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Feiertag?
  • ich fahre seit 2 Jahren mit 3,2 bar vorne und hinten mit der Standarf-Bereifung 17" (obwohl in der Anleitung 2,8 empfohlen wird). Dies reduziert den Rollwiderstand und senkt somit die Verbrauchskosten. Der Panzer lässt sich auch agiler lenken.

  • Zuviel Luftdruck im Reifen kann die Aufstandsfläche (und damit Haftung) verringern, ausserdem führt die zu einem höheren Verschleiß der Reifenmittelbahn.
    Auf den Reifen ist prinzipiell auch ein maximal zulässiger Druck in der Seitenwand eingeprägt, in kPa oder psi (100 kPa = 1 bar; 14,5 psi = 1 bar). Diesen sollte man auch nicht überschreiten.

    It's nice to be important, but it's more important to be nice!
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  • Hi Traveller,


    Ich fahre 2,7 rundum, also 0,2 mehr als im Handbuch. Ich meine, damit auch einer Empfehlung des ADAC zu folgen, den Luftdruck eben um 0,2 zu erhoehen.
    Muss man eigentlich die RDKontrolle irgendwie resetten oder merkt die eben selbst, welcher Druck anliegt? Habe mich mit dem Thema nie richtig beschaeftigt und im Countryman musste man nach jeder Befuellung die Anlage per Knopfdruck "kalibrieren" (war aber wohl nicht so eine advancierte Anlage wie hier im Voy)

  • Ich wurde von meinen Adam-Touring-Spezialist (Pneu-Fritz) beraten, die Reifen bis auf 3,2 bar problemlos aufzupumpen.. Die Lauffläche ist bei dem Dick-Gewicht immer noch 100%ig auf dem Asphalt..

  • Die Lauffläche ist bei dem Dick-Gewicht immer noch 100%ig auf dem Asphalt..

    Klar doch, das sind dann aber alle anderen Teile die nach den Reifen kommen auch. Alles was der Pneu bei Normaldruck wegsteckt, leitet er, weil hart wie ein Brett, postwendend an Lager und Aufhängungen weiter. Federn und Stossdämpfer können das bei diesen Teilen nicht auffangen, die kommen erst danach bzw. leiden mit. Bei den schweren Bremssätteln dürfte die Wirkung auf die dünnen Führungsbolzen dann der eines leichten Vorschlaghammers entsprechen. Am Ende bleibt die Frage nach dem Ziel der Übung.


    Gruß Gerhard

  • Ich fahr auch etwas erhöht mit 2,8 vorn und hinten, und hab das Gefühl das er etwas leichter und nicht zu hart "geht".
    Es gibt auch laut HB und Säulenetikett auch nur einen Luftdruck (2,5) für alle Beladungs-/Lastzustände ?( .

    Now I can read and be aware of all the things that could result in death or serious injury... ;)
    -Lancia Voyager Platinum | MJ2014 3.6L V6 | Brilliant Black Chrystel Pearl-

  • Es gibt auch laut HB und Säulenetikett auch nur einen Luftdruck (2,5) für alle Beladungs-/Lastzustände ?( .

    Nur mal eine Überlegung dazu: Wenn man bedenkt, was durch den Inhalt des Motorraums vorn bereits für eine Last auf den Reifen liegt, kann man getrost davon ausgehen, das der volle Beladungszustand hinten einkalkuliert ist. Selbst wenn sich das positionsbedingt etwas verteilt.
    Noch ein erwähnenswerter Aspekt ist die weitgehend peinlich genaue Auswuchtung der Räder. Das wird schließlich nicht aus Komfortgründen gemacht, sondern um die o.g. Teile vor schädlichen Schwingungen etc. zu schützen. Mal abgesehen von den eh nicht sonderlich festen Gewichten, die sich selbst unter Normalbedingungen gern verabschieden, macht man diese Bemühungen beim katastrophalen Zustand unserer Strassen komplett zunichte.
    Nicht zu unterschätzen ist auch noch die Kraft der Sonne. Hier mal ein Auszug aus der Beschreibung:


    Prüfen Sie bei stark schwankenden Außentemperaturen den Reifendruck häufiger, da sich Temperaturänderungen auf den Reifendruck auswirken.
    Reifendrücke ändern sich bei einer Lufttemperaturänderung von jeweils 7 °C um ungefähr 0,07 bar. Dieser Sachverhalt ist zu berücksichtigen,
    wenn der Reifendruck in einer Garage geprüft wird, insbesondere imWinter.
    Beispiel: Bei Temperatur in der Garage 20 °C und Außentemperatur 0 °C sollte der kalte Reifendruck um
    0,21 bar erhöht werden, was 0,07 bar pro 7 °C bei dieser Außentemperatur entspricht.
    Der Reifendruck kann während des Betriebs von 0,13 auf 0,4 bar ansteigen.
    Aus warmgefahrenen Reifen keine Luft ablassen, da sonst der Druck zu niedrig ist.


    Aus diesen Werten läßt sich leicht errechnen was da im Hochsommer abgeht, wenn der Wagen paar Stunden in der prallen Sonne steht.
    Gerade bei den Reifen kann man sicher davon ausgehen, das man sich bei den vorgegebenen Werten was gedacht hat.
    Gruß Gerhard

  • Gerade bei den Reifen kann man sicher davon ausgehen, das man sich bei den vorgegebenen Werten was gedacht hat.

    Davon geh ich aus, nur was. Hab den entsprechenden Abschnitt im HB natürlich auch gelesen weil mir das mit dem "All-inkl-Druck" spanisch vorkam/-kommt.
    Das kenn ich bisher anders, auch weil es zB Vorgaben der Reifenhersteller gibt mit welchen Drücken deren Reifen zu fahren sind um zB gewisse Traglasten zu gewährleisten.
    Auch alle meine vorhergehenden Fahrzeuge/Reifen habe ich stets mit leicht erhöhten Druck ohne Auffälligkeiten oder verstärkten Verschleiß gefahren.
    Und auch diese VAN's standen zB im Sommer 1-2 Wochen unbewegt in der prallen Sonne auf einer Betonplatte.
    Aber diese Hersteller haben sich wohl was anderes gedacht, und da war der Motor vorn auch schon drin ..... 8)


    Gruß Ingolf

    Now I can read and be aware of all the things that could result in death or serious injury... ;)
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  • Nun, da ist ja auch nichts gegen einzuwenden. Auffällig ist aber, das die Differenzen allenfalls 0,2 bar betragen. Diese sind i.d.R. bekannt und auch nachvollziehbar. Mal eben 1bar oder mehr über Vorgabe reinzuknallen, aus welchen Gründen auch immer, ist es nicht. Und darum ging es mir.


    Gruß Gerhard

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