter tauschen! https://lancia.7zap.com/de/the…028/102/25+10225-010+1-1/


    Und wie schon geschrieben das "K" bei den Nummern weglassen, dann erhöht sich die Auswahl um ein Vielfaches!


    Wenn Du eine Werkstatt hast, bei der Du das Material selbst anliefern kannst und die Stundensätze für die Arbeitsleistung OK sind, wäre Dein Thema sicherlich finanziell sinnvoll zu retten.


    Viel Glück!
    SG

    Hallo,


    den Diesel gab es in den USA ab 2014 auch beim Jeep Grand Cherokee und RAM 1500. Schau mal bei Rockauto.com nach den Ersatzteilnummern 68211269AA (Hochdruckpumpe), 68211302AA (Injektoren für 130 $) und 5145583A* für die Kraftstoffpumpe. Auch mit Versand und Zoll dürfte das alles noch erheblich billiger sein als in Deutschland bzw. der Schweiz. Aber prüf die Richtigkeit der Ersatzteilnummern noch mal selbst!


    Einen Ersatzteilkatalog für den Thema findest Du hier: https://lancia.7zap.com/de/the/32/


    Viel Glück!


    Gruß
    SG

    Hallo Thorsten,


    klingt so, als würdest Du einen Benziner nehmen wollen, wenn es denn ein Thema wird?


    Welche maximale Laufleistung und welchen Höchstpreis darf denn ein potentieller Kandidat haben?


    Ansonsten kann ich Dir nur empfehlen, Dir den nächsten verfügbaren Thema in Deiner Nähe anzusehen - unabhängig von Laufleistung und Preis - um mal ein Gefühl zu bekommen, ob Dich der Thema wirklich begeistern kann. Auf Ebay-Kleinanzeigen werden auch Themas angeboten (und nicht alle davon sind auch in den bekannten Gebrauchtwagenbörsen zu finden), hast Du da schon geschaut?


    Gruß
    SG

    Hallo Thorsten,


    der Phaeton hatte mich ursprünglich wegen des genialen Preis-Leistungs-Verhältnisses als Gebrauchtwagen gefallen. Dazu reichlich Leder und Holz, was ich sehr mag. Dazu kam, dass es ihn auch mit Lenkradheizung (außer er hat ein Holzlenkrad, da gibt es keine) und Standheizung gibt und dazu noch ein recht großes Angebot an Gebrauchten. Ein 5er BMW, der mir auch gut gefallen hätte, hätte mindestens 10000 Euro mehr gekostet bei etwa gleicher Laufleistung.


    Allerdings fand ich schon lange vorher den alten Chrysler 300C 3.0 CRD (218 PS) sehr ansprechend - bis ich ihn mal Probe gefahren bin. Von außen hui - von innen grobschlächtig geschnitzte Hartplastik-Hütte. Dazu immer eine Gedenksekunde nach dem Gasgeben, bevor tatsächlich Schub einsetzt und insgesamt weniger Platz im Innen- und Kofferraum als ein Ford Mondeo. Daher hatte ich ursprünglich den Thema eigentlich gar nicht so richtig auf dem Schirm - bis ich Bilder vom Innenraum gesehen hatte. Die Executive-Variante in Beige-Mocca mit offenporigem Holz und vor allem dem voll belederten Cockpit sah einfach zum Niederknien aus! Das Cockpit im Phaeton ist hochwertig und durchaus edel, aber nicht das, was ich als elegant bezeichnen würde. Vielleicht auch ein bisschen nobel, aber insgesamt doch eher nüchtern und "deutsch". Beim Thema hingegen eine tolle Farbkombination, dazu für alle wichtigen Bedienfunktionen ein Knöpfchen, aber auch nicht mehr als notwendig. Der Touchscreen ist eingefügt, als ob er schon immer dort genauso hingehörte und nicht wie nachträglich hineingezimmert. Alles mit einer gewissen Leichtigkeit und Selbstverständlichkeit designt, das war einfach umwerfend! Als dann ein Gebrauchtwagenhändler in der Nähe einen stehen hatte (Einen Thema meine ich!), ergriff ich die Gelegenheit. 4 Jahre alt, 80.000 km gelaufen für 23.000 Euro, wenn ich mich recht erinnere. Was für ein Kavenzmann zwischen all den anderen Fahrzeugen, am Anfang eher abschreckend! Aber der Innenraum... :thumbup:


    Ich konnte ihn mir dann für einen kleinen Betrag einen Tag lang mieten. Leider war dieser eher ernüchternd. So richtig toll wirkte das alles nicht, das Fahrwerk ab 160 nicht mehr wirklich schön, der Fond und Kofferraum kleiner als gedacht und das ganze Fahrzeug wirkte verschlissener, als es die Laufleitung erwarten ließ. Also nicht gekauft und einige Zeit später eine Phaeton Probe gefahren. Der war schon eine andere Liga, aber so richtig aus dem Kopf ging mir der Thema trotzdem nicht mehr. Dann ergab sich noch einmal eine Gelegenheit zur Probefahrt mit einem Benziner. Und das war ein ganz anderes Gefühl! Nicht vom Motor - der war angemessen, aber nicht so heftig wie es Hubraum und Leistung vermuten ließen; dafür allerdings schon mit Autogasumrüstung. Aber das Fahrwerk war straff und auch bei 200 fuhr er sich wie auf Schienen. Der Innenraum wirkte viel hochwertiger und alles noch frisch - und das trotz einer Laufleistung von 100.000 km! Allerdings tat ich mich mit der Laufleistung etwas schwer - die Hälfte wäre mir deutlich lieber gewesen. Und dann kam noch ein privater Grund hinzu, der mich mit dem Autokauf erst mal abwarten ließ (ob zukünftig 2 oder 3 Kindersitze auf die Rückbank hätten passen müssen ;) ). Bis das "geklärt" war, war der Thema verkauft.


    Im April 2018 ergab sich dann ein Angebot, zu dem ich kaum nein sagen konnte: ein Thema aus 2011, aber erst 35.000 km gelaufen, dazu frische Inspektion und neuer TÜV. Und der Vor-Vor-Besitzer war ein Forumsmitglied, sodass ich die Historie einigermaßen nachvollziehen konnte. Und nur 150 km entfernt, das war OK. Also Termin gemacht, angesehen, Probe gefahren - und zugegriffen! Dieser Thema lag auch wie ein Brett, der Inneraum sah noch neu aus (der Besitzer hatte ein Geschäft für Lederwaren, da kannte er sich bestens mit der Pflege aus ;) ) und der Verkäufer wirkte seriös (war ein Kauf von privat).


    Der Phaeton hat übrigens für mich noch einen großen Makel: die Rücksitzbank ist nicht umklappbar! Viele wird`s vielleicht nicht stören, aber ich habe gelegentlich auch sperrige Pakete oder Baumarktwaren zu transportieren, da macht das schon viel aus. War allerdings kein Ausschlusskriterium. Vielmehr waren das Design (außen und innen) und ein bisschen auch die Exklusivität des Themas die entscheidenden Kriterien! Und beim Thema kann man glücklicherweise zwischen Abstandstempomat und klassischem Tempomat auswählen - ich werde mit dem Abstandstempomat einfach nicht warm (auch nicht in anderen Fahrzeugen), da ich lieber konstant mit einer Geschwindigkeit durchfahre und ggf. einfach die Spur wechsle, ist auch bremsenschonender. Bei meinem vorherigen Fahrzeug, das ich immer noch als Alltagsfahrzeug nutze, mussten die vorderen Bremsscheiben erst nach 250.000 km zu ersten Mal getauscht werden und hatten da auch erst den zweiten Satz Bremsklötze drauf (eine Leistung, auf die ich ein bisschen Stolz bin :D ). Die hinteren waren schon bei 180.000 km fällig, das wurmt mich heute noch ;)


    Zumindest damals gab es immer mehr Fahrzeuge, bei denen kein klassischer Tempomat mehr vorhanden war, wenn ein Abstandstempomat verbaut war. Der Phaeton hat - glaube ich - auch beide Varianten, aber ganz sicher bin ich mir da nicht mehr.


    Das mit dem Selberschrauben kam eher zufällig, nachdem hier im Forum über die Softwaren (Wie heißt eigentlich der Plural von Software???) berichtet wurde. Hat mich einfach gereizt, es zu probieren und nur Lancia-Partner können sonst in alle Steuergeräte rein. Jeep-, Dodge- und Chrysler-Werkstätten überigens nicht, das sollte man wissen! Absolut bekloppt, bedenkt man, das es mittlerweile recht viele FCA- und speziell Jeep-Händler gibt aber nur wenige Lancia-Vertragswerkstätten.


    Lange Rede, kurzer Sinn: der Thema ist einfach optisch eine geile Hütte, dazu erregt er Neugier, da ihn viele immer noch zum ersten Mal sehen. Und er hat etwas entschleunigendes, relaxtes an sich, was sich auch auf den Fahrstil auswirkt - bei mir zumindest. Kein permanenter Dynamiker, eher unaufgeregter Cruiser mit ordentlich Dampf auf dem Kessel, wenn man will. "Man kann alles, muss aber nichts" ist vielleicht ein treffendes Fazit.


    So, genug gelabert. Mach eine Probefahrt mit einem Thema - Du willst den doch eigentlich haben, das merkt man Dir an 8)


    Gruß
    SG

    Hallo Leute,


    ich musste leider feststellen, das sich am Sirndeckel des Motors ein dünner Ölfilm ausgebreitet hat. Ölverbrauch habe ich bislang nicht bemerkt, sollte aber bei einer Laufleistung von erst 62.000 km (Baujahr 2011) auch nicht sein.


    Hat wer auch dieses Phänomen oder kann etwas zur Ursache sagen?


    Vielen Dank schon mal!
    SG

    Hallo Thorsten,


    bevor ich meinen Thema (Bj. 2011) mit Diesel (239 PS) gekauft habe, bin ich den Phaeton (Bj. 2011) mit V6-Diesel (240 PS) und zwei Benzin-Themas Probe gefahren. Habe lange überlegt, ob Phaeton oder Thema, gibt ja bei Beiden Top-Angebote für Gebrauchte.


    Der Phaeton hat eine deutlich komfortablere Federung, dazu einen nochmals besser geräuschgedämmten Motor, 18fach verstellbare Sitze und ein Dynaudio-Soundsystem. Die Sitze im Thema sind auch groß und bequem, Seitenhalt ist jedoch ein Fremdwort. Dafür engen sie aber auch nicht ein wie z.B. die hochgelobten AGR-Ergonomie-Sitze im alten Opel Insignia - da konnte ich ein bisschen nachvollziehen, wie sich ein Werkstück im Schraubstock fühlen muß. Der Motor im Thema ist trotz der Doppelverglasung hörbar, aber nicht aufdringlich. Wobei ich festgestellt habe, dass er mit Premium-Diesel (Shell V-Power, Aral Ultimate) deutlich leiser läuft. Mit einem Schuß Zweitakt-Öl im Dieselkraftstoff (1:200) übrigens auch, aber damit kam er mir etwas lahmer vor und die Meinungen bzgl. Nutzen oder Schaden gehen hierbei auch auseinander; ich jedenfalls tanke mittlerweile nur noch Premium-Diesel und verzichte auf die Ölpanscherei.


    Beim Phaeton gabs auch noch deutlich mehr Ausstattungsoptionen wie Standheizung ab Werk oder Anhängerkupplung - das muss Du beim Thema selbst nachrüsten, falls es der Vorbersitzer nicht getan hat. Wobei es bei Standheizung häufiger zu Problemen kommen soll, da die Batterie im Thema schon im normalen Betrieb durch die ganze Elektronik ordentlich belastet wird. Der Phaeton hat hingegen zwei Batterien – eine zum Starten und eine für die Komfort-Elektronik.


    Dafür hat der Thema elektrische Zuheizer, die den Innenraum schnell erwärmen - viel schneller als eine klassische kraftstoffbetriebene Standheizung, da diese gewöhnlich nur das Kühlmittel und damit indirekt den Innenraum erwärmt (dafür allerding auch den Motor). Beim Thema kannst Du recht einfach die Fernstartfunktion aktivieren, die funktioniert mit einer Reichweite von ca. 90 m und nach 5 Minuten ist es schon angenehm warm, zumal unter 4 °C die Sitz- und Lenkradheizung automatisch beim Motorstart aktiviert wird, wenn man das im Menü einstellt.


    Ich selber hatte bei meinem Thema 2 Sätze 20-Zoll-Räder dabei, damit ist der Federungskomfort nicht besonders toll - dafür liegt er aber auch bei über 200 km/h noch wie ein Brett auf der Bahn! Ich bin vorher noch einen anderen Diesel-Thema Probe gefahren, der hatte angeblich 80.000 km, aber das Fahrwerk war deutlich weicher - und ab 160 hat´s keinen Spaß mehr gemacht, noch schneller zu fahren! Ob das Fahrwerk verschlissen oder eine andere Ausführung war, weiß ich nicht - aber dagegen ist mir das straffe "Europa-Fahrwerk" deutlich lieber!


    Vor zwei Monaten konnte ich noch einen Satz 18-Zöller mit Winterreifen (Bridgestone Blizzak XL) günstig erwerben, da mich der Fahrkomfort damit sehr interessiert hat. Ergebnis: obwohl die Flanken bei den Reifen deutlich höher sind als bei den 20-Zöllern, ist der Fahrkomfort auch nicht besser. ABER: die Reifen sind welche mit verstärkten Seitenflanken, erkennt man meistens an Bezeichnungen wie XL (Extra Load), Pro oder SUV (also z.B. 235 55 R18 XL). Diese verstärkten Seitenflanken dürften die zusätzliche Federung, die Reifen mit höheren Flanken theoretisch ermöglichen, wieder neutralisieren. Also Augen auf beim Reifenkauf!


    Die Raumökonomie des Themas finde ich übrigens auch nicht so berauschend, bei den Außenmaßen könnte man Innen und im Kofferraum eigentlich mehr Platz und Beinfreiheit hinten erwarten. Da ist der Skoda Superb trotz geringerer Außenmaße spürbar großzügiger im Innenraum, insbesondere im Fond und beim Kofferraum. Leute, steinigt mich jetzt bitte nicht, aber ich bin den Superb auch schon selbst gefahren. Dafür hatten sie dort irgendwie die Lärmdämmung vergessen und der ganze Innenraum war sehr kunststofflastig - Leder nur auf den Sitzen, aber nicht mal an den Türpappen. Hat mir nicht gefallen, da nehme ich lieber den Innenraum des Executive und verzichte auf etwas Platz (oder vielmehr der Mitfahrer hinter mir).


    Bis hierher muss ich klar sagen: wenn Du maximalen Komfort willst, dann solltest Du einen Phaeton nehmen. Federung, Sitze und Verstellmöglichkeiten, Geräuschdämmung und Audioanlage sind einfach auf einem höheren Niveau, dazu halt auch ein großen Angebot an Fahrzeugen mit Standheizung und AHK.


    Wie schon erwähnt, bin ich auch zwei Thema`s mit Benzinmotoren gefahren. Die Fahrleistungen sind leider nicht so berauschend, wie es die reinen Zahlen vermuten lassen - 3,6 Liter Hubraum, 286 PS und 8-Gang-Automatik sind eigentlich ein heißes Versprechen :D Das aber leider nicht so umgesetzt wird, wie ich es erwartet hätte. Also untermotorisiert ist der Thema mit dem Motor wahrlich nicht, er fährt gut und an der Ampel den meisten Autos auch davon. Aber mit einem BMW 530i, der mit Automatik und bei guter Ausstattung auch nicht viel leichter ist und einen halben Liter weniger Hubraum hat, kann er nicht mithalten. Da solltest Du vielleicht nachdenken, einen 300C mit V8 zu kaufen, die werden von einigen Händlern auch als Neuwagen angeboten (und könnten vielleicht ein Ami-Fahrwerk haben). Allerdings ist es da schwierig, die Beige-Braune Innenausstattung mit Vollledercockpit zu finden, wenngleich Chrysler die auch für seine US-Modelle angeboten hat und ich auch schon einige bei deutschen Händlern gesehen habe.


    Der Diesel passt meines Erachtens besser zum Thema, hat einfach mehr Drehmoment schon aus niedrigen Drehzahlen und der Verbrauch hält sich in Grenzen. Wobei ich es trotz moderater Fahrweise nicht unter einen Durchschnittsverbrauch von 8,5 Litern schaffe, auch nicht auf 18-Zöllern. Andere hingegen berichten auch von Verbräuchen mit einer 7 oder gar 6 vor dem Komma. Keine Ahnung, ob es hier vielleicht unterschiedliche Steuergeräte mit unterschiedlichen Kennlinien gibt oder ich nur Pech habe. Trotzdem passt der Motor gut zum Thema. Das Automatikgetriebe aber eher nicht, es schaltet bei fast jedem kleinen Drücken aufs Gaspedal erst mal einen, meistens sogar zwei Gänge runter, was mich persönlich eher nervt. Zum Glück kann man aber auch in einen manuellen Modus wechseln, was ich besonders auf der Autobahn oder kurvigen Landstraßen vorziehe, um in einem Gang zu bleiben und das Drehmoment zu nutzen.


    Der 3.6 benötigt übrigens laut Handbuch alle 12000 km einen Ölwechsel (Diesel alle 20000), dazu noch 0W-20. Da schlagen Werkstätten gern zu und faseln was von "speziellem, sehr teuren Öl". Oder schraubst Du selbst? Dann kannst Du dank spezieller Software, Tutorials auf Youtube (für den 300C) und dem Forum hier eine ganze Menge selbst machen! Mit den Programmen "Appcar DiagFCA" und "AlfaOBD" kommst Du in so ziemlich alle Steuergeräte rein und mit jeweils 50 Euro sind sie sehr günstig. Ausserdem gibt es noch "MultiEcuScan" (MES), auch sehr beliebt und ebenfalls 50 Euronen teuer, aber man kommt nicht in alle Steuergeräte, dafür ist es übersichtlich und auch in deutscher Sprache bedienbar. Das dazu notwendige Interface, um den Thema mit den PC zu verbinden, kostet je nach Ausführung zwischen 20 und 50 Euro, und schon kannst Du jede Menge selbst machen! Überhaupt ist der Thema ziemlich schrauberfreundlich. Du kannst die Batterie einfach abklemmen oder tauschen, ohne das Dir dabei die Elektronik oder wichtige Einstellungen abrauschen; auch muss man nach einem Tausch der Batterie, der Bremsen oder der Räder (mit den darin befindlichen Luftdrucksensoren) nichts anlernen oder registrieren. Der Thema ist eher wie ein älteres Haus, das noch vor dem Smart-Zeitalter gebaut und nachträglich auf Smart-Home aufgerüstet wurde - fällt was in der Elektronik aus, bleibt es immer noch nutzbar mit gewissen Komforteinschränkungen. Bei einem Haus, das bereits in der Planungsphase als Smart-Home mit voll integrierter Elektronik ausgelegt wurde, können hingegen Elektronikspinnereien und Ausfälle sehr viel mehr Probleme bereiten. Nur mal so als bildlicher Vergleich gemeint.


    Für VW gibt es die Software "VCDS", aber zu Preisen und Funktionsumfang kann ich nichts sagen.


    Ich habe bisher übrigens trotz des optisch dominaten Auftretens meines Themas noch keine negativen Reaktionen erlebt, eher neugieriges Interesse. Der Thema ist so unbekannt, das er einfach kein Image hat - dafür auch kein negatives :) Wird Dir mit einem Phaeton wahrscheinlich eher nicht passieren.


    So, für heute genug geschrieben. Niemand liest gern lange Texte :P Ich würde mir wieder einen Thema kaufen! Allerdings als 300C mit V8 :D


    Grüße
    SG

    Jetzt hat es meine AGM-Batterie von Varta, Typ 595901085D852 Silver Dynamic, auch erwischt - eines Morgens war sie komplett entladen! Und dabei war sie noch nicht einmal 12 Monat in Betrieb! Ich konnte nicht einmal mehr meinen Kofferraum über den Schalter öffnen und musste die Notentriegelung im Kofferraum nutzen :cursing:


    Ich habe dann erst mal die alte Original-Batterie von 2011, die ich zum Glück noch hatte, wieder eingebaut. Die Varta war tiefenentladen und brauchte mit dem CTEK MX-5 über 24 Stunden, bis sie wieder voll war. Da die MOPAR-Batterie nun auch schon 9 Jahre alt und nicht mehr sehr leistungsfähig ist (immer ein weißes EVIC beim Start), habe ich die Varta wieder eingebaut, überlege aber, auf eine andere Batterie zu wechseln. Was Varta zumindest über den freien Ersatzteil-Versand abliefert, ist echt enttäuschend!

    Hallo Arni,


    ich habe mir Anfang dieses Jahres eine AGM-Batterie von Varta geholt, Typ 595901085D852 Silver Dynamic. Bisher habe ich keine Probleme damit. Schaut man sich allerdings die Bewertungen von Varta-Batterien (sowohl AGM als auch konventionelle Nass-Batterien) auf Amazon an, dann scheinen Defekte innerhalb der ersten zwei Jahre nicht so selten zu sein. Also vielleicht liegt bei Dir auch nur ein Produktfehler vor...


    Gruß
    SG

    Hallo Leute,


    ich habe bei YouTube unter dem Suchbegriff "Ecodiesel" interessante Tutorials zu RAM- und Jeep-Fahrzeugen mit unserem VM-Motori-Diesel gefunden. Unter anderem Videos mit beieindruckend verdreckten AGR-Einheiten und Ladedrucksensoren, z.B. hier:


    https://www.youtube.com/watch?v=IQFEr75syA8


    https://www.youtube.com/watch?v=qBg5BVNMbkw


    Ich habe darauf hin mal meinen Ladedrucksensor (also den von meinem Thema meine ich :D ) ausgebaut. Das geht sehr leicht, es muss nur eine Schraube (Torx 40) gelöst werden, dann kann man ihn rausziehen. Er liegt auch eher in der Mitte des Motors und nicht an der Spritzwand wie beim RAM. Leider habe ich im Eifer des Gefechts vergessen, Fotos vom Verrussungszustand zu machen (Asche auf mein Haupt!), aber nach den 60000 km, die meiner erst gelaufen ist, war es noch eine relativ dünne Schicht. Ich konnte ihn dann problemlos mit Bremsenreiniger (MW acetonfrei von Werkstatt-Produkte.de) reinigen und hatte anschließend keine Probleme mit dem Motorlauf, im Gegensatz zu einigen Ecodiesel-Fahrern in Übersee (siehe auch Post #20 im nächsten Link und Kommentare zu den YouTube-Videos). Eventuell läuft er jetzt wieder etwas leiser, aber das könnte auch Einbildung sein.


    In diesem Forum findet ihr ein paar interessante Bilder und Erfahrungen dazu:


    https://www.ecodieselram.com/f…or-and-egr-tube-wow.1400/


    Einen neuen Sensor gibt es von Bosch (Bosch 0 281 006 076, ist auch der Original-Hersteller) je nach Händler ab 20 Euro, da kann man sich vor dem Reinigungsversuch auch mal einen auf Reserve legen (so habe ich es jedenfalls gemacht).


    Hat schon einer von Euch den Sensor gereinigt und kann Erfahrungen beitragen?


    Unser HJ Regul hatte auch mal in diesem Thread (ab Post #27) davon berichtet, dass er mit "Liqui Moly Pro Line Ansaugsystemreiniger für Diesel" gute Erfolge erzielt hat und sein Motor danach spürbar besser lief. Ich könnte mir vorstellen, dass dies zum Teil auch auf die Reinigung des Ladedrucksensors zurückzuführen ist. Hat vielleicht noch wer anders diesen Reiniger (oder einen ähnlichen) zum Reinigen des AGR-Trakts eingesetzt?


    Mit knatternden Grüßen
    SG

    Hallo Thema-Fahrer,


    unsere Dicken sind ja mittlerweile zwischen 6 und 9 Jahre alt. Wie sieht es bei Euren Themas mit dem Thema Rost und nachträglich durchgeführtem Rost- bzw. Unterbodenschutz aus? Ist diesbezüglich überhaupt etwas notwendig oder ist der Rostschutz ab Werk ausreichend?


    Besonders interessant wären hier Meldungen von Besitzern aus Süddeutschland und Österreich, wo es öfter und stärker schneit und entsprechend mehr Salz gestreut wird.


    Knusprige Grüße
    SG